Würde mehr Kritik komnmen, würde das "spannende" früher kommen ^-^ aber bis dahin, ein weiterer Teil von Mithila:

Dieser überlegte einige stumme Sekunden, bis er erneut auf seine Karte sah. Seine Stirn verfiel in ein Runzeln. Er fuhr mir dem Zeigefinger eine bestimmte Strecke auf dem Papier ab, bis er endlich leise antwortete: "Es gibt keinen anderen Weg ins Erdgeschoß, wir müssen durch diesen Gang. Es sei denn wir nehmen den beschwerlichen Weg durch den Lüftungsschacht." Die beiden sahen sie kurz fragend an, bis dieser wieder sagte: "Okay, wir nehmen den Lüftungsschacht. Dann müssen wir hier an der Wand ein Gitter entfernen und so hinein gelangen." Er sah abermals auf die Karte des Brendot-Hochhauses. Dann zeigte er mit einer Kopfbewegung an den Platz, an dem sich der vermeintliche Eingang befinden sollte. Akion richtete seine Taschenlampe auf diese Stelle und er fand jenes. Er war gerade groß genug, sodass sie sich durchzwängen konnten. Es war mit nur vier Schrauben befestigt, die nicht sehr stabil wirkten. "Dann helf‘ mir mal und mach eine Räuberleiter.", befahl Akion, worauf der Aufgeforderte sich sofort gegen die Wand drückte und mit den Händen eine Ablage verschaffte. Auf diese stieg Akion behutsam und holte aus seiner Jackentasche einen Schraubenzieher, der auf Knopfdruck elektrisch gedreht wurde. Diesen setze er an die untere linke Schraube des Gitters und begann diese aus ihrer Fuge zu drehen. Als er diese entfernt hatte, tat er das gleiche mit der zweiten unteren. "Die unteren Schrauben hätten wir. Nur noch die oberen, dann sind wir fertig.", teilte Akion Rion seinen Arbeitsstandpunkt mit.
Dieser nickte nur kurz, da er unter dem Gewicht seines Freundes zu zittern begann. Auch die oberen Schrauben wurden schnell und sauber aus deren Fugen genommen. Diese steckte er sich in die Jackentasche und den Schraubenzieher legte er sich zwischen die Zähne. Dann nahm er das Gitter aus dessen Rahmen und gab Rion den Befehl, tiefer zu gehen. Als der Abstand zum Boden klein genug war, um beim Abspringen keinen Laut zu verursachen, stieg dieser zu Boden. Das Gitter legte er auf die kalten Fliesen des Ganges. "Hast du zufällig ein Seil dabei?", fragte Akion Rion. Dieser nickte als Antwort und holte aus seinem Jackeninnerem ein gedrehtes Hanfseil heraus. Er reichte es seinem Freund, der ihm dann wieder den Befehl gab, sich in die Stützposition zu begeben, sodass er in den Schacht hinein klettern konnte. Sein linkes Bein legte er in die Handschüssel, während er sich mit beiden Händen am Rand des Einganges festhielt. Dann zog er sich mit einer kräftigen Bewegung hinauf in den Gang. Akion keuchte während dieses kraftraubenden Aktes. Der Gang war mit metallischen Platten ausgebaut, während die Höhe des Ganges gerade mal groß genug, um sich in kniender Form in dessen inneren Gängen zu bewegen. Er nahm das Hanfseil aus dem Mund, das er in dieser Weise getragen hatte, damit er die beiden Hände freihalten konnte, bindete es paarmal um seine rechte Hand und ließ das restliche Stück aus der Öffnung hinab baumeln. Er spürte ein Gewicht am Seil, das durch Rion entstand, der dieses zu fassen bekam. Akion hielt das Seil nun mit beiden Händen und zog kräftig daran. Sein Freund setze einen Fuß an die Wand. Dessen Gewicht war jedoch für Akion zu stark, weshalb er ein Stück des Ganges in Richtung Öffnung rutschte. Panik stieg in ihm auf, doch er bekam mit seinen Beinen an den Rändern ihres Einganges halt, weshalb Rion nicht zu Boden stürzte, sondern knapp über diesem zu baumeln begann. Akion vernahm ein keuchen von seinem Freund, dann zog er abermals an jenem Seil. Dieses Mal hatte er genug Kraft, seinen Gefährten bis zu der Öffnung hinauf zu ziehen. Als dieser mit seinen Händen den Rand des Luftschachtes fasste und sich mit einem keuchen den Rest der Streckte erklomm, drehte sich Akion und blickte in das entgegengesetzte Ende des Ganges. "Das war knapp.", flüsterte Rion, als auch er im Inneren kniete. "Es tut mir Leid, wo lang müssen wir jetzt?", gab sein Freund schuldbewusst zurück. Der Kartenträger schaltete seine Taschenlampe ein und blickte auf seine Karte. "Diesen Gang bis zu einer Kreuzung, dann nach rechts, an dessen Ende dann wieder rechts und dann müssen wir ein bisschen klettern." Akion nickte und krabbelte vor Rion her. Beide hatten ihre Lampen zwischen den Zähnen, da alle ihre Glieder benötigt wurden, um ihren Weg zu überstehen. Beide schwiegen während sie schürfend versuchten, den Weg möglichst schnell zu überwältigen. Der Weg durch den Gang war länger als erwartet. Akion war verwundert wie sauber es in dem Luftschacht war, allerdings nervte ihn die beinahe spiegelnde Gangbekleidung, da ihre Lichter der Taschenlampen wurden zurück reflektiert, was sie dazu zwang, ihre Augen zuzukneifen. Als sie sich der Angabe von Rion nach an der richtigen Stelle befanden, konnten sie sich endlich aufstellen, da ihr restlicher Weg nun nach oben ging. Es ging beinahe senkrecht nach oben und die Wände wirkten sehr glatt. Auch die Höhe betrug insgesamt um die zehn Meter. "So da wären wir, wer geht als erster?", fragte Rion grinsend. "Ich.", sagte Akion nur kurz und spreizte die Beine, sodass er beide Wände mit seinen Beinen berührte. Dann legte er die Hände flach gegen die Wände und zog sich ein Stück hinauf. Nachdem legte er die Füße abermals gegen die Wand, sodass er langsam aber bewusst nach oben kam. Allerdings war diese Weise der Fortbewegung sehr schweißtreibend, weshalb der kletternde in der Mitte seines Weges beide Beine gegen eine Seite und den Oberkörper gegen die andere drückte, was ihm eine möglichst sichere Position verschaffte und er einen Moment verschnaufen konnte. Er blickte nach unten und sah, das Rion ihm bereits folgte, weshalb er abermals tief durchatmete und sich wieder daran machte, den Rest des Weges auf die bewährte Art zu überwinden.