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Hmmm, genau deshalb vermeide ich Sexthemen so gut wie möglich ^^'. Ersteres sind die sogenannten "terekura", Telefonclubs in denen Männer bis zu 3000 Yen bezahlen um sich mit gratis anrufenden Frauen unterhalten zu können. Wenn ein Mann besonders gewandt in der Konversation war, konnte er die Dame am anderen Ende vielleicht zu einem Treffen überreden aber diese Treffen endeten sicherlich nicht immer mit Sex. Die Telephone Clubs entstanden Mitte der 80er, und vermutlich wurden sie inzwischen schon von Internetchatrooms beerbt.
Diese Clubs sind sicherlich nur entstanden, weil es eine Nachfrage nach anonymen Möglichkeiten zum Kennenlernen gab. Wie ich schon im ersten Artikel dieses Threads bemerkte, existieren in Japan soziale Moren, welche die Kontaktaufnahme mit vollkommen Fremden erschweren, wie z.B. die Uchi-Soto-Kategorie welche die Beziehungswelt nach ansichten mancher Japanforscher in einen sicheres "Innen" und einen unbekannten "Außen" teilen...yaddayadda, ich muss das ganze selbst noch mal nachlesen. Hoffe, ich habe entsprechende Bücher nicht in Wien gelassen.
Zweiteres sind sog. "Compensatory Datings", zu denen ich relativ wenig zuverlässige Information besitze. Allerdings glaube ich mich zu entsinnen, das man sich in letzter Zeit mehr Sorgen darum gemacht hat, das Mädchen sich über Handys mit Freiern verabreden könnten als über die terekura. Sollten diese alerdings zu irgend einem Zeitpunkt Anlaufstelle für Kunden oder Anbieter von "Compensatory Datings" geworden sein, so dürften sie schon des längeren durch gesetzliche Regulation aus dem Geschäft gehebelt sein. Ähnliches geschieht anscheinend auch gerade mit dem Gebrauchte Unterwäsche, Bloomer und sonstige weibliche Uniformen-Handel.
Außerdem erheitert mich die Vorstellung, das ältere Männer junge Mädchen zu sich nach Hause in die mickrige Wohnung mitnehmen könnten, wo ihre Familie mit dem Abendessen wartet und die gesamte Nachbarschaft mitbekommt, das der Perverse von Nebenan wieder eine neue Spielgefährtin gefunden hat.
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