Wenn ich Alltagsgeschichten lesen möchte, habe ich dafür schon eine Reihe von Manga die in diesem Stück besser sind, dito für die Kämpfe. Ich warte darauf, das die Welt und die Gesellschaft des Netzwerkes an Erzählsubstanz gewinnt.
Elyon scheint Hoffnungsträger des Volkes zu sein, während ihr Bruder sich von diesem entfremdet hat. Ich warte nur darauf, das sie ihr volles Potential in diesem Spiel erkennt und ihren Bruder vollständig Isoliert und den kläglichen Rest seiner Basis abschneidet.
Dadurch würde aus der immernoch sehr stark dipolaren endgültig eine multipolare Situation werden, die ehemaligen Hüter könnten sich nicht mehr auf ihren Altenteil ausruhen, die Wächterinnen wären gezwungen weitreichendere Entscheidungen zu treffen und Elyon könnte sich mit Hofschanzen und Pöbel zugleich herumschlagen .
Phobos müsste dann endlich sein eigenens Gewicht in die Waagschale werfen anstatt ständig irgendwelche Helfershelfer zu verheizen. Aber auf jeden Fall müsste er sich endlich einmal bewegen und die Vorstellung, ihn einmal rennen zu sehen allein ist schon unbezahlbar.

Du merkst vielleicht, ich bin alt und langweilig und warte nur darauf, das die Politik den Comic heimsucht um mich am dann unvermeidlichen Drama zu erfreuen.
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Afair lief von Witch eine im Manga Stil Adaptierte Fassung(man wollte das Orginal so nicht übernehmen) in dem Japanischen Flower Comics Magazine(glaube ich).
Wurde aber nach 2 Bänden wieder eingestellt, und deswegen erscheint die Manga Adaption auch nicht mehr in Deutschland, die von EMA eigentlich für 2004 angekündigt war.
Witzig, das ist die dritte erfolglose Zusammenarbeit westlicher Autoren/Zeichner mit Japanischen Verlagen von der ich gehört habe. Die erste war Trondheim's "Die Fliege", die nach Trondheims Eigenaussage im "Approximate Continuum Comics" von seiner Seite aus abgebrochen wurde, als die Ergebnisse der ersten Leserumfrage mit erwünschten Änderungen vorlagen. Das Zweite scheint mir Seebecks "Bloody Circus" gewesen zu sein, das sich einfach im Sand verlief. Mit "Witch" liegt anscheinend der dritte gescheiterte Versuch westlicher Autoren/Zeichner vor, in den japanischen Markt einzusteigen.
Kooperative Arbeit scheint erfolgreicher zu verlaufen, Taniguchi Jiro der Zeichner und Autor von "Harukana Machi-e" und Alexandro Jodorowsky, dem Autor von "John Difool", "Mondgesicht" und aktuellerer, der "Metabaron" (Göttliche Zeichnungen, geniale Coloration, würde ich den Superhelden-Fans empfehlen obwohl der Grundton der Serie wesentlich masochistischer ist als die superhelden-Serien) und "Techno-Väter"-Serien haben anscheinend schon vor einiger Zeit einen Manga namens "Icarus" geschaffen der zumindest von den Kritikern positiv aufgenommen wurde.