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Thema: Artikel über Japan

Hybrid-Darstellung

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  1. #1
    Nett, wenn man seine eigene Meinung bestätigt bekommt:
    Zitat Zitat
    Japanese anime has won worldwide success in part because Japanese media companies were tolerant of the kinds of grassroots activities that American media companies seem so determined to shut down. Much of the risks of entering Western markets and many of the costs of experimentation and promotion were born by dedicated consumers. (...)
    Two decades ago, the U.S. market was totally shut to these Japanese imports. Today, the sky is the limit, with many of the most successful children’s series, from Pokemon to Yu-Gi-Oh!, coming directly from Japanese production houses. The shift occurred not through some concerted push by Japanese media companies, but rather in response to the pull of American fans who used every technology at their disposal to expand the community that knew and loved this content.
    Kimonos, seltsame Frisuren und Politik in einem, ich liebe Japan.

    Geändert von Ianus (12.08.2004 um 00:18 Uhr)

  2. #2
    Zitat Zitat
    Original geschrieben von Ianus
    Über verschiedene Outlets, wie z.B. Innsbruck verbreiten sie ihre Ideen auch im Ausland.
    ???
    Das interessiert mich als Innsbrucker jetzt aber sehr ^^
    Könntest du bitte näheres dazu schreiben?
    (und weil es vielleicht ein wenig off topic hier ist, könnte es, falls du überhaupt antworten willst, eine pn sein)

  3. #3

    ddc Gast
    Zitat Zitat
    Original geschrieben von Ianus

    Kimonos, seltsame Frisuren und Politik in einem, ich liebe Japan.
    Wie geil ist das denn?
    Ein Blick in die Zukunft vom 18-Promille (äh schuldigung Prozent)-Spaß-Bus von Guido Westerwelle???
    Sollte es sowas jemals in Deutschland geben (egal von welcher Partei), trage ich mich persönlich zum Reifenplattstechen ein. Penetranter und primitiver kann man wohl keine Politik machen.

  4. #4
    @Kuroro:
    In innsbruck existiert neben verschiedenen Burschenschaftsvereinigungen auch eine Studiengruppe für die Nordkoreanische "Juche"-Ideologie, einer mit schönen Worten verbrämten nationalistischen Ideologie, welche Nordkorea ideologischen Manövrierraum gegenüber seinen sozialistischen Blockbrüdern verschaffte, das Land aber schlussendlich in seine heutige Position abseits der Weltgeschichte lenkte.
    Gegründet wurde diese von Kurt Ebert, einem Innsbrucker Rechtsprofessor:
    http://www.uriminzokkiri.com/English...%20Austria.htm
    http://www.kcna.co.jp/item/2002/200212/news12/09.htm
    Neben verschiedenen Publikationen, die sich direkt mit der Juche-Ideologie befassen, übersetzt die Studiengruppe anscheinend auch Propagandamaterial, welches danach in der Schweiz gedruckt wird.

    Übrigens verlegt Südkorea gerade seine Regierungsämter aus der Hauptstadt heraus:
    Zitat Zitat
    Südkorea verlegt Regierungssitz
    Stadt im Inneren des Landes sollen ab 2012 Ministerien beherbergen
    Seoul - Südkorea wird den Regierungssitz von Seoul in die Provinz Süd-Chungcheong im Landesinneren verlegen. Das gab Ministerpräsident Lee Hai Chan am Mittwoch bekannt. Die ersten Ministerien sollen ab 2012 in die neu errichtete Stadt in den Kreisen Yeongi und Gongju umziehen. Seoul werde aber Hauptstadt bleiben, sagte ein Sprecher des Präsidialamts. Noch sei nicht entschieden, ob auch das Parlament und die Justizbehörden umziehen werden, hieß es weiter. (AFP/DER STANDARD, Printausgabe, 12.8.2004)

    @ddc:
    Es geht: Rechte belagern die Russische Botschaft und dröhnen gleichzeitig mit ihren schwarzen Bussen den öffentlichen Raum zu. In Europa (oder zumindest in Österreich) gibt es glücklicherweise gewisse Lärmvorschriften, welche solches Verhalten im Keim ersticken.
    Übrigens wurden die nationalistischen Rechtsgruppierungen von der Yakuza unterstützt, welche sich teilweise immer noch für die Bewahrer des 'echten' Japanertums halten.

  5. #5
    @ Ianus
    Danke
    Irgendwie peinlich dass ich das nicht mal gewusst hab..tja, vielleicht sollte ich nicht so schnell das Interesse an meiner Heimatstadt verlieren ^^

  6. #6
    Glaubst du, ich hätte das herausgefunden, wenn ich keine Vorlesungen über Nordkorea besucht hätte? Diese Organisationen betreiben nun mal so wenig Öffentlichkeitsarbeit, das man Glück oder beträchtliche Hartnäckigkeit braucht, um etwas über sie zu erfahren.

    @Thema:
    "Enjo Kosai", oder Compensatory Dating, da das Thema hochkam und ich gerade ein paar Artikel gefunden habe, möchte ich noch ein paar Kommentare dazu abgeben:

    - "Enjo Kosai" kann nicht als Prostitution im klassischen Sinne angesehen werden, da nicht allein ökonomische Gründe (Geld) allein die Anbieterinnen motivieren. Meine Quellen geben an, das die durchschnittliche "Anbieterin" zwischen dreizehn bis achtzehn Jahre Alt und aus der Mittelschicht stammt - ökonomischer Druck (aka Geldmangel) wird also wohl nicht der eintscheidende Grund sein. Das Angebot beschränkt sich auch nicht auschließlich auf Verkehr, im allgemeinen geht diesem ein relativ gewöhnliches Date voraus und des öfteren scheinen die Teilnehmer es dabei zu belassen.

    - Die Teilnahme erfolgt freiweillig und läuft außerhalb der üblichen Kanäle für sexuelle Dienstleistungen, Vermittler im Sinne des klassischen Zuhältertums gibt es nicht, die Transaktion läuft direkt zwischen den Beteiligten ab. Anscheinend lernen sich Kunden und Anbieter hauptsächlich über Messageboards im Internet, Pager und Mobiltelephone kennen und die Motivationen der Mädchen reichen von Langeweile, Mitleid für ausgestresste Salarimen, und dem Wunsch nach Markenartikel bis zu Jugendrevolt und/oder selbstgesuchte Initation in die Erwachsenenwelt.
    Einzig ein Anflug von regulärer Prostitution lässt sich vielleicht im System mancher auf Enjo Kosai spezialisierter Messageboard erkennen, den Mädchen eine zusätzliche Kopfprämie für jeden bedienten Freier auszuzahlen.

    Das legale Alter für sexuelle Kontakte liegt nach Gesetz inwischen übrigens bei 13, bis 1999 aber noch bei 12 Jahren:
    Zitat Zitat
    Article 2 - Definitions

    For the purpose of this Law, a 'child' means a person under the age of 18 years.

    Age of majority

    The Article 3 of the Japanese Civil Code states that the age of majority is twenty (20) years old.

    Age of consent for sexual activity

    The Article 177 of the Penal Code puts the age of consent for sexual actitvity at thirteen (13) years.

    Age of consent for marriage

    Articles 731 and 737 of the Civil Code provides that the age of consent for marriage is eighteen (18) years for men, and sixteen (16) for women.

    But when a minor wants to get married, he or she needs the consent of his or her parents.
    Quelle:Interpol Homepage


    Dann beginnen wir mal mit den Artikeln:
    Der Erste diskutiert Enjo Kosai als ökonomisches Phänomen - es gibt eine starke Nachfrage seitens der Kundschaft nach "bezahlten Dates", die Anbieter des Gutes benötigen Geld für Statussymbole, wie Louis Vuitton-Handtäschchen und lassen sich deswegen auf die Transaktion ein. Dieser Artikel erwähnt auch, das innerhalb Tokyos inzwischen schon Gesetze verabschiedet wurden, welche den bezahlten Verkehr mit Prostituierten unter 18 Jahren illegal machen.

    Der Zweite behandelt das Problem mehr aus einer kulturellen Perspektive, und geht, wenn auch nur sehr knapp, näher auf die Gesetzeslage, geistige Einstellungen zur Sexualität und ein wenig auf den Slang der Szene ein.

    Der Dritte befast sich schließlich mit den Messageboards, welche Enjo Kosai anbieten und den verschärften Gesetzen, welche versuchen diese zu regulieren.


    Nun habe ich wirklich Lust, wieder mal über ein trockenes politisches Thema zu schreiben, vielleicht etwas über die Schutzverträge mit Amerika und die Freiwillige Rüstungsbeschränkung, vielleicht aber auch etwas über die Yakuza, Grundstücksspekulationen und Kredithaie?


    Edit:
    Kurze Abstimmung:
    - Moderne Kunst ooder
    - Japanische Eigenheiten

    Was soll das nächste Thema sein?

    Geändert von Ianus (21.08.2004 um 20:38 Uhr)

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