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Manchmal hab ich jedoch das Gefühl, das ein Mensch immer mehr an seinen negativen Taten gemessen wird.
Ein Mensch kann z.B. immer nett und freundlich zu eine Gewesen sein, man mochte die Person, doch dann machte der Mensch unserer Meinung nach einen "Fehler" und tat etwas für uns negatives. Meist sind in einen solchen Fall schnell alles „positiven Taten“ vergessen und man sieht nur noch das negative. Es hängt einen meist Zeit seines Lebens bei den betreffenden Menschen nach, die die "negative" Tat erlebt haben.
Dem muss ich zustimmen.
In meinem Freundeskreis ist soetwas vorgefallen.
Ein bis dato wirklich guter Freund hat hinter meinem Rücken und dem von zwei anderen Freunden von mir einige ziemlich derbe und überaus üble Gerüchte gestreut.
Den Fall haben wir zwar geklärt, aber seit dem erinnere ich mich immer nur an diesen einen Vorfall, wenn ich ihn sehe oder mit ihm spreche, spriche, ich sehe nurnoch diese eine negative Tat von ihm.
Sicher, wir haben vorher einige sehr lustige Momente erlebt und viel zusammen unternommen und daran erinnere ich mich immer gern, aber diese eine Tat hat das alles praktisch vernichtet. Das liegt wohl daran, dass ich der Person wirklich vertraut habe und dieses Vertrauen maßlos enttäuscht wurde.
Ein anderer Freund von mir ist in der Hinsicht aber noch viel extremer: er will nichts mehr mit ihm zu tun haben, das hat aber noch andere Gründe, doch diese Aktion hat das Fass zum Überlaufen gebracht.

Es scheint wirklich so zu sein, dass man Menschen irgendwann nur noch an ihren negativen Taten misst, denn jeder baut in irgendeiner Hinsicht irgendwann mal Mist. Es kommt halt nur drauf an, wie "schwerwiegend" dieser Mist is, den man baut.

DJ n