Hui danke!
Du hast ja im Reissbrett von deinem destruktiven Perfektionismus gesprochen. Den habe (hoffentlich hatte) ich nun auch seit geraumer Zeit auch und das ist ein Text, bei dem ich sehr flüssig schreiben konnte und auch nicht so sehr auf Kleinigkeiten geachtet habe.
Umso besser für mich, dass du jetzt nochmal drüber gegangen bist, so kann ich kritische Stellen verbessern, ohne erst an ihnen verzweifeln zu müssen.
Ich werde das lassen, weil es ja auch inhaltlich ein Unterschied zwischen Zustand des Zimmers und aktiver Prozess des Neuentstehens ist.Zitat
Werde ich ändern, habe an dem Ja auch schon rumgerätselt, aber deine Argumentation ist jetzt sehr schlüssig.Zitat
"weil" habe ich entfernt, "Winter" durch "Kälte" ersetzt. Das mit dem Ventilator lasse ich. So wie mich jemand "an"-starren kann, kann mich der Ventilator auch "an"-blasen.Zitat
"dort" habe ich sogar im unmittelbar anliegenden Satz schon benutzt. Ich habe deshalb das "draussen" einfach ersatzlos gestrichen. "an ihnen" habe ich übernommen und dafür am Anfang des nächsten Satzes statt "Diese Menschen" "Die anderen" gesetzt.Zitat
Ich mag meine Formulierung aus unnennbaren Gründen lieberZitat
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Das Geben geschieht beim Bringen, welches aktiv ist. Keine Änderung.Zitat
"also" habe ich gestrichen und an der Stelle auch einen neuen Satz begonnen.Zitat
Mit dem Rhein ist es nun etwas kompliziert. Der Text ist sehr persönlich... Und so wie ich von "mir" und nicht von "ihm" schreibe, schreibe ich vom Rhein und nicht von einem allgemeinen Fluss. Irgendwie gehört der Rhein einfach zu mir. Wohne zwar erst ein Jahr an ihm, überquere ihn aber täglich zu Fuss.
Btw. ich habe heute abend etwas geschrieben und darauf geachtet weder vom Rhein noch von Brücken zu schreiben und es hat tatsächlich geklappt.
Hmm... Also einfach ohne "wo" klingt es mir zu hölzern. Ich habe nachgedacht, obZitat
"Dann stieg ich auf die Brücke, dort kam mir jemand entgegen." eine Lösung wäre, aber das Ursprüngliche gefällt mir immer noch am besten.
Der Satz drohte mir auch Kopfzerbrechen zu bereiten, worauf ich aber gar nicht einging. Naja, jetzt ist er doch noch was geworden, thxZitat
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Und nochmal danke, es hat mir bestimmt nicht nur bei dem Text geholfen, sondern hat mir auch gezeigt, worauf ich in Zukunft mehr achten sollte.
@Valada: Sorry, dass ich erst so spät antworte, aber auch dir vielen Dank für's Lesen und dich Äussern!
Das kluge Wort hast du wahrscheinlich deshalb nicht gefunden, weil es in meinem Zimmer, bevor ich es hätte aufschreiben können, plötzlich recht banal klang.
Dass jemand wegen der Zigarette und nicht weil er/sie die Zigarette rauchen will hinausgeht, ist natürlich nicht sehr sinnvoll. Was ich hier beschrieben habe, ist ein Sachverhalt, der mir in so aufgefallen ist und den ich anders nicht äussern kann.
Auch mir ist mein Zimmer sehr wichtig. Oftmals stand das Draussen in diesem Text ja auch nicht für das, was ausserhalb von meinem realen Zimmer ist.
Zu der Passage über dein Zimmer sage ich nur: sehr schön.
@Nemo's Goddess: wir haben ja schon alles geklärt, oder?
@Hobbit: Ich bin Unschuldig, ich habe das Buch vor Jahren gelesen und auf Englisch.
nochmal @MagicMagor: Hab mir grad gedacht, dass es nicht viel bringt, wenn du den dritten Link im Reissbrett auch anschaust, die Geschichte ist so viel Mühe gar nicht wert. Das Gedicht von Javier und mir könnte einen Kommentar aber schon mal gut vertragen!





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