Ich werd dann mal nochwas vom Sumpfmonster alias Seymor alias Dante hier in den Thread rüberholen...enjoy^^

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Die drei Polizisten und der Rest der Spezialeinheit sah aus dem zerbrochenen Fenster nach unten, aber Dante war nirgens zu sehen

Da...dort hinten!

rief einer plötzlich und zeigte auf einen dunklen Punkt in den Wolken

Da fliegt er, der Sauhund, gib den Helis Bescheid, das hier ist jetzt nicht mehr unser Ding...


Dante flatterte taumelnd durch die Luft, im letzten Moment hatte er sich transformieren können, aber die Kugeln hatten ihre Spuren hinterlassen, er blutete stark. So landete er auf dem Dach eines Hochhauses und verschnaufte. Die Türe zum Treppenhaus war verschloßen und aus solidem Metall, also mußte er runter fliegen solange er noch im Teufelsstatus war, er ging zum Rand des Daches und sah nach unten, wurde aber sogleich vom Aufwind eines Helicopters zurück befördert, der vor ihm aus der Tiefe geschossen kam

Geben Sie auf...Sie haben keine Chance!!!


Tönte es aus einem Megaphon, Dante versteckte sich hinter dem Ausgang eines Lüftungsschachtes. Wenn er es schaffen würde, schnell genug dort hinein zu gelangen, hätte er einen sicheren Fluchtweg gefunden, aber die Öffnung lag genau vor der Nase des Helis. Er linste um die Ecke, doch sofort flog ihm eine Handvoll Kugeln um die Ohren. Er sah nach hinten, um zu checken, wie weit dieser Abgrund entfernt wäre, da tauchte ein zweiter Helicopter aus der Tiefe auf, entsicherte zwei seitlich platzierte Raketen und richtete sie auf Dante. Gehetzt sah er sich um, diesem Schlag hatte er nichts entgegenzusetzten, er würde sich über das ganze Viertel verteilen, wenn ihn eines dieser Dinger treffen würde, zu dem war die Kraft für seinen Teufelssatus so gut wie verbraucht, er hatte nur noch ein paar Sekunden...

Legen Sie sich flach auf den Boden, die Hände über den Kopf...sonst werden Sie pulverisiert!!!


Schallte es wieder durch die Lüfte...Dante handelte entschlossen, er nahm die Beine in die Hand und sprintete blitzschnell ans Ende des Daches, stieß sich ab und flog wie ein Pfeil mit einem riesen Satz auf die Windschutzscheibe des Hubschraubers. Dantes Schnelligkeit überforderte die Raketen und den Piloten um Längen, und bevor sich dieser versah, hatte der Teufel die Seitentüre aufgerissen, ihn am Arm gepackt und aus dem Sitz nach draussen geschleudert. Der Copilot sah Dante mit weitaufgerissenen Augen an, als dieser sich gemütlich neben ihn setzte, ihn kühl anlächelte und ihn anschließend mit einem rechten Haken durch die geschlossene Türe beförderte. Keine Sekunde zu früh, denn Dante war nun wieder menschlich. Er nahm das Lenkrad in die Hand (oder wie man das Teil halt nennt, ka) und brachte den Helicopter in Position, visierte den anderen Heli an und suchte den Knopf für die Raketen.
Überwältigt von der Vielfalt der tausend bunten blinkenden Knöpfe bemerkte er nicht, daß der andere Helicopter bereits das Feuer eröffnet hatte. Erst, als eine Kugel die Scheibe und eine andere den Tank durchschlug, schreckte er auf und sah, daß sich sein Gegenüber bedrohlich genähert hatte...
Panik flutete seine Gedanken, als er sah, wie die Spritanzeige rapide fiel und der Motor anfing zu stottern. Wieder nahm er den anderen ins Visier und drückte spontan auf den großen roten Knopf neben ihm...Bingo...die Raketen zündeten, starteten und rammten sich gnadenlos in ihr Ziel. Mit einem lauten Knall explodierte der feindliche Helicopter und die Druckwelle brachte Dante ins taumeln. Der Motor setzte aus und er trudelte zwischen die Häuserschluchten ... immer tiefer...dem Abgrund entgegen. Der Heli rammte eine Hauswand, fing Feuer..Dante sah den Boden immer näher kommen...er sprang ...mit einem großen Satz aus dem brennenden Wrack, welches (wie in jedem billigen Film^^) sofort hinter ihm explodierte.
Die Wucht der Explosion beförderte Dante wie eine Rakete durch die Luft und er krachte mit einem lauten Knall durch eine bunte Bleiglasscheibe...
... ... ...
als sich der Schleier der Ohnmacht langsam aufzog, spürte er, wie eine Gänsehaut seinen ganzen Körper überzog, ein ohrenbetäubendes Geräusch wie Donner, begleitet von einem gruseligen Gesang und einem widerlichen Geruch hatten diesen Zusatnd zu verantworten...Dante wurde speiübel...er hob den Kopf, um zu sehen, wo er sich befand und knallte mit dem Schädel vor eine Holzkante. Fluchend rieb er sich die schmerzende Stelle, im Rücken schmerzte es ebenfalls, als läge er auf einem Scheiterhaufen. Langsam setzte er sich auf und schlagartig verstummte das Geräusch und der Gesang nach einigem Echo ebenfalls

Bitte spielen sie doch weiter, Herr Organist


Rief eine freundliche Stimme von irgendwo unter ihm. Dante sah sich besorgt um und sein Verdacht bestätigte sich erbarmungslos, er war auf den Fußpedalen einer Orgel gelandet und hatte selber diesen Lärm ausgelöst.

Machs dir doch selber, du Weichei


Rief er genervt zurück und blickte über die Brüstung nach unten.
Die Kirche war nicht sehr groß, aber sie bot Platz für ein paar Leute, die vor dem Krieg dorthin geflüchtet waren und um ihr Seelenheil beteten. Dante hatte genug gesehen, der Weihrauch verursachte die übelsten Magenkrämpfe, die Engelsbilder überall, die Heiligenbilder...Kreuze...das reinste Gruselkabinett...er mußte hier raus...sofort!
Er sprang mit einem gekonnten Satz über die Brüstung und landete vor den Füßen des Pfarrers

Aber...mein Sohn...solche Worte in diesem heiligen Hause...ich bün entsetzt!!!


Halt den Rand, sonst pinkel ich dir in den Messwein


Dante schubste ihn unsanft zur Seite und betrachtete ein Fenster, welches hinter dem Altar war....Vinni, dieser Engel hatte irgendwas an sich...
Der Pfarrer hatte Mühe, die Fassung zu bewahren, er beruhigte seine Schäfchen und hoffte, daß die Situation nicht eskalierte. Dieser Mann war ihm nicht geheuer, der zerfetzte Mantel verdeckte nur noch notdürftig seinen zerschundene Körper, die Reste einer blutgetränkten Bandage baumelte um die Brust, überall rann Blut aus Schußwunden und die Bleiverglasung hatte auch ihre Spuren hinterlassen, aber nun stand er andächtig vor dem Altar und rührte sich nicht

Befrei deine Seel und bete, mein Sohn...Gott ist gnädig...er verzeiht dir deine Sünden...


Erzähl du mir nichts über Gott, du aufgeblasenes Hühnchen .
Ich kann dir zeigen, was ich von deinem Gott halte...das hier:


Eine Fontäne erbrochenes Blut färbte den weißen Talar des Gottesdieners rot, dann torkelte Dante an ihm vorbei durch den Mittelgang an den Bankreihen vorbei, auf denen entsetztes Schweigen den Teufel beobachtete, auf das Hauptportal zu...

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Dante Mann Gottes^^ Bullerei