"Bürokratie" ist doch so ein böses Wort, genau wie "Steuern".![]()
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Auch wenn viele Leute (besonders aus der freisinnigen Seite) der Meinung ist, dass der Staat keine Steueraufgaben übernehmen soll, ist dies nicht in allen Fällen anders möglich.
Ladenöffnungszeiten:
Hier müsste IMHO der Staat nich gross eingreifen. Jeder Ladenbesitzer wird sehr schnell merken, von wann bis wann er den Laden geöffnet haben soll. Da nachts in den meisten Fällen nicht viele Konsumenten etwas kaufen wollen, werden auch nicht viele Läden offen haben. Schliesslich können die Mehrkosten nicht gedeckt werden.
Ausbildungsabgabe:
Macht IMO nur Sinn, wenn die Erträge auch wieder in Lehrstellen fördernde Projekte etc. reinvestiert werden.
Aber warum nicht?
Schliesslich werden z.Z. jene Unternehmen bestraft, die auch jetzt ausbilden. Die anderen Firmen "kaufen" sich dann nur das Knowhow, indem sie nur ausgebildete Fachkräfte einstellen. Offensichtlich ist es z.Z. so, dass es einer Unternehmung billiger kommt, wenn die Ausbildung jemand anderes macht.
Die Höhe der Abgabe sollte IMHO auch nach Ausbildungsart verschieden sein, wenn strukturelle Arbeitslosigkeit herrscht.
Z.B. waren ja in Deutschland zu wenig IT-Spezialisten vorhanden. Deshalb sollten IT-Unternehmen mehr zahlen, wenn sie niemanden ausbilden als Unternehmen in Branchen, in denen sowieso schon viel zu viele Fachkräfte vorhanden sind.
Steuersatz:
Ich weiss nicht, ob dies Estland wirklich tut.
Aber IMHO ist ein solches System völliger Mist!![]()
Die Steuer sollte auch eine Umverteilungsmöglichkeit für den Staat darstellen. Deshalb sind sind beinahe überall progressiv.
Es wird ja immer geklagt, dass sich die Schere zwischen arm und reich immer weiter öffnet. Zumindest die (direkten) Steuern sollten dies etwas mildern. Eine andere Möglichkeit gibt es eigentlich kaum, ausser vielleicht "System Robin Hood", aber dies darf der Staat nicht (eigentlich niemand).![]()
Beamte:
Wurde in Deutschland nicht kürzlich der Beamtenstatus aufgehoben?![]()
OK, dies ändert nicht viel. In der Schweiz gibt es keine Beamten mehr, aber: einmal Beamter, immer Beamter!![]()
Besonders ehemalige Staatsbetriebe streiken eigentlich immer wieder bei uns, weil die Gewerkschaften (jene der ehemaligen Beamten) der Meinung sind, die "Arbeiter" wären mit der neuen Vereinbarung mit den Unternehmen so schlecht gestellt.
Wenn man aber mit der "echten Privatwirtschaft" vergleicht, sind die Ex-Beamten auch mit der neuen Vereinbarung immer noch besser gestellt als der Rest der arbeiteten Bevölkerung.![]()
@Boo2k
Klar kenne ich den Film. Es ist "Asterix erobert Rom".![]()
Ich hatte so etwas bereits geahnt, als die Worte "das Haus, das Verrückte macht" und "Das ist ja nur eine administrative Formalität" gefallen sind.
Mit Bürokratie hatte ich auch schon Erfahrung. Besonders übers Telefon als ich für einer meiner früheren Arbeitgeber über ein Grundstück etwas herausfinden musste. Ich rief dem Bauinspektoriat an:
Bauinspekt.: "Da ist die "Zonenplanung" zuständig. Moment, ich verbinde..."
*Musik läuft*
Zonenplanung: "Nein, da ist das "Bauinspektoriat" zuständig. Ich verbinde Sie gleich." (Und glaubt nicht, ich hätte sagen können, dass die mich zu denen verbunden haben)
*Musik läuft*
Bauinspekt.: "Da ist aber die "Zonenpla..."
Ich: "Zu denen habe ich mich verbunden und ich haben mich wieder zu Ihnen verbunden."
Bauinspekt.: "Ach so. Einen Moment, bitte."
*Musik läuft*
???: "Kein Problem, ich faxe ihnen alles durch."
Anmerkung: Ich weiss nicht, wer mir nun in Wirklichkeit geholfen hat. Aber er war bestimmt weder vom Bauinspekt. noch von der Zonenplanung. Wahrscheinlich jemand aus einer speziellen Stelle für Angelegenheiten, bei der sich niemand zusändig fühlt.![]()
btw.
Wir sind jetzt deswegen ein wenig ot geworden. Aber auch nicht schlecht, wenn man sieht, dass nicht nur die Wirtschaftlichkeit wirr ist.![]()

Kontrollzentrum





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