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Thema: Illuminati

Hybrid-Darstellung

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  1. #1
    Was mir an dem buch total auf die Nerven geht, ist, dass die Hälfte der Leute, die ich kenne, die es gelesen haben, nun überall 23 und 5 und Weltverschwörungen sehen. Das geht einem ja so dermaßen auf die Vorderpfoten. ES IST DOCH NUR EIN VERDAMMTER ROMAN!

  2. #2
    Zitat Zitat von Grishnákh
    Was mir an dem buch total auf die Nerven geht, ist, dass die Hälfte der Leute, die ich kenne, die es gelesen haben, nun überall 23 und 5 und Weltverschwörungen sehen. Das geht einem ja so dermaßen auf die Vorderpfoten. ES IST DOCH NUR EIN VERDAMMTER ROMAN!
    ... der aber beinahe komplett auf Fakten basiert.

    Die meisten Angaben gehen dahin, dass die Entstehung der Illuminaten am 01. Mai 1776 in Ingolstadt (Bayern) durch Adam Weishaupt war. Es war ein Geheimbund zur Durchsetzung des "Lichts der wahren Vernunft" mit etwa 2.000 bis 2.500 Mitgliedern. Die Illuminaten waren Vorkämpfer demokratischer Ideen und beeinflussten nachhaltig den wissenschaftlichen Diskurs. Berühmte Mitglieder des Illuminatenordens waren Goethe, Herder und Knigge. Der Orden war freimaurerisch, d.h. hierarchisch, geordnet und besaß angesehene Mitglieder am Weimarer Hof. (Freimaurer) Dabei strebte man danach, die menschliche Gesellschaft zu "einem Meisterstück der Vernunft" zu gestalten. 1784/85 wurde der Illuminatenorden aufgelöst, 1896 erneuert. Die "Geheimzahl" der Illuminaten war die 23.

    Also: Es ist nicht nur ein verdammter Roman.

  3. #3
    Naja, Dan Brown -.-

    Nachdem ich jetzt Illuminati und Sakrileg gelesen habe denke ich, dass ich mir schon ganz gut ne Meinung darüber bilden kann.^^
    Was positiv auffällt ist auf jeden Fall die ziemlich gute Recherche bzw die interessanten Themen die hier angeschnitten werden. Besonders Sakrileg hat eine Thematik die einen konservativen Christen doch arg ins Schwitzen bringen könnten.
    Das Problem was ich jedoch bei den beiden Geschichten sehe ist folgendes: Die Bücher sind zwar wie gesagt gut recherchiert, wirken aber meist nur angeschnitten bzw nur halb erklärt. Da hat mir Eschbachs "Eine Billion Dollar" oder Schätzings "Der Schwarm" mehr zugesagt, wobei das wohl Geschmackssache ist, da dort teilweise auch die Geschichten selber brutal vernachlässigt wurden. Bei Brown gibt es immer pro Kapitel kleinere Häppchen Information + etwas Fortführung der Story. Eigentlich eine feine Sache, wäre die Geschichte an sich nicht so arg langweilig, konstruiert und vorhersehbar. Wenn man das verfilmen würde (und ich bin mir sicher, dass so etwas kommt) dann wird man mit ziemlich Sicherheit den ganzen Hintergrundkram rauslassen (eigentlich immer so bei Verfilmungen) und über bleibt nur ein drittklassiger Thriller. Es wird sich bei beiden Büchern derselben bzw stark ähnlichen Charakteren bedient (der Protagonist ist ja der gleiche, so dass ich das nicht ankreide, aber zB die "Freundin des Helden", der "fanatische Killer" etc). Eigentlich sind von der Grundhandlung beide Geschichten genau gleich schwach.

    Deshalb muss ich sagen, dass ich von Illuminati eher enttäuscht als begeistert bin.

  4. #4
    Zitat Zitat von DarkHawk
    Das Problem was ich jedoch bei den beiden Geschichten sehe ist folgendes: Die Bücher sind zwar wie gesagt gut recherchiert, wirken aber meist nur angeschnitten bzw nur halb erklärt.
    [...]
    Deshalb muss ich sagen, dass ich von Illuminati eher enttäuscht als begeistert bin.
    Da kann ich dir nicht zustimmen. Ich finde, dass Illuminati und Sakrileg detailgenau wiedergegeben werden, die Handlungen werden genaustens geschildert und der Leser muss sich mit der Problematik auseinandersetzen.
    Ich finde es erstaunlich, wenn man die Bücher so liest und sich die ganzen Gebäude, Plätze [...] bildlich vorstellen kann.
    Illuminati ist der Knaller, wie ich finde, aber das ist jeden seine Meinung, wie er Bücher findet.

    *zuffel*

  5. #5
    Zitat Zitat von zuffel
    Da kann ich dir nicht zustimmen. Ich finde, dass Illuminati und Sakrileg detailgenau wiedergegeben werden, die Handlungen werden genaustens geschildert und der Leser muss sich mit der Problematik auseinandersetzen.
    Ich finde es erstaunlich, wenn man die Bücher so liest und sich die ganzen Gebäude, Plätze [...] bildlich vorstellen kann.
    Illuminati ist der Knaller, wie ich finde, aber das ist jeden seine Meinung, wie er Bücher findet.

    *zuffel*

    Mein schlecht erklärt bzw nur halbherzig bezog sich nicht auf das Aussehen der Gebäude oder ähnliches, sondern auf die gelieferten Hindergrundinfos.

  6. #6
    Das Buch Illuminati hab ich buchstäblich verschluckt. War viel zu schnell fertig. Na ja ich muss sagen ich fand es richtig genial und spannend. Nun will ich noch mehr...also will ich ir nun das Buch Sakrileg kaufen. Hab da aber noch ne frage: Sakrileg ist ja die Fortsetztung von Illuminati, jedenfalls gleiche Hauptfigur. Was ich nun wissen wollte ist, kommt auch Vittoria wieder vor??

  7. #7
    Zitat Zitat von Alex Denton
    Das Buch Illuminati hab ich buchstäblich verschluckt. War viel zu schnell fertig. Na ja ich muss sagen ich fand es richtig genial und spannend. Nun will ich noch mehr...also will ich ir nun das Buch Sakrileg kaufen. Hab da aber noch ne frage: Sakrileg ist ja die Fortsetztung von Illuminati, jedenfalls gleiche Hauptfigur. Was ich nun wissen wollte ist, kommt auch Vittoria wieder vor??
    Nein, dafür hat der Held eine neue Freundin (die übrigens nahezu mit der Vorgängerin identisch ist). Vittoria wird afaik nichtmal erwähnt und wenn, dann nur am Rand.

  8. #8
    Zitat Zitat
    Nein, dafür hat der Held eine neue Freundin (die übrigens nahezu mit der Vorgängerin identisch ist). Vittoria wird afaik nichtmal erwähnt und wenn, dann nur am Rand.
    Ganz am Anfang wird erwähnt, dass aus den beiden nix geworden ist. Wieso brauchen Action-Helden (zumindest halbwegs kann man das über ihn doch sagen, oder?) eigentlich in jeder Fortsetzung ne neue Freundin?

  9. #9
    Zitat Zitat von Liferipper
    Ganz am Anfang wird erwähnt, dass aus den beiden nix geworden ist. Wieso brauchen Action-Helden (zumindest halbwegs kann man das über ihn doch sagen, oder?) eigentlich in jeder Fortsetzung ne neue Freundin?
    In vielen Filmen ist es so, dass sie im Nachfolger eine andere Freundin nehmen, weil der Vorgänger ein Erfolg war und man nun eine bekanntere Schauspielerin an der Angel hat. So bekommt man dann noch mehr Zuschauer (angeblich). Das die Fans sich meist wundern, was aus der Vorgängerin geworden ist scheint niemanden zu interessieren.
    Brown, der ja offensichtlich sehr gerne Hollywood-Filme sieht dachte sich wohl, dass es eine gute Idee sei für eine eventuelle Verfilmung vorzusorgen und gleich die Freundin zu wechseln.

  10. #10
    hm...neue Freundin...warum eigentlich?? Vittoria hat doch zu Robert nicht schlecht gepasst, außerdem hat er ihr Leben gerettet und so.

    Zitat Zitat
    Wieso brauchen Action-Helden (zumindest halbwegs kann man das über ihn doch sagen, oder?) eigentlich in jeder Fortsetzung ne neue Freundin?
    ja das würd ich ja auch gern mal wissen. Da hat man sich an die Freundin des helden gewöhnt und vielleicht auch mit den beiden mitgefiebert und dann ist sie schwubs nicht mehr da und ne neue ist her!!

  11. #11
    Ein überlanger Schulaufsatz eines Unterstufengymnasiasten.

    Die Story kann eben NICHT durch gute Reportage überzeugen, der Schreibstil entspricht dem eines Groschen-Romans.
    Natürlich eignen sich Geheimgesellschaften, wie die Illuminaten und all die Legenden, die sich um sie ranken hervorragend für eine Geschichte, nur leider enttäuscht Dan Brown hier auf ganzer Ebene.

    Um Fakten als Tatsachen darzustellen, benutzt er einen Roman, und präsentiert seine Thesen per Romanfiguren, und hat somit die Möglichkeit zu sagen, "es ist nur Fiktion".

    Reißerischer Stil, der ohne stilistische Feinheiten, in kurzen, volkschulgleichen Sätzen versucht, einen Bestseller zu imitieren.

    GreetZ MrS

  12. #12
    Zitat Zitat von MrS
    Ein überlanger Schulaufsatz eines Unterstufengymnasiasten.

    Die Story kann eben NICHT durch gute Reportage überzeugen, der Schreibstil entspricht dem eines Groschen-Romans.
    Natürlich eignen sich Geheimgesellschaften, wie die Illuminaten und all die Legenden, die sich um sie ranken hervorragend für eine Geschichte, nur leider enttäuscht Dan Brown hier auf ganzer Ebene.

    Um Fakten als Tatsachen darzustellen, benutzt er einen Roman, und präsentiert seine Thesen per Romanfiguren, und hat somit die Möglichkeit zu sagen, "es ist nur Fiktion".

    Reißerischer Stil, der ohne stilistische Feinheiten, in kurzen, volkschulgleichen Sätzen versucht, einen Bestseller zu imitieren.

    GreetZ MrS
    Brown stellt vielmehr Theorien als Tatsachen hin.
    Dasselbe macht er auch bei Sakrileg, wobei es eben gut recherchierte Thesen sind, wobei diese leider nur angekratzt werden.
    Ansonsten hast du aber absolut recht.

  13. #13
    @MrS:
    Also wirklich meinst du nicht das du etwas seeehhrr übertreibst?? Denn wie kann ein Buch, oder wie hast du es genannt: "ein überlanger Schulaufsatz eines Unterstufengymnasiasten", über Wochen in der Bestsellerliste halten???

  14. #14
    Zitat Zitat
    Nun ich denke, Provokation ist ein approbates Mittel um Mitmenschen aus ihren Gehäusen locken,- was hier wieder einmal eindeutig bewiesen wurde.
    Oh, ich wollte dich keinesfalls provozieren, wenn du das so auffasst, zeugt das aber wirklich von

    Zitat Zitat
    kindlicher Gekränktheit


    Zitat Zitat
    Der Satz "schreib Du doch mal ein Buch, dann sehen wir weiter" ist schon fast Standard-Antwort auf jegliche Kritik, daher gehe ich darauf nicht ein.
    Warum? Keine Argumente dagegen?



    Edit: Achja, ein Groschenroman fängt in meinen Augen immer so (oder ähnlich) an:
    "Sie nannten ihn Metallschädel."

    Hast du das Buch überhaupt gelesen?

    Kritik ist schön und gut, jeder nach seinem Geschmack, aber wenn, dann mit konkreten Beispielen und nicht einfach haltlos irgendwas rumerzählen, von dem eigentlich keine Rede sein kann. Den Unterstüfler möchte ich übrigens sehen, der einen derartigen Bestseller produziert. - Oder hast du das letzten Endes noch auf dich bezogen ?!

    Geändert von NPC Fighter (07.01.2005 um 18:13 Uhr)

  15. #15
    Zitat Zitat von NPC_Fighter_005
    Oh, ich wollte dich keinesfalls provozieren
    Aber ich, mit eben dieser überspitzten Kritik,- und wie man sieht, fühlst Du Dich _SEHR_ stark provoziert, bzw. persönlich angegriffen, was ich auf keinen Fall wollte.


    Zitat Zitat
    Warum? Keine Argumente dagegen?
    Nun, ich kann nicht malen, kann Dir doch sagen, was mir gefällt und was nicht.
    Ebenso sind meine Fähigkeiten, Musik zu komponieren, nicht allzu ausgeprägt, doch weiß ich auch hier, was mir gefällt und was nicht.
    Ich kann also mein "Urteil" bzw. meine "MEINung" darüber abgeben.
    Ich will sie niemanden aufzwingen und ich zwinge Dich genausowenig, Deine Meinung dahingegend zu ändern, dass sie mit meiner Meinung übereinstimmt.
    Ich habe in meinem bisherigen Leben genug Bücher gelesen, um Dir zu sagen, was mir gefällt, und was nicht.
    Reißerische Stilmittel, wie sie in Dan Brown's Romanen vorkommen, ebenso wie andauernde 180°-Wendungen gefallen mir nicht, denn darin gleicht er einem Groschenroman.
    Die Sprache spielt in seinen Büchern eine untergeordnete Rolle,- Formulierungen gleichen sich, was natürlich auch an der Übersetzung liegen kann, was ich aber eher nicht glaube.

    Zitat Zitat
    Edit: Achja, ein Groschenroman fängt in meinen Augen immer so (oder ähnlich) an:
    "Sie nannten ihn Metallschädel."
    Das Wort "überspitzt" ist Dir aber doch bekannt, oder?

    Zitat Zitat
    Hast du das Buch überhaupt gelesen?

    Kritik ist schön und gut, jeder nach seinem Geschmack, aber wenn, dann mit konkreten Beispielen und nicht einfach haltlos irgendwas rumerzählen, von dem eigentlich keine Rede sein kann. Den Unterstüfler möchte ich übrigens sehen, der einen derartigen Bestseller produziert. - Oder hast du das letzten Endes noch auf dich bezogen ?!
    Ich spreche grundsätzlich über nichts, wovon ich nichts verstehe. Ich habe die beiden Bücher der Langdon-Reihe gelesen. Es freut mich, dass Du über solche Bücher Zugang zu "Literatur" findest, aber ich finde es geschmacklos mich anzugreifen, nur weil ich Kritik an etwas äußere, das Dir gefällt.

    Ich habe nichts gegen Diskussion, aber bitte, ohne Polemik, das kann ich auch auf dem Fußballplatz haben...

    GreetZ MrS

  16. #16
    Zitat Zitat von NPC_Fighter_005
    Warum? Keine Argumente dagegen?
    Das Gegenargument "Schreib doch selber eins" ist eines der dämlichsten Argumente, die man überhaupt anbringen kann, deswegen hat MrS auch nicht darauf geantwortet. Hat er je mit einer einzigen Silbe behauptet, er könnte besser schreiben, als es Dan Brown tut? Nein! Hat er das Recht, das Buch zu lesen und es nicht zu mögen? Ja, natürlich! Solltest du wirklich so dermaßen was gegen die Meinung von MrS haben, leg dir bessere Konter zurecht, denn so ein Argument ist einfach an den Haaren herbeigezogen.

    Zitat Zitat von NPC_Fighter_005
    Edit: Achja, ein Groschenroman fängt in meinen Augen immer so (oder ähnlich) an:
    "Sie nannten ihn Metallschädel."
    Entweder versteh ich jetzt was nicht, oder du saugst dir hier jetzt wirklich die Argumente aus dem Finger, damit du MrS fertig machen kannst, weil du es nicht akzeptieren kannst, dass er das Buch nicht mag. Seine Antwort auf deinen vorletzten Beitrag hat bewiesen, dass er nicht einfach so ein Buch kritisiert, dass er angeblich gar nicht gelesen hat.

  17. #17
    Jaaaa, iiist ja guuut ...

    Ich fand es (seinen ersten Beitrag) aber vollkommen übertrieben.

  18. #18
    also ich finde das buch einfach genial, total atmosphärisch und so, sakrlieg hab ich vorher gelesen, auch voll geil, also ich finde die bücher einfach voll der hammer

  19. #19
    Ich weiß, daß es nicht so ist und Sakrileg sich in (fast) allen Punkten komplett von Illuminati unterscheidet. Aber beim lesen wurde ich trotzdem das Gefühl nicht los, in einer Kopie von Illuminati zu sitzen...die Sache mit dem Zylinder...hm. Ich weiß nicht, das ganze Buch kam mir nicht so spannend vor, wie Illuminati. Vielleicht habe ich auch einfach zu viel erwartet. Mein Vater ist da allerdings komplett anderer Meinung: Er liebt diese Seitenhiebe gegenüber der kath- Kirche...

    Was ich aber an allen Dan Brwon-Büchern liebe ist dieser Drehbuchaufbau. Szenenwechsel, ganz genaue Bescheibungen...der Film im Kopf hat es selten so einfach.

  20. #20
    Als allererstes habe ich Illuminati gelesen, dann Sakrileg und jetzt fang ich bald Meteor an. Illuminati war das beste Buch, was ich je gelesen hatte... bis jetzt... Sakrileg fand ich noch einen Tick besser.
    Ihr müsst euch das so vorstellen: Ich hab die beiden Bücher gelesen, bei Illuminati war ich öfters erstaunt, teilweise auch entsetzt über manche Theorien oder auch Fakten. Bei Sakrileg aber hing ich die ganze Zeit über diesem Buch und hab auch schonmal das Essen sausen lassen. Und das, was da aufgewühlt wurde, hat mich so zum Staunen gebracht, dass ich jetzt sagen kann, dass mir Sakrileg bis jetzt am Besten von allen Büchern gefällt.
    Zu Meteor: Mein Nachhilfe-Lehrer hat mir gesagt, dass es "kitschig" geschrieben ist, liegt mit Sicherheit daran, weil es immer andere Personen übersetzen... Aber mal sehen, was dabei rausgekommen ist, vielleicht bin ich ja, was Meteor betrifft, ganz anderer Meinung!?

    Greetz, *zuff*

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