Also ich weiß jetzt nicht wie es in anderen Bundesländern, der Schweiz oder Österreich ist, aber bei uns in Bayern ist das mit den Stipendien sehr sehr hart.

Eine Freundin von mir hatte ihr Stipendium ganz knapp verpasst. Wenn ich mich recht erinnere hätte sie einen Notendurchschnitt von 1,3 haben müssen, was schon ganz schön abartig ist, da dies wohl wirklich die wenigsten zusammenbringen. Sie hat später dann ihr Fachabitur mit einem Schnitt von 1,1 geschafft, für das Stipendium hat ihr das aber nichts mehr genützt, weil das ein gesonderter Test war, an dem sie scheiterte.

Nun werden die wenigsten solche Traumnoten schreiben (aus welchen Umständen auch immer) weshalb ich mich frage ob das bei uns nicht nur zum Schein eingerichtet wird... denn auf die finanzielle Lage nimmt das ja überhaupt nicht Bezug. Jeder - egal wie viel Kohle er hat - könnte das bekommen und so sein Studium finanzieren lassen...

An den Leuten die die Kohle echt nötig hätten geht das leider oftmals vorbei, da diese ja auch relativ oft nebenbei arbeiten müssen, und so lerntechnisch weiterhin benachteiligt sind, da die Arbeit bzw. die daraus resultierende knappe Zeit ihnen das Lernen und somit das Erreichen dieses Schnittes wiederrum erschwert.

Um den Kreis zu schließen bedeutet dies, das vorallem diejenigen die Stipendien bekommen, die sich den "Luxus" leisten können, nicht nebenbei arbeiten zu müssen und so mehr lernen können, oder die eben sich so massiv einschränken können, dass sie nicht arbeiten müssen.

Und das ist wirklich besch..eiden