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Momentan ist auch mein Menschenbild positiv, das dürfte aber auch daran liegen das ich die Pflichtschulen hinter mir habe und nicht mehr gezwungen bin mich tagtäglich mit irgendwelchen unangenehmen Zeitgenossen herumzuschlagen.
Amen. Ich hätte nie gedacht, dass das Ende der Schulzeit so befreiend sein könnte.

Einen Dammbruch (ich hab gehört, sowas soll verdammt schmerzhaft sein ) im Sinne der Metapher hatte ich, soweit ich mich erinnern kann, noch nicht. Von Zeit zu Zeit gibt es Personen, die als Auffangbecken für die größeren Schleusungen dienen - sowas tut gut, kommt aber nicht allzu häufig vor.
Anderen Menschen gegenüber bin ich, je nach Laune, entweder total verschlossen oder unverhältnissmässig offen. Was jetzt besser ist, ist von Fall zu Fall verschieden, man kann sich über beides ärgern ^^
Ich glaube daher auch nicht, dass es notwendig ist, den Damm einzureissen, meiner Meinung nach reicht es, die Kontrolle über ihn zu haben

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Ich selbst sehe aber inzwischen ein, das nur ich und meine unbegründeten Ängste und angelernten Trägheiten mich von einer anderen Lebensart abhalten und ich habe mich dem Weg des geringeren Widerstandes folgend entschieden diesen zumindest noch so lange zu folgen, bis ich mein Ego weit genug aufgebaut habe.
Das Ego lässt sich sehr viel schneller und stärker aufbauen, indem man sich ins kalte Wasser fallen lässt und aktiv da an sich arbeitet, wo es am meisten schmerzt ^^ Es ist einfach nur befriedigend, etwas getan zu haben, zu dem man sich endlos überwinden musste, und dann sieht, dass es tatsächlich zu seinem eigenen Besten ist. Allerdings ist es schwierig, nicht wieder in den alten Trott zu verfallen