Der Name meines Stabes im letzten Post wurde geändert.

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Endlich waren sie wieder oben angekommen, wo die anderen Schatzjäger immer noch angespannt die Stellung hielten. Nichts hatte sich in der Zwischenzeit verändert, außer dass vielleicht ein paar Gläser mehr leergetrunken wurden. Blood Raven ging zum Eingang der Gaststätte und drehte sich um, atmete tief durch und versuchte die richtigen Worte zu finden, um das auszudrücken, was sie wollte.

„Es ist die Zeit gekommen, diesen verdammten Krieg endlich zu beenden. Dazu brauche ich eure Hilfe. Wollt ihr mir helfen diesen Krieg zu beenden?“

„Yeah!“

„Wollte ihr bis zum letzten Atemzug kämpfen?“

„Yeah!“

„Wollen wir der Armee der Flaschen zum Teufel jagen?!“

„YEAH!“

Der Entschluss schein von allen eindeuten festzustehen. Jeder wollte, dass der Krieg aufhört, auch wenn sie bis zum letzten gehen sollten. Zu lange haben hier einige gelebt, zu viele von ihren Kameraden sind gestorben. Jeder hatte nur noch eine Aufgabe als Ziel gefasst: Die Armee der Finsternis aus der Stadt zu jagen. Außer Galuf, der wusste nicht so recht was er davon halten sollte. Jedenfalls schien ihm es zu gefallen, das Krieg ausgebrochen war, aus welchem Grund auch immer. Nun stellte sich auch Red Dragon neben Rabe und fing an seinen Plan zu erklären.

„Wir müssen erst mal zum königlichen Sommerhaus kommen. Wahrscheinlich müssen wir uns den Weg freikämpfen. Die Armee wird bestimmt schon kleiner Stützpunkte um das Gebäude errichten haben, wenn nicht sogar eingenommen. Auf jeden fall müssen wir den König finden und wenn es sein muss retten. Erst dann können wir die Armee zu Aufgabe zwingen und die Geisterstadt vom den Krieg befreien!“

Ein erneuter Kampfesschrei tönte durch die Kneipe. Jeder der Anwesenden machte sich bereit, jeder schnappte sich seine Waffe und sammelte ihre letzten Reserven, wie Heilkräuter und Munition zusammen. Blood Raven sah, wie Red Dragon zu Barek hinüber ging, der gerade sein Gewehr unter dem Tresen hervorholte und es einmal durchlud. Des weitern holte er noch ein paar Schachteln Munition aus einer kleinen Schublade.

„Hast du auch Munition für Revolver und Pumguns?“

„Hm? Wundert mich, dass so einer wie du solche Schusswaffen verwendet.“

„Na… nicht wirklich. Ich hab die Waffen hier in der Geisterstadt gefunden und ein wenig Munition dafür kann glaub ich nicht schaden, obwohl… ich glaub, dass ich sowieso nicht drauf zurückgreifen werde.“

Der Barkeeper nickte leicht und holte noch zwei weitere Schachteln unterm Ladentisch hervor und stellte sie auf den Tresen. Red Dragon holte die drei Schusswaffen hervor, die er auf der Straße gefunden hatte. Reddie wusste wem die Waffen mal gehört haben und er wusste auch, dass dieser Jemand besser nicht wieder die Waffen bekommen sollte, falls er überhaupt noch lebte. Langsam lud er die drei Schießeisen auf und auch langsam sammelten sich die anderen Schatzjäger in dem Raum. Alle waren nun bereit und warteten nur noch auf ein Zeichen endlich los zu marschieren. Blood Raven und Red Dragon schritten voran aus dem Gebäude mit dem Kaiser im Schlepptau. Kurz darauf kamen auch die andern Schatzjäger, Abenteurer und der Kneipenbesitzer und machten sich auf den Weg zum königlichen Sommerhaus.

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Reddie Rabe Barek Rest