Das war doch irgendwie ... seltsam. Ist ja schön und gut, dass uns Daniels jetzt sagt, alles sei wieder in Ordnung, aber dafür, dass mit der Doppelfolge die Handlung um den Temporalen Kalten Krieg abgeschlossen sein sollte, sind irgendwie viel zu viele Fragen offen geblieben.

Welche der Parteien z.B. hat für die Ermordung von Lenin gesorgt? Waren das etwa die Suliban im Auftrag von Future Guy oder wie oder was?
Auch bereitet es mir ein paar Probleme mit der Kontinuität, dass der Temporale Kalte Krieg damit nie stattgefunden haben soll. Sind dann auch die Ereignisse in der Serie zuvor, die damit im Zusammenhang standen, nie passiert? Kann ja irgendwie nicht sein, denn sonst wäre alles ganz anders verlaufen und Crew und Schiff wären in einem anderen Zustand mit anderen Erinnerungen.
Es hieß doch auch, dass der Xindi-Konflikt zum Krieg gehöre, oder nicht? Der gehört aber offensichtlich in die normale Zeitlinie und das alles ist in der Tat genau so passiert. Vielleicht liegt es daran, dass die Sphärenbauer nur sehr indirekt eingegriffen haben. Letztenendes war die ganze Xindi-Staffel aber auch viel zu gut, als dass man jetzt alles ungeschehen machen und den Reset-Knopf drücken würde.

Auch frage ich mich, warum Daniels die Enterprise ausgerechnet zu diesem denkbar schlechten Zeitpunkt in die manipulierte Vergangenheit holt. Nachdem die so viel durchmachen mussten und das Schiff praktisch ein Haufen Schrott ist. Naja.

Ich bin ja schon froh, dass alles halbwegs einen Sinn ergibt, dass Silik tot und das Universum gerettet ist, bla, ihr wisst schon. Vielleicht kann einer von euch, der besser da durchblickt, versuchen, mir die Geschichte nochmal zu erklären, falls das überhaupt möglich ist.

Ich freue mich jedenfalls auf die nächste Episode, in der es endlich wieder etwas ruhiger zugeht und in der es vor allem keine Alien-Nazis gibt *g* Trotzdem behalte ich diese Hoffnung im Hinterkopf, dass in irgendeiner zukünftigen Star Trek Serie noch einmal genauer darauf eingegangen wird und wir unsere Antworten bekommen.