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Original geschrieben von aurelius
Und weil jeder sowieso Geld bekommt, ist es egal, wieviel der einzelne arbeitet, solange die anderen genauso viel arbeiten. Ich weiß nicht, vielleicht ist da ein Denkfehler meinerseits drin, aber ich würde darin absolut kein Problem sehen.
Denkfehler: Warum sollte dann jemand überhaupt arbeiten, wenn er doch gleichviel Geld bekommt, egal was er macht?

Wenn alle gleichviel arbeiten, läuft es - IMO - darauf hinaus, daß jeder eben gleich _wenig_ arbeitet... wenn jemand damit anfängt, weniger zu arbeiten als der andere, denkt sich der dann "Hey, der tut die ganze Zeit nichts, und bekommt trotzdem das gleiche Gehalt wie ich, warum sollte ich dann mehr arbeiten, wenn ich nichts davon habe?" - dh nach und nach arbeiten alle weniger, bis alle nichts mehr arbeiten - schlimmstenfalls bis zum absoluten Stillstand.

Ohne totale Gehirnwäsche wirst du Menschen nicht dazu bringen, freiwillig mehr zu arbeiten als notwendig, und wenn eben "notwendige" Arbeit gegen Null tendiert, beisst sich die Katze in den Schwanz.

Es bringt ja nichtmal etwas, die Leute zu entlassen, weil die ja als Arbeitslose den selben Lebensstandard haben sollen wie die arbeitende Bevölkerung.

Sorry, aber als Betriebswirt tu ich mir sogar mit deiner Denkweise schwer, wenn ich das Szenario nur als Utopia ansehe, welches eventuell in 10000 Jahren mal erreicht werden kann - Menschen _sind_ nunmal unterschiedlich begabt.

Unabhängig von den finanziellen Möglichkeiten: Nicht jeder hat die geistigen Fähigkeiten, ein Studium zu beenden, und nicht jeder ist für jeden Beruf geeignet, das _ist_ einfach so, und das ist auch gut so, ansonsten hätten wir einen "Einheitsberuf".