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Schwertmeister
OT zum Thema strippende Studenten und kellnernde Studentinnen, umgekehrt und auch im Mix
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Arbeiten und Studieren:
Möglichkeiten, an den Stoff zu kommen, der die Welt antreibt:
BaföG:
Der Standardsatz beträgt (k.A., ob es eine Trennung zwischen alten und neuen Bundesländern gibt) 375 € im Monat. Der Betrag erhöht sich auf ca 580€ wenn man entsprechende Bescheinigungen vorlegt, welche belegen, dass man einen höheren Bedarf hat (meist Mietverträge und Nachweise zur Einzahlung in eine Krankenkasse). Studenten können sich von der Telekom preiswertere Festnetzanschlüsse beantragen. Wird der Antrag stattgegeben, kann man ihn ebenfalls nutzen, um sich die GEZ-Gebühren erlassen zu lassen.
Allerdings wird auf das BaföG mindernd angerechnet: eigenes Vermögen (alles, was über ca. 5.200€) liegt. Zusätzlich werden mindernd angerechnet: eigenes Einkommen, Renten o. ähnliches, (zu versteuerndes) Einkommen der Eltern. Zwar gibt es auch hier Freibeträge, nur sind die eher geringerer Natur.
Fazit: Haben beide Eltern ein Einkommen (auch Arbeitslosengeld), kann man in einem Großteil der Fälle damit rechnen, dass man einen eingeschränkten BaföG-Satz erhält. Dabei wird zum Beispiel auch keine Rücksicht genommen, wenn Eltern geschieden sind (was meist zwei getrennte Haushalte zur Folge hat mit dem Resultat, dass die Eltern ihre Kinder nicht so unterstützen können, wie sie es wollen).
Nebenjob:
Prinzipiell findet man Studenten in vielen Bereichen, wo sie Teilzeit-, Nebenjobs wie auch immer erledigen.
Sicher, Jobs, bei denen es Trinkgeld gibt, haben den Vorteil, eventuell mehr Bares nach Hause zu schleppen, allerdings sind die Arbeitszeiten nicht unbedingt die studiumsverträglichsten.
Beste Karten hat man immer noch dann, wenn man eine Tutorenstelle an einer Uni selbst hat. Hier hat man meistens eine gute bis sehr gute Bezahlung (vor allem, wenn man einen Lehrauftrag innhat), kann seine ungünstigen Freiblöcke als Arbeitszeit nutzen (Tutorien anbieten) und muss in der Vorlesungsfreien Zeit fast nicht arbeiten
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Weitere gute Möglichkeit:
Arbeiten als Werksstudent/Diplomant:
Falls außerhalb von Heimatort, wird meistens die Unterbringung bezahlt plus Gehalt. Einschränkung: Zeitlich begrenzt und/oder Spezialwissen bzw. gute bis sehr gute Uniergebnisse.
Stipendien:
Sehr gute Abiturienten können sich um Stipendien bewerben. Neben einer erstklassigen Betreuung durch die Stiftung und den zugeteilten Professoren vor Ort erhält man zusätzlich noch ein Entgelt, welches nicht von Pappe ist.
Vollzeitarbeit in der vorlesungsfreien Zeit:
Idee:
Vollzeit arbeiten, Geld sparen und in monatlichen Raten (200-400€) während des laufenden Semesters aufbrauchen.
Möglich, lässt sich meist aber nur dann realisieren, wenn man vor Studienbeginn eine Ausbildung absolviert hat oder per Vitamin B(eziehung) in einem Unternehmen unterkommt.
Fast man die obengenannte Dinge zusammen, so ist es sehr schwierig, von dem Einkommen sein eigenes Leben mit Wohnung, Kultur, Freizeit etc. zu finanzieren. Die meisten Studenten arbeiten in Berufen, die relativ wenig mit dem Studium zu tun haben (und eigentlich meistens nur des Geldes willen... wobei ich nicht verschweigen will, dass viele vielleicht doch Spass an ihrer Arbeit finden können). Man kann zwar Kosten sparen, indem man z.B. WG's gründet, aber meistens ist man doch auf Zuschüsse (z.B. seitens der Eltern/Verwabdschaft) angewiesen.
Hinzu kommt, dass dem Studenten mit Nebenjob doch ein gewaltiges Maß an Zeit fehlt und somit bedarf es einem disziplinierten Zeitmanagement und oftmals auch Raubbau an der eigenen Gesundheit, will man den Anforderungen diverser Institutionen bez. der Studiendauer nachkommen und trotzdem noch finanziell relativ unabhängig bleiben. Vom mittlerweile als obligatorisch angesehenen, mehrmonatigen Auslandsaufenthalt mal ganz abgesehen...
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