Nett, wenn man seine eigene Meinung bestätigt bekommt:
Kimonos, seltsame Frisuren und Politik in einem, ich liebe Japan.Zitat
Nett, wenn man seine eigene Meinung bestätigt bekommt:
Kimonos, seltsame Frisuren und Politik in einem, ich liebe Japan.Zitat
Geändert von Ianus (12.08.2004 um 00:18 Uhr)
???Zitat
Das interessiert mich als Innsbrucker jetzt aber sehr ^^
Könntest du bitte näheres dazu schreiben?
(und weil es vielleicht ein wenig off topic hier ist, könnte es, falls du überhaupt antworten willst, eine pn sein)
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Wie geil ist das denn?Zitat
Ein Blick in die Zukunft vom 18-Promille (äh schuldigung Prozent)-Spaß-Bus von Guido Westerwelle???
Sollte es sowas jemals in Deutschland geben (egal von welcher Partei), trage ich mich persönlich zum Reifenplattstechen ein. Penetranter und primitiver kann man wohl keine Politik machen.
@Kuroro:
In innsbruck existiert neben verschiedenen Burschenschaftsvereinigungen auch eine Studiengruppe für die Nordkoreanische "Juche"-Ideologie, einer mit schönen Worten verbrämten nationalistischen Ideologie, welche Nordkorea ideologischen Manövrierraum gegenüber seinen sozialistischen Blockbrüdern verschaffte, das Land aber schlussendlich in seine heutige Position abseits der Weltgeschichte lenkte.
Gegründet wurde diese von Kurt Ebert, einem Innsbrucker Rechtsprofessor:
http://www.uriminzokkiri.com/English...%20Austria.htm
http://www.kcna.co.jp/item/2002/200212/news12/09.htm
Neben verschiedenen Publikationen, die sich direkt mit der Juche-Ideologie befassen, übersetzt die Studiengruppe anscheinend auch Propagandamaterial, welches danach in der Schweiz gedruckt wird.
Übrigens verlegt Südkorea gerade seine Regierungsämter aus der Hauptstadt heraus:
Zitat
@ddc:
Es geht: Rechte belagern die Russische Botschaft und dröhnen gleichzeitig mit ihren schwarzen Bussen den öffentlichen Raum zu. In Europa (oder zumindest in Österreich) gibt es glücklicherweise gewisse Lärmvorschriften, welche solches Verhalten im Keim ersticken.
Übrigens wurden die nationalistischen Rechtsgruppierungen von der Yakuza unterstützt, welche sich teilweise immer noch für die Bewahrer des 'echten' Japanertums halten.
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@ Ianus
Danke
Irgendwie peinlich dass ich das nicht mal gewusst hab..tja, vielleicht sollte ich nicht so schnell das Interesse an meiner Heimatstadt verlieren ^^
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Glaubst du, ich hätte das herausgefunden, wenn ich keine Vorlesungen über Nordkorea besucht hätte?Diese Organisationen betreiben nun mal so wenig Öffentlichkeitsarbeit, das man Glück oder beträchtliche Hartnäckigkeit braucht, um etwas über sie zu erfahren.
@Thema:
"Enjo Kosai", oder Compensatory Dating, da das Thema hochkam und ich gerade ein paar Artikel gefunden habe, möchte ich noch ein paar Kommentare dazu abgeben:
- "Enjo Kosai" kann nicht als Prostitution im klassischen Sinne angesehen werden, da nicht allein ökonomische Gründe (Geld) allein die Anbieterinnen motivieren. Meine Quellen geben an, das die durchschnittliche "Anbieterin" zwischen dreizehn bis achtzehn Jahre Alt und aus der Mittelschicht stammt - ökonomischer Druck (aka Geldmangel) wird also wohl nicht der eintscheidende Grund sein. Das Angebot beschränkt sich auch nicht auschließlich auf Verkehr, im allgemeinen geht diesem ein relativ gewöhnliches Date voraus und des öfteren scheinen die Teilnehmer es dabei zu belassen.
- Die Teilnahme erfolgt freiweillig und läuft außerhalb der üblichen Kanäle für sexuelle Dienstleistungen, Vermittler im Sinne des klassischen Zuhältertums gibt es nicht, die Transaktion läuft direkt zwischen den Beteiligten ab. Anscheinend lernen sich Kunden und Anbieter hauptsächlich über Messageboards im Internet, Pager und Mobiltelephone kennen und die Motivationen der Mädchen reichen von Langeweile, Mitleid für ausgestresste Salarimen, und dem Wunsch nach Markenartikel bis zu Jugendrevolt und/oder selbstgesuchte Initation in die Erwachsenenwelt.
Einzig ein Anflug von regulärer Prostitution lässt sich vielleicht im System mancher auf Enjo Kosai spezialisierter Messageboard erkennen, den Mädchen eine zusätzliche Kopfprämie für jeden bedienten Freier auszuzahlen.
Das legale Alter für sexuelle Kontakte liegt nach Gesetz inwischen übrigens bei 13, bis 1999 aber noch bei 12 Jahren:Quelle:Interpol HomepageZitat
Dann beginnen wir mal mit den Artikeln:
Der Erste diskutiert Enjo Kosai als ökonomisches Phänomen - es gibt eine starke Nachfrage seitens der Kundschaft nach "bezahlten Dates", die Anbieter des Gutes benötigen Geld für Statussymbole, wie Louis Vuitton-Handtäschchen und lassen sich deswegen auf die Transaktion ein. Dieser Artikel erwähnt auch, das innerhalb Tokyos inzwischen schon Gesetze verabschiedet wurden, welche den bezahlten Verkehr mit Prostituierten unter 18 Jahren illegal machen.
Der Zweite behandelt das Problem mehr aus einer kulturellen Perspektive, und geht, wenn auch nur sehr knapp, näher auf die Gesetzeslage, geistige Einstellungen zur Sexualität und ein wenig auf den Slang der Szene ein.
Der Dritte befast sich schließlich mit den Messageboards, welche Enjo Kosai anbieten und den verschärften Gesetzen, welche versuchen diese zu regulieren.
Nun habe ich wirklich Lust, wieder mal über ein trockenes politisches Thema zu schreiben, vielleicht etwas über die Schutzverträge mit Amerika und die Freiwillige Rüstungsbeschränkung, vielleicht aber auch etwas über die Yakuza, Grundstücksspekulationen und Kredithaie?
Edit:
Kurze Abstimmung:
- Moderne Kunst ooder
- Japanische Eigenheiten
Was soll das nächste Thema sein?
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Geändert von Ianus (21.08.2004 um 20:38 Uhr)