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Veteran
@Musik und Grafik:
Natürlich will ich hier nicht absprechen, dass beide bei einem Videospiel einen künstlerischen und funktionellen Anspruch haben.
Dennoch sind mir beide Aspekte nicht so wichtig, Musik stelle ich aber klar über die Grafik.
Schöne Sequenzen und Ingame Grafik sind toll, atemberaubende Landschaften und finstere Gewölbe genauso, aber mitten im Geschehen des Spiels achte ich auf sowas gar nicht mehr groß, nehme alles nur unterbewußt- oberflächlich war. Man könnte mich nach einem Spielabschnitt fragen, wie der denn aussah (also charakteristisches), es gäbe bestimmt zu viele Fälle, in denen ich das nicht mehr sagen könnte. Die Karte könnte ich hingegen meistens aufzeichnen.
Wenn aber bei einem Spiel ein Design zu oft verwendet wird (z.B. die Standardhöhle in FFX), dann finde ich das langweilig und einfallslos.
Bei der Musik ist es etwas anders: Gute Musik ist toll und bleibt im Gedächtnis. Und ich mag es ehrlich gesagt, wenn ein Spiel nicht ZU viele Stücke hat, dafür die anderen aber einen klaren Wiedererkennungsfaktor besitzen. Ein Spiel mit schlechtem Sound würde ich auch spielen, und wenn die Story stimmt wäre ich vermutlich genauso begeistert, wie wenn das Spiel genialen Sound hätte. Es darf nur nicht nervig oder vollkommen deplaziert sein.
Die Grandiareihe ist so ein Beispiel, weil ich einfach finde, dass bei den Spielen so gut wie nichts stimmt, und dann geht mir der Sound auch auf die Nerven, den ich ehrlich gesagt schlecht und oftmals nicht einmal funktionell passend (Dungeon Themes z.B.) finde.
Zum Trainieren:
Da ich zu den armen Spielern gehöre, die gezwungen sind, bei einem Spiel fast alles zu holen, muss ich auch am Ende immer aufpowern, auch wenn es das langweiligste ist, was ich kenne.
Man läuft stundenlang rum, bald sind die Gegner für einen nur noch Polygongestelle, bei denen Zahlen hochspringen und weg. Einfach totlangweilig, unabhängig vom Kampfsystem.
Wenn ich es umgehen kann, vermeide ich das Aufpowern und wenn die Gegner stark werden- dann ist das doch klasse. Immerhin sind RPGs wohl das einzige Genre, bei dem man den Schwierigkeitsgrad selbst steuern kann.
So gehe ich bei den meisten Spielen der Haupthandlung nach, erkunde nach Möglichkeit alles, was ich finde, habe dann eventuell ein leicht höheres Level als bei einem linearen Durchspielen, aber powere nicht auf.
Ich habe mich sogar so (zurück?)entwickelt, dass ich nicht einmal mehr vor einem Dorf kämpfe, um die beste Ausrüstung zu haben, die man kriegen kann. Wenn dann die normalen Gegner aber zu extrem werden, dann ändere ich natürlich die STrategie und beginne eben mit dem Geldverdienen für neue Gegenstände.
So kommt man bei heutigen RPGs eigentlich sehr gut über die Runden.
Bei älteren powere ich zwangsweise auf, weil die sonst einfach zu schwer werden.
Geändert von General_Zwinger (07.06.2004 um 00:31 Uhr)
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