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Mirokurator
Kriias - Helden und Legenden (Charas!!)
WICHTIG: Bevor ihr hier reinschaut, zuerst in "Es wird Zeit - Eine Community-Welt!!", sonst kapiert man nichts...
Und das Com-RPG geht hier auch noch nicht los (immer mal in den ersten schauen, dort kommen neue Infos)
Hier könnt ihr die Charas reinposten, die ihr dann in den Com-RPGs verwenden wollt, ich editiere sie dann auf die erste Seite.(Aber in diesem Thread wird nicht gespielt!!
) Außerdem kommen hier auch Geschichten rein, die in unserer Welt spielen, falls jemand mal nicht weiß, was er gerade schreiben soll. Die Chraktere bitte nicht als Totalanfänger, aber auch nicht als ultimative Superhelden, heißt, ein Magier kann schon den ein oder anderen simplen Zauber, vielleicht auch wenige komplizierte, aber er kann noch keine Armee aus Elementaren beschwören, wenn ihr versteht, was ich meine...
Mit jeder Quest werden eure Leuts dann stärker.(Das bedeutet auch die Stufe hinter den Namen, simpel und einfach, wie viel Abenteuer sie schon hinter sich haben.)
Wer doch stärker sein will, schreibt eine Pn, vielleicht kann man das einbauen.
Und bitte jeder einen Helden!!
falls jemand seinen Chara gezeichnet oder modelliert (oder wasauchimmer) hat, postet ihn einfach, ich editier das Bild dann hier rein.
Unsere Helden
Jermain Vasilis (Stufe 1) (Lonegunman81)
36 Jahre, Altertumsforscher, außerdem Schiffskapitän und Commandeur der Forscherflotte "Bewahrer der alten Völker"
Erajin Gounero (Stufe 1) (La Cipolla)
16 Jahre, Feuermagier, Hobbyartefaktsammler und Sohn einer einflussreichen Kinita-Familie, wurde aber verstoßen. Oft (zu) temperamentvoll und draufgängerisch. Seine Waffe ist das alte Schwert "Libertá" Spezialität: Flammenvögel beschwören
Erastelef Sotalban (Stufe 1) (Der_AJ)
43 Jahre, Wassermagier, ein recht erfahrener Zauberer, wohnhaft in Katorce, studierte auch auf Aura.
Gallwah Rugh (Stufe 1) (Wohan Dieg)
45 Jahre, Krieger und Seemann der Haruth, hat Familie und ein gutes Herz, ist im Kampfe mit Äxten und Schwretern ebenso furchteinflößend.
Zerez Dher (Stufe 1) (Diamond)
25 Jahre, Zeitgeweihter, ein Magier, der noch am Anfang seiner Laufbahn steht und sich mit seinem Glauben und Selbstbewusstsein oftmals selbst in den Weg kommt. Philosophisch interessiert.
Mearr Deasmumhan (Stufe 1) (Mopry)
17 Jahre, Piratin, eine ausgerissene Kinito von Perato auf der Suche nach Abenteuern. Kann ihre flinken Hände oftmals nicht im Zaun halten und beherrscht schwache Windmagie.
Melfice Shadowbane (Stufe 1) (Dark Melfice)
23 Jahre, Sturmkrieger, ein Krieger, in dessen Adern einige Tropfen Drachenblut fließen. War bei einem Drachen in "Lehre", handelt impulsiv und würde niemals eine Frau verletzen.
Damiel Antresis (Stufe 1) (Fried)
25 Jahre, Waldläufer, ein in sich verschlossener, athletischer Kämpfer von der Insel Racientas, dessen Motive im Dunkeln bleiben.
Will (genannt Flink) (Stufe 1) (stormwind)
15 Jahre, Dieb, ein Straßengauner aus Legeria, der sich mit Spionage, Taschendiebstahl und anderen Gaunereien über Wasser hält. Verehrt Desitia.
(ich warte auf die Anderen!
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Geschichten aus Kriias
Eine Entstehungsgeschichte (La Cipolla)
Wie so oft ist auch diese Erzählung hier, die von der Entstehung des Planeten Kriias, wie man ihn heute kennt, handelt, nicht bewiesen und zieht ihre Substanz vor allem aus uralten Legenden und mündlich überlieferten Sagen. Doch, im Gegensatz zu den Schauermärchen, die von den Ammen und Kindermädchen auf Kriias heute erzählt werden, fehlt dieser Geschichte der heldenhafte Glanz, die Glorie einer guter Legende. Die "Sage von Memmeth und Aceras", wie man sie nennt, ist eher eine Erzählung, welche die Menschen nur ungern hören, denn sie erzählt nicht nur von den unglaublichen Stärken der Menschen, nein, ebenso von ihren Schwächen, die meistens Überhand nahmen und es auch heute noch tun...
Es war einmal, in einer Zeit, in der Kriias noch ein gewöhnlicher Planet war, mit einigen wenigen Seen und Flüssen, gesegnet aber mit Bergen und Wälder, die riesige Teile der bekannten Welt bedeckten. Die Menschen damals nannten ihren Himmelskörper "Die Erde", wie es alle unterentwickelten Zivilisationen in ihrer Eitelkeit und Naivität tun, ihr Planet sei der einzige, der einen solch hochtrabenden Namen verdient hätte. In dieser Zeit ruhte das Dreigötter-Gespann, denn die Welt nahm ihren Lauf, und Probleme waren rar gesät. Doch ein Frieden hält nie lange, solange es Menschen gibt, und in unserem Fall waren es die vier Elementargöttinnen, die diesem Kiesel einen Tritt gaben. Fuoco, die Herrin der Flammen, war schrecklich gelangweilt und ersann einen Plan, um sich Jux und Späße für die nächsten Jahrhunderte zu sichern. Ihre Idee, den Menschen einen Teil ihrer Macht zu schenken, erschien ihren Schwestern ein wenig seltsam, dennoch ließen sie die Halbgöttin walten, wie es ihr beliebte, und so kam es, dass wenige Sonnen später die ersten magiebegabten Kinder zur Welt kamen. Allein mit Gesten und Worten waren sie im Stande, die Welt für immer zu verändern. Doch nicht immer zum Guten, denn schon bald merkten die Magier, wie man sie kurz darauf nannte, dass Feuerstellen und Fackeln nicht das Einzige waren, das man anbrennen konnte, und das ein korrekt geschleuderter Wind feinere Wunden verursachte als jedes Schwert. Acqua, die Wassergöttin und Fuocos kleinste Schwester, versuchte, die Feuermagd umzustimmen, aber Fuoco hatte ihren Spaß mit den Menschen, die nun auch immer häufiger begannen, Kriege mit ihrer Magie zu führen. So lief es einige Götterläufe mehr schlecht als recht, und dann wurde auch die temperamentvolle Feuergöttin dieses Spaßes überdrüssig. Sie beugte sich den Vorschlägen ihrer Schwestern und versuchte, ihren Schützlingen sämtliche Magie zu nehmen. Doch Fuoco hatte nicht damit gerechnet, dass die Menschen die Elemente so schnell unter ihre Kontrolle bringen würden, und selbst ihren Schwestern gelang es mit vereinten Kräften nicht, den Zauber von der Welt zu verbannen. Doch da ersann Terra, die Erdmaid, einen Plan, der Kriias für immer verändern sollte.
So kam es, dass in den folgenden Jahren zwei Jungen geboren wurden, die Freunde werden sollten, der eine hörte auf den Namen Memmeth, und sein Haar war bereits zum Zeitpunkt seiner Geburt rot wie die Flammen der Hölle, der andere Aceras, und dessen Schopf glühte in schimmerndem Blau. Bereits als kleine Kinder hatten diese Beiden mehr magische Macht, als alle anderen Menschen gemeinsam, und angesehen waren sie, wohin sie ihre Schritte führten. Oftmals hielt man sie für Brüder, so sehr liebten sie einander, und nie gab es Zwist zwischen Memmeth und Aceras. Doch Macht verdirbt, sagt man nicht ohne Grund, und schon bald, als sie zu Männern heranwuchsen, begannen sie, den Anderen um seine Kräfte zu neiden, und ihr Neid schloss ihre Augen. Die Freunde bekämpften sich plötzlich, von einem Tag auf den Anderen, und ganze Landstriche litten unter ihrer furchtbaren Magie. Memmeths Feuerbälle verglühten in Aceras Flutwellen, und dessen Elementare zerfielen nach einem Flammenregen zu kalter Asche. So kämpften die Brüder weiter, und jeden Tag wuchs ihre Macht, so, dass die Menschen vermuteten, die Götter selbst sein auf die Erde gekommen. Schon bald gab es die ersten unbeteiligten Opfer, und die Kämpfe der Zauberer wurden rücksichtsloser, ohne Acht auf andere Menschen. So kam es, dass Memmeth an einem Tag in seiner Wut eine Flamme heraufbeschwor, deren Licht sich mit der Sonne hätte messen können. Die Hitze ließ die Erde und das Gestein von Kriias verglühen, und der Planet ging seinem unvermeidbaren Ende entgegen. Selbst die allmächtigen Drachen, die Diener der Götter, konnten nichts gegen Memmeth und Aceras ausrichten, die sich immer weiter duellierten, tagelang, ohne zu schlafen. Am Ende, so erzählt man sich, als der Planet in Flammen stand und Tsunamis und Wasserhosen mit der Hitze fochten, begegneten sich die Beiden wieder. Ihre Körper flackerten und unendlicher Hass stand in ihren Augen. Doch als die Brüder sahen, was sie angerichtet hatten, erstarrten sie. Kaum ein Mensch war mehr am Leben, die Wälder verbrannt und der Himmel verseucht mit Asche und Stürmen. Aceras kamen bei diesem Anblick die Tränen, und unbewusst wuchs seine Trauer. Memmeth umarmte ihn, aber auch er hatte mit seinem Leben abgeschlossen. Der Flammenmagier brach eine letzte, verzweifelte Feueraura von seinem Körper, dann hauchte seine Seele zum Mond, sicher in Vitas Armen. Sein Bruder weinte, und als auch er starb, explodierte die Welt in einem Wasserschwall. Man berichtet, dass die Leichen der beiden, ineinander verschlossen zum Mittelpunkt der Erde trieben, der nun aus kochendem Wasser bestand, und dort erfroren. Doch unzählige Schritte weiter oben, an der Oberfläche, legte sich der Staub über die Jahre, und aus dem Schutt, der die Explosion überlebt hatte, bildete sich Inseln, unzählige Eiländern, die seelenruhig auf dem Wasser glitten. Auch die Menschen erschienen bald wieder, denn leicht wird man sie nie los, und begannen, ein neues Leben zu führen. Die Elementargöttinnen waren zwar glücklich, dass ihre Welt gerettet war, aber dennoch waren sie nicht zufrieden, denn die Magie war nun ein Teil der "Erde", und würde sich nie wieder von dieser verbannen lassen.
Zur Erinnerung an die Fehler der Halbgöttinnen und die blinde Gier der Menschen, veranlasste Desitia, die Herrin des Schicksals, dass sich das Haar eines jeden Magiers, der eine besondere Stärke an den Tag legte, verfärbte, je stärker, je weiter, denn niemals wieder sollte der Schopf eines Menschen vor Flammen beben oder vor Kälte glitzern.
Ragnarruth (Wohan Dieg)
Gallwah spazierte über den breiten Kies bedeckten Weg, der die Hauptrasse des Dorfes da stellte und der Küste durchs Dorf bis weit in die Wälder nach „ Rornak“ eines größeren Dörfer führte . Links und rechts neben die stolzen Holzbauten der Einwohner, jetzt zur Sommerzeit wuchsen die verschiedenen Kräuter und vor allem große Sonnenblumen vor den Eingängen der Häuser. Diese Pflanzen wuchsen hier gut obwohl die Temperaturen selbst im Sommer kaum über 15 grad gingen, doch für die „ Naruth“ war es warm genug und so liefen die meisten Männer des Dorfes ohne Oberbekleidung herum und erfreuten sich an den Sonnenstrahlen.
So auch Gallwah der gerade vom Schmied zurück kam und sein neues Kurzschwert abgeholt hatte , sein altes war in der rauen See über Bord gegangen , wofür er selbst als Anführer bei den meisten Leuten seines Dorfes den Spott über sich ergehen lassen musste, nichts war für ein „ Naruth“ peinlicher als das er auf seine Aufrüstung nicht aufpassen konnte.
Aber das war nun schon über eine Woche her und nur noch die wenigsten interessierte dies noch.
Nach einer Weile hatte der das größte Haus im Dorf erreicht, es lag auf einen Hügel und ein schmaler Pfad führte hinauf, am Fuße des Pfades waren links und rechts neben dem Weg große hölzerne Skulpturen mit Drachenköpfen auf gestellt , die Schutzgeister des Hauses.
Jedes Haus im Dorf hatte solche Skulpturen vor den Gardentoren, aber um so größer die Statuen um so eine wichtiger Position hatten deren Bewohner im Dorf. Das Haus auf den Hügel war das Haus des Dorfobersten, Gallwahs Haus.
Oben vor der Tür stand bereits sein Frau mit den zwei Kindern Nori und Senka in den Armen , sie waren Zwillinge und kaum 6 Jahre alt. Gallwah stapfte den Pfad zum Haus hinauf,
„ Nori , Senka….kommt in die Arme von euren Papa meine lieben Kinder,“ rief er ihnen schon aus der Fern zu und zappelnd sprangen sie von den Armen der Mutter herunter und eilten freudig zu Gallwah, „ Papa Papa………musst du heute wirklich wieder weg ,“ fragten die Kinder tief betroffen Gallwah, der heute wieder mit seinen Mannen zur See fahren wollte.
Gallwah nahm die beiden Kinder hoch und trug auf dem Arm weiter zum Haus,
„ Ja sicher meine Lieben , ihr wollt das ich euch wieder schöne Dinge von den Reisen mitbringe,“ neckte er die Beiden , „ Ja schon …….aber du bist immer so lange weg und und ….und wir haben doch den bösen Drachen in dem Buch noch gar nicht besiegt,“ stotterten die beiden Kinder im Chor.
Gallwah hatte inzwischen auch sein Frau an der Tür erreicht, „ ….ach Kinder macht euch mal wegen den fiesen Isegrim keine Gedanken, eure Mutter wird die Geschichte mit euch weiter lesen , denn auch sie ist eine mutige Kriegerin mit den Waffen einer Frau……es gibt in ganz Ragnarruth niemanden der so gut mit dem Kochlöffel oder mit dem Besen umgehen kann..,“ damit ließ er die Kinder zu Boden stichelte sie mit seinen Finger ,“…..ja im Ernst , auch ich musste schon mit erleben wie sie die stärksten Feinde mit ihren Kochkunst vertrieb….!“
„ Also soooo schlecht kocht Mama auch wieder nicht , Papa,“ pickte Nori Gallwah in seine große Nase als er sich gerade hinabbeugte ,“…….nein du hast recht doch ihr Glocknareintopf
vertreibt jeden Menschen im Umkreis von 100 Meilen, was wohl an den vielen guten Kohl liegt…..so wie es Papa ja so gerne hat …….aber nu geht spielen ,“ mit diesen Worten gab Gallwah den Kindern ein leichten klaps und die Beiden verschwanden hinters Haus , dort wo Gallwah ihnen vor ein paar Monaten ein Schaukel gebaut hatte.
Gallwahs Frau stand mit fröhlichen Lächeln vor Gallwah und wartete das er sich nun ihr zu wendete, sie fand es schön wie gut er mit den Kinder zurecht kam.
„ So und nun zu euch meine ehrenwerte Häuptlingsfrau……,“ Gallwah schritt auf seine Frau zu und küsste sie lieblich ,“…..ich werde nun verreisen , doch macht mir in dieser Zeit keine
Schade…..,“ sprach er näckisch zu ihr ,“ …..komm Gallwah lass diesen Quatsch……,“ entegenete sie ihm mit einen breiten Grinsen im Gesicht , die Kinder linsten um die Ecke des Hauses und beobachte die Beiden ,“…….Nori und Senka Rugh, macht nur das ihr verschwindet …….eure Vater gehört nun mir ,“ sagte die Mutter und die beiden Kinder verschwanden kichernd hinterm Haus, „ Sie kommen ganz nach dir mein Schatz ,“ wieder liebkoste Gallwah seine Frau.
„ Gallwah , bitte rauft euch diesmal nicht gleich mit jeden den ihr seht und betrinkt euch nicht dauernd auf eueren Reisen ,“ Gallwahs Frau wickelte eines seiner Bartsträhnen um ihr Finger und schaute ihn treu an ,“ bitte!“
„ Aber sicher mein Schatz , du kennst mich doch,“ lachte Gallwah los.
„ JA ich kenn dich und gerade deswegen mach ich mir doch auch sorgen , du Schuft,“ schlug sie ihm plötzlich mit der Hand auf seine Brust , „ und nun mach das weg kommst bevor hier noch ein Donnerwetter los geht,“ schimpfte sie mit einem lachenden und einem weinenden Auge. Gallwah umarmte sie noch mal und gab ihr ein Abschiedkuss bevor er seine Ausrüstung nahm , die neben der Tür angelehnt an der Wand ruhte und machte sich auf den Weg zur Anlegestelle ihres Schiffes.
Schon auf den hohen Deich der die Küste vom Dorf trennte wurde er schon von einen seiner Männer empfangen ,“ Die Götter scheinen uns wohl gesonnen zu sein, wir haben ruhige See, eine gute Brise und kaum Wolken am Himmel !“
„ Deine Worte in den Ohren der Götter, mein Freund. Du weißt wie schnell sich die See von deinem Freund in dein schlimmsten Feind verwandeln kann, preise den Göttern erst wenn wir in Katorce sicher angekommen sind ,“ entgegnete ihm Gallwah und stieg die hölzerne Treppe hinab und machte sich in Richtung des Steges wo ihr Schiff an gemacht war, dort verzurrten die Männer die letzten Fässer noch an Bord,“ Wie siehts aus meine Brüder , sind wird klar zum Ablegen ,“ fragte Gallwah in die Runde und ein kontrollierenden Blick ins innere des Schiffes werfend. Dieses Mal ging es nicht auf Raubzug sondern sie wollten Waren auf Katorce verkaufen , sie hatten den besten Naruthischen Meet dabei , Felle Pelze und Holzschnitzereien. Es war alles an Bord und das Schiff sah seetüchtig aus und auch der große obligatorische Drachenkopf mit seinen langen Hals am Bug schien repariert zu sein, den sie sich bei der letzten Fahrt in einem schweren Sturm sich abgerissen hatten, aber nun da er wieder in voller Bracht glänzte, schien nichts mehr ihren Fahrt im Wege zu stehen.
Der "Griff des Meeres" (Der_AJ)
Südöstlich von Amunielle, ein paar Meilen entfernt, befindet sich teilweise fast direkt unter dem Wasser, teilweise auf dem Wasser schwimmend und noch unglaublich tief unter dem Wasser ein riesiger Algen- und Pflanzenteppich. Es handelt sich um eine Art Schlingpflanzen und an ein paar wenigen Stellen sind sie so dicht, dass man daarauf laufen könnte (wie gesagt wir befinden uns auf dem Ozean...). Mehrere Dutzend Schiffe oder unglückliche Fischer verfingen sich schon in diesen Pflanzen und wurden lansgam aber sicher immer weiter ins Innere gezogen, von wo sie nicht mehr weg kamen. Sie alle mussten verdursten. Diese seltsame Phänomen im Meer der Tränen ist so groß und weit, dass ein großer Teil im inneren davon noch vollkommen unerforscht ist, weil man sich diesen Pflanzen einfach nicht nähern kann.
Der Tag der verlorenen Ewigkeit (La Cipolla)
Selten in diesen Tagen hört man von Magiern, deren Sprüche mächtig genug wären, um die Beachtung der Götter zu erlangen, doch vor noch nicht allzu langer Zeit, nämlich ungefähr 600 Jahre vor Beginn der kinitischen Zeitrechnung, konnte man allzu oft von solchen Fällen berichten. Ich rede hier nicht von einfach nur starken Zauberern, ich spreche von Zauberwirkern, deren Magie im Stande war, die Götter zu überlisten. Ein sehr frühes Beispiel dafür ist der berühmte Nekromant Kardartha, der II., welcher ein stolzes Alter von 240 Jahren erreichte, allerdings munkelt man (nicht ohne Grund), es wäre damals nicht so ganz mit rechten Dingen zugegangen. Schließlich war der alte Mann in dieser Zeit nicht viel mehr als ein Skelett, denn die paar Hautfetzen, die ihm die Zeit noch gelassen hatte, wurden auch schon bald von Würmern und anderem Getier heimgesucht. Vita, seine Göttin, sah das nicht gern, waren doch seit Jahrtausenden die Vampire die einzigen unter den Toten, die sich ihre Gefühle behalten hatten., und so trat sie das erste Mal seit langer Zeit herab auf die Erde. Und was sie dort sah, ließ sogar die Lebensgöttin erschaudern. Kardartha war nicht etwa der einzige Magier, der ein, sagen wir einmal hohes Alter, erreicht hatte, viele andere hatten es ihm gleich getan. Die Menschen in ihrer ewigen Perversion hatten Zauber entwickelt, sich ihren Körper für immer zu erhalten, dem einen oder anderen war auch nicht viel mehr davon übrig geblieben als Kardartha, manche hatten Knochen und Fleisch sogar komplett gegen Elementarmagie eingetauscht, und huschten nun als lebende Geister durch die Welt. Vita war traurig über diese Entwicklung, hatte sie diese doch den Menschen überlassen, um eine letzte Pflicht oder einen Traum zu erfüllen, den sie im Leben verpasst hatten. Doch diese Geschöpfe hatten ihre Macht abermals missbraucht, und so flossen helle Tränen aus den Augen der Göttin. Der Mond, auf den die Herrin des Lebens die Seelen der Toten brachte, antworte ihrem Flehen und auch ihm entrannen Tränen.
Das ist die Legende. Ob sie wahr ist, kann niemand sagen, aber Tatsache ist, dass an diesem Tage unzählige, kleine Gesteinsbrocken vom Himmel fielen und sich wie ein Meteoritenschauer über diese legten. Man nannte sie Mondsteine, denn die Menschen suchten nach einer Erklärung für den Stoff, den sie nie zuvor gesehen hatten. Diese Mondsteine waren in den richtigen Händen dazu imstande, die körperlose Seele eines Toten zu bannen, was es erstmals ermöglichte, die unsterblichen Magier zu vernichten, denn in den Tiefen der Steine löste sich die Seele langsam und qualvoll auf. Und, obwohl es von der Willenskraft des jeweiligen Geistes abhing, wie lange sie bestehen blieb, findet man heute ausschließlich leere Mondsteine, denn kaum jemand überlebt dort mehr als einige Augenblicke. Heute sind die allerwenigsten im Stande, einen Mondstein zu verwenden, aber wie meistens, taten sich besonders die Kinita dabei hervor. Vitas Wille war erfüllt, doch auch jetzt weilen die Tränen der Göttin noch auf der Welt und warten auf neue Seelen. Der größte, nicht kleiner als ein Neugeborenes, liegt im "Pantheon", der heiligsten Stätte Auras, der Götterstadt. Einzig und allein er ist im Stande, die Seelen toter Menschen für kurze Zeit vom Mond zu holen und sie in sich ruhen zu lassen. Falls sie es wünschen, können sich sogar die Götter durch diesen Stein materialisieren, was ihn zum einem beliebten Pilgerobjekt macht.
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Mein zweites Spiel, jetzt auf Steam erhältlich! =D
Geändert von La Cipolla (12.06.2004 um 00:24 Uhr)
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