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Hybrid-Darstellung

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  1. #1
    Vor allen dem was July gesagt hat, kann ich eigentlich nur zustimmen. Es ist nicht immer leicht, aber irgendwie muss man wirklich immer versuchen in einem Schlechten auch das Gute zu sehen. Das ist nicht immer leicht, aber eine positive Einstellung kann einem echt helfen, die kleineren Probleme des Alltags zu meistern .

    Ansonsten hat wohl jeder seine eigene Art mit Sorgen fertig zu werden. Für Prayor mag Kraftraining in einem solchen Fall das einzig Wahre sein, aber ich finde es falsch, das dann als ultimative Problemlösung darzustellen. Jeder Mensch ist nun mal anders, jeder versucht anders mit seinen Sorgen umzugehen. Und solange man seinen eigenen Weg dafür findet, sollte man sich nicht reinreden lassen. Einer wird durch Krafttraining glücklich, weil es den Körper wieder in Form bringt, andere verfolgen andere Wege.

    So, nun zu meiner Art der Problem-Bewältigung. Wenn es mir mal nicht gut geht, höre ich auch gerne Musik. Meist sehr ruhige und leicht melanchonische Musik, da ich bei dieser sehr gut abschalten und mich mich entspannen, aber auch über alles mögliche Nachdenken kann . Gerne spiele ich auch ein Videospiel. In Depri-Phasen sind es dann aber meist irgendwelche Retro Games die mich an die guten alten Zeiten (wo ja alles so viel besser war ) erinnern und mich in Nostalgie schwelgen lassen .

    Gerne gucke ich auch irgendwelche Frauen-Schnulz-Taschentuch-Filme. Ich weiß nicht so genau warum. Aber wenn ich nen Film sehe, der mich emotional berührt, dann geht es mir danach meist besser und viele der Sorgen sind vergessen .

    Ansonsten gehe ich, wenn es da Wetter zu lässt sehr gerne spazieren. Besonders gerne gehe ich zu irgendwelchen Teichen oder Seen in denen Enten schwimmen . Ich liebe einfach jegliche Form von Feder-Tieren und wenn ich jetzt im Frühjahr eine Ente mit ihren Jungen sehe, dann geht mir förmlich das Herz auf . Und egal wie mies ich vorher drauf war: Ich muss dann einfach lächeln .

    Ansonsten hilft in Sachen Problembewältigung natürlich noch Reden. Gelegentlich gibt es IHMO Probleme, die sich nicht durch einen Spaziergang oder eine gute CD bewältigen lassen. Und dann sollte man versuchen darüber zu reden und sich ihnen auch zu stellen. Häufig geht es einem viel besser, wenn mann seine Probleme mit jemanden teilen kann. Dabei ist es jedoch wichtig, dass die Person bei der man sich ausheult auch so viel Vertrauen zu einem hat, dass sie auch zu einem gehen würde, wenn es ihr schlecht geht. Finde ich zumindest. Ich persönlich finde, dass in solchen Sachen ein Geben und Nehmen unheimlich wichtig ist. Schließlich würde es kaum einer gut finden, wenn er ständig als geistige Mülltonne herhalten muss, aber nie zu jemanden gehen kann, wenn er dann mal Hilfe braucht.

    Nunja, ich hatte auf jeden Fall mal im Herbst 2001 eine Phase in der es mir so schlecht ging, wie noch nie zuvor in meinem Leben . Damals ist aber auch wirklich etwas passiert wo ich IHMO allen Grund hatte schlecht drauf und depri zu sein . In dieser Zeit hat mir mein Verlobter beigestanden so gut wie er konnte. Und auch wenn er vielleicht mir nicht direkt weiterhelfen konnte (was auch unmöglich war!) so tat es mir einfach gut, mir meinen Kummer von der Seele zu reden, mich an seiner Schulter auszuheulen - von ihm tröstend in den Arm genommen zu werden. Ich glaube, manchmal bedarf es keiner Patentlösung, sondern einfach nur eines lieben Menschens, der einem zuhört. Auch schreiben kann IHMO helfen. Manchmal tut es gut, sich seine Sorgen von der Seele zu schreiben. Zumindest bei mir ist es so =/.

    Ansonsten kann auch Beschäftigung eine gute Lösung sein. Natürlich muss man sich seinen Problemen stellen, aber es bringt auch nix, wenn man sich darüber den Kopf zermürbt. Bei der Sache im Herbst 2001 meinte mein Chef auch, dass ich mir gerne noch ein paar Tage mehr Sonderurlaub nehmen könnte, wenn ich das brauchen würde. Aber ich wollte das nicht, sondern wollte wieder in den Alltag übergeben. Was mir sehr gut getan hat. Meine Schwester hat damals nicht dem normalen Leben weitergemacht - und sie hat noch heute an den Geschehnissen zu knabbern, während ich einigermaßen drüber hinweg gekommen bin.

    Hui, ich schreibe mal wieder viel zu viel . Euch noch nen schönen Pfingstmontag.

    Gruß,

    Chocobo
    Geändert von Chocobo (01.06.2004 um 03:41 Uhr)
    Früh übt sich, was ein Nerd werden will!

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