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Auserwählter
Ähm... es gibt durchaus interessante Spiele ohne Endgegner, nur sind die eher in Genres wie Golf, Baseball, Dating-Sim, Pferderennen oder sowas zu finden, wo man letztendlich selbst bestimmen kann, wann Schluss ist, interessant wäre das meiner Meinung nur in Kombination mit einem dieser Genres oder einer Art Aufbauspiel, sei es Pokemon für Multiplayer zu trainieren oder eine Stadt zu bauen, wie in BoF 2 oder Dark Cloud. Bei FF X war es wirklich ganz interessant, man kämpft nicht gegen einen bestimmten Endgegner, nachdem feststeht, dass Sin letztendlich nicht der Feind an sich ist, oder so, auf jeden Fall kann man nicht sagen, dass man Sin besiegen muss.
Ich weiss nicht, ob das "Ende" in Shenmue z.B. bekannt ist, das würden wohl die wenigsten als ein "würdiges" Ende bezeichnen, aber in einem Spiel, in dem es mehr oder weniger vordergründig um Kämpfe geht, muss es wohl einen finalen Kampf geben. Es waren ja Kämpfe und nicht etwa Storysequenzen, die das RPG Genre praktisch begründeten.
Ich könnte mir durchaus vorstellen, das es in einem RPG ein Ending gibt, in der man alle Gegner besiegt etc., letztendlich einsieht, dass (...) etc. etc. und sich praktisch selbst tötet - Fade Out und Abspann - nur Square Enix würde in einem FF so etwas niemals machen
(interessant wäre natürlich, dem Spieler die "Wahl" zwischen Bad End und Sad End zu lassen... was es ja durchaus schon gab)
Vor allem geht es dabei um Nemesis, Machtgefühle, Erfolgserlebnisse für den Spieler, Motivation und letztendlich eine Bestätigung dafür dass sich die (durchschnittlich) 40 Stunden "Arbeit" gelohnt haben.
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