Puh! Da kann ich ja auf atmen!
Und ohne schlechtes Gewissen weiter schreiben!


Zelda kauerte auf dem schmutzigen Boden des Kerkers. Sie hat sich erschöpft an die feuchte, grobe Wand gelehnt und ihre Gedanken kreisen um die letzten Ereignisse. Noch immer kann sie es nicht glauben. ‚Wie kann das möglich sein? Gregor saß direkt neben ihr. Aber er hat nichts gemacht. Es kam keine Reaktion von ihm, Überhaupt keine!’ Fragte sie sich immer wider. Da wurde ihr eins klar! Auf irgend eine Art hat Kaschal ihn unter Kontrolle! Und bestimmt wird sie das selbe mit ihr machen! Zelda bekam Angst. Große Angst. Zitternd hob sie die Hand, griff sich an die Brust und hält etwas umklammert das sich unter ihrer Bluse verbarg. Sie hielt es fest als würde ihr Leben dran hängen. Und dazu flüsterte sie immer die selben Sätze: „Egal was kommt! Ich werde mich dagegen stellen! Ich werde Hyrule nie verraten! Niemals!!!“ Plötzlich waren Schritte zu hören. Am Scheppern erkante Zelda dass ein Soldat ist. Aber da war noch eine zweite Person. Der Soldat blieb an der Kerkertür stehen und schloss sie auf. „OK. Hier rein! Ich gebe dir fünf Minuten dann musst du wider gehen!“ Zelda blickte auf. Vor ihr stand die blau haarige vom Schiff. Vor ihr stand Schila. Allerdings musste man jetzt etwas genauer hin schauen um zu wissen das es sich um eine Frau handelt. Denn Schila trug keinen Rock und keine Bluse mehr. Sondern eine lange, weite Hose und ein weites Hemmt. Und in diesen Klamotten sah sie, mit den kurzen Haaren noch dazu, eher aus wie ein Junge. Schila hielt ein Bündel in den Armen und reichte es Zelda runter. „Ich bin geschickt worden dir das zu geben! Du sollst es anziehen.“ Zelda stand auf. Wiederwillig zock sie ihr Kleid aus und streifte sich den Lumpen aus groben Stoff über. Dann wand sie sich wider Schila zu: „Arbeitest du hier?“ Schila schüttelte den Kopf. „Nein. Um ehrlich zu sein habe ich nur das übernommen was jemand anderes machen sollte. Ich wollte nach dir sehen! Ich habe alles beobachtet und ich kann nicht verstehen warum du dich weigerst! Es wehre besser für dich!“ „Ich habe meine gründe! Für Hyrule wehre es nicht besser und für mich dann auch nicht“ Zelda hätte fast geschrieen. Doch sie konnte sich noch rechtzeitig beherrschen. Schila zuckte mit den Schultern und wollte wider gehen. „warte bitte!“ Zelda kam ihr hinterher und packte sie am Arm. „Ich weis, wir kennen uns nicht und ich kann dich zu nichts zwingen. Aber bitte! Bitte hilf mir!“ Schila schüttelte wider den Kopf. „Ich kann dich hier nicht raus holen. Selbst wenn ich es wollte, ich kann nicht!“ „Ich weis dass das nicht geht. Aber du kannst Hilfe holen! Bitte geh nach Hyrule! Sag jemanden was passiert ist! Mehr brauchst du nicht machen!“ Schila riss sich von Zeldas griff los. „Wer würde mir schon glauben? Niemand! Absolut niemand!“ Zelda stand da und blickte sie traurig an. „Dann nimm dies!“ Sie griff sich an den Hals und zog eine Kette hervor. An dieser hing ein Edelstein, der in weisem licht strahlte. „Geh damit zum Schloss von Hyrule und man wird dir glauben!“ Zelda nahm Schilas Hand und legte den Edelstein drauf. In diesem Moment, wo sie ihn los lies, hörte das Strahlen abrupt auf. „Verlier ihn nicht ja! Er bedeutet mir sehr viel und ich würde ihn mit mein Leben verteidigen!“ Schila wollte was dagegen sagen. Doch da kam der Soldat wider und sie musste gehen. Den Stein verbarg sie in der Faust. Zelda blickte ihr hinter her. Und die Angst stieg wider in ihr auf. Denn sie hat das hergegeben woran sie sich noch vor fünf Minuten geklammert hatte. „Hoffentlich schafft sie es rechtzeitig!“ Flüstert sie.
Der Soldat führte Schila zum Ausgang. Dieser befand sich in dem Raum wo der Soldat seine Wache verbringt. „Jetzt haben wir noch ein bisschen Zeit für uns!“ Meinte er grinsend. Schila winkte ab. „Nein danke! Kein bedarf.“ Doch der Soldat nahm sie an den Schultern und drückte sie gegen die Wand. „Ach komm schon! Ich habe mich seit Tagen nicht mehr richtig ausgetobt.“ Schila blickte in böse an. „Zwing mich nicht dazu!“ „warum denn nicht?“ „OK!“ Schilas Knie schnellte hoch. Direkt zwischen die Beine des Soldaten! Der mit einem Stöner zu Boden sank. „Du wolltest es ja so!“ Schila verlies den Raum nach draußen. Wo sie schon fieberhaft erwartet wurde. Niki schwirrte aufgeregt vor ihr her. „Und? Was ist los?“ „Sie bat mich Hilfe zu holen. Ich soll nach Hyrule.“ „Na toll! Und was sollen wir jetzt machen? Der Meister wird damit nicht einverstanden sein!“ Schila blickte auf den Stein in ihrer Hand. Einige Sekunden vergingen und dann machte sie eine Faust um ihn. „Was kümmert mich der Meister! Solang er mir nichts befehlt kann ich machen was ich will! Niki wir gehen nach Hyrule, geben den Klunker hier ab und die Sache hat sich für uns erledigt!“ Niki schwebte vor ihr Gesicht. „Aber bis nach Hyrule dauert es einige Tage! In der Zeit können sie Zelda sonst wohin bringen!“ „Dann muss man sie eben irgendwie aufhalten!“ „Aufhalten? Hast du nicht die alte Schrulle gesehen? Die läst sich von nichts aufhalte! Da müsste schon eine Naturkatastrophe kommen!“ Schilas Gesicht hellte sich auf. „Niki das ist es!“ „Was? Du willst doch keine Naturkatastrophe-’’ „Nein keine Naturkatastrophe! Ein heftiger Sturm reich aus! Komm Niki ich brauch dich.“ und schon rannte Schila los. Niki blieb noch zurück. Man konnte es durch das rote Leuchten nicht sehen, aber sie lächelte zufrieden. Und dann flog auch sie los. Schila stand an einer Klippe und unter ihr tobte das Meer. „Von hier aus geht es gerade aus nach Muina und von da aus nach Hyrule! OK, und jetzt der Sturm!“ Schila schloss die Augen und konzentrierte sich. Dann schlug sie die Hände vor ihrer Brust zusammen und nahm sie langsam wider auseinander. Da zwischen bildete sich eine kleine schwatze Wolke. In der wilde Blitze zuckten. Nun schwebte Niki drüber und lies Feenstaub in die Wolke fallen. Wodurch diese noch etwas größer und heftiger wurde. Nach dem Niki fertig war, hob Schila die Hände über den Kopf und riss sie dann aus einander. Die Wolke breitete sich aus und wurde zu einem tobenden Sturm. Schila betrachtete ihr Werk für ein kurzen Moment. „Alles klar! Ab jetzt nach Hyrule!“ Und dann sprang sie hinab ins Meer.