Ich muss anmerken, dass Midori no Hibi sehr viele Elemente aus einem chinesisches Volksmärchen entlehnt hat, die Geschichte ist global betrachtet also nicht ganz so originell wie sie auf den ersten Blick erscheinen mag. Nichtsdestotrotz rangiert der Manga weit oben in meiner Beliebtheitsskala, da der Mangaka es nicht allein bei einer Adoption des alten Stoffes belässt, sondern die Probleme, welche das moderne Leben für eine solche Beziehung mit sich bringt geschickt über größtenteils liebenswerte Nebencharaktere einzubauen weiß.
Interessant ist Midori no Hibi auch dadurch, dass die slapstick-lastige Handlung durch die Sorgen von Midoris Mutter um ihre Tochter akzentuiert wird und die Love-Comedy sich selbst humoristisch bricht, da weder der Haupt- noch die Nebencharaktere sich wirklich so verhalten, wie man es erwarten würde.
Die Serie war sogar gut genug, um mich zur kreativen Arbeit zu motivieren. Nachdem ich ein paar Kapitel des Manga gelesen hatte, konnte ich nicht mehr anders als einen Ava zu machen, der irgendwie auf diesen großartige Manga anspielt.

Zusätzlich werden zumindest im Manga auch Shounen ai-Fans ganz gut bedient, und zu meiner Freude konnte ich feststellen, dass sogar noch ein bischen cross-dressing vorkommt
Ich sehe wieder, die Rocky Horror Picture Show und Tsunami Channel haben mich verdorben >_< .