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Ehrengarde
Das, was du angesprochen hast spricht daraus, dass du nur Pseudo-Gothics im Kopf hast. 
Ich höre gerne Gothic, daher weiß ich auch worüber die Texte handeln. Sie sind nicht von Tod geprägt, sondern von Leid. Oftmals handelt es sich dabei um Themen, in denen man ausgeschlossen wird, aber auch ganz normale Lebensverneinende Texte gibt es. Aber der Intention von Gothic ist es nicht, sich wie ein Toter aufzuführen, Satanist zu werden und etwas gegen alle Menschen zu haben. Die Musik ist der Teil, der die Gothic Kultur prägt, wobei bei der Musik die Texte am wichtigsten sind, die über Leid handeln, bzw. negative Einflüsse des Lebens in eine Lyric verfassen, wobei die positiven nicht erwähnt werden, wobei sie auch vorhanden sind, allerdings nicht so stark wie die negativen. Pauschal könnte man sagen, dass echte Gothics Personen sind, die Leid erfahren haben und so wurden, wie sie sind, weil sie ihre Kleidung und ihr Handeln mehr ihrer Lebenssituation angepasst haben, als einem einfachen Modetrend oder sowas.
Also, mit Tolleranz hat es schon etwas zu tun, aber die spielt im Vorfeld eine größere Rolle, als die Gestalt eines Gothics an sich. Vielmehr spielt Tolleranz im Bezug auf den Weg zum Gothic eine Rolle, die spätere Erscheinung ist praktisch lediglich das Ergebnis von dem (Leid-)Weg, den die Person gegangen ist.
Still Chobo! 
Wenn andere sich mit unruhiger Geschäftigkeit betäuben, o, so tauch ich mein Haupt in den heiligen kühlenden Quell der Töne unter, und die heilende Göttin flößt mir die Unschuld der Kindheit wieder ein.
Wenn andere über selbst erfundene Grillen zanken, so schließ' ich mein Aug' zu vor all dem Kriege der Welt - und ziehe mich still in das Land der Musik, als in das Land des Glaubens, zurück, wo all unsere Zweifel und unsere Leiden sich in ein tönendes Meer verlieren.
(By Ludwig Tieck)
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