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#RottenToTheCore
Perfektionistin und stolz drauf.
Perfektionismus ist bis zu einem gewissen Maße gut, nämlich im Rahmen der Realisierungsmöglichkeiten und dem Engagement. Wer faul und mit viel zu komplizierten Technikideen an ein Projekt rangeht und dazu auch noch Perfektionist ist, der lässt das ganze sehr schnell liegen. So ähnlich ging es mir bei meinem ersten ernstgemeinten Projekt, nämlich "Nostra Culpa". Die Geschichte war nicht wirklich für den Maker gedacht und da ich Szenarios und Orte haargenau im Kopf hatte, wollte ich diese nicht langweilig auf dem Maker umsetzen, da ich ja das richtige Feeling übermitteln wollte. Das ganze hat auch noch in der Zukunft in einer Cyberstadt ähnlich von 1984 oder Bladerunner gespielt. Für die Ressourcen war ich zu faul, für die Technik noch zu dumm. -> Weder Lust, noch Materialien, schnelle Resignation, dann lieber gleich lassen.
Allerdings muss ich sagen, dass es, wenn man anders an die Sache geht, auch mit Perfektionismus klappt. Wenn man sich von Anfang selbst etwas einschränkt und zumindest versucht nicht über den Maker hinaus zu gehen, dann tobt sich der Perfektionismus auch etwas anders aus. Die Devise ist nicht mehr "Ich habe das im Kopf und das muss GENAU SO DA AUSSEHEN!", sondern eher "Ich habe die Grundlage und schmücke diese solange aus, bis mir das Resultat richtig gut gefällt.". Außerdem tut es einem wirklich gut, wenn man eine Hilfe in Bereichen hat, in denen man selbst nicht wirklich gut ist, aber auch in diesen Bereichen etwas erreichen will. Ich meine damit keine Teamgründungen, einfach Ansprechpartner, denn sonst endet man Haare raufend vor dem Projekt und hat keine Lust mehr, weil man nicht mehr weiter weiß.
Dennoch... Gute Maker-Projekte ohne einen Hauch von Perfektionismus gibt es -nicht-. Dieser ist vielleicht eher nur bei bestimmten Faktoren vorhanden, wie z.B. Story oder Grafik, aber er ist da, sonst würde das Besondere, was das Spiel gut macht, nicht rausstechen. Denn man will ja selbst zufrieden mit seinem Werk sein, also schmückt man meist das aus, was einem am wichtigsten ist. Beim Ergebnis ist das auch bemerkbar.
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Alten, ich laber zu viel. Tschüss.
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