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Original geschrieben von Vash the Stampede
in Tier ist ein Tier, ein Mensch ist ein Mensch, unabhängig von jeglicher Sozialer Stellung. Interesant jedoch das du gleich so eine Denkweise an den Tag legst, was hervorragend zu obriger Darstellung passt.
Ist ein Mensch deiner Meinung nach mehr wert, als es ein Tier wäre? Der Mensch ist selber auch ein Tier, jedoch ist es natürlich, seine eigene Rasse über die anderen zu stellen, allerdings sollte man bei objektiver Betrachtung einsehen können, dass das Tier "Mensch" genauso wenig oder viel wert ist, wie irgendein anderes Tier.

Mir kommt es nebenbei so vor, als würde die größe eines Lebewesens seinen Wert ausmachen. Man macht einen riesen Terz darum, einem gestrandeten Wal das Leben zu retten, während man eine Fliege mit der Fliegenklatsche tötet, die einen beim nachmittäglichen Kaffe & Kuchen stört. Was legitimiert hierbei das Töten eines Wesens, während man bei anderen Tieren direkt einen auf Moralapostel macht? Die alleinige Anzahl, die insgesamt auf der Welt von der jeweiligen Tierart besteht sicherlich nicht, sie ist imo nur ein Faktor. Denn ich nehme an, dass es jemanden mehr tangiert, wenn ein Affe getötet wird, als wenn eine seltene Käferart mal so nebenbei zertreten wird.

@Topic:
Ehrlich gesagt tangiert mich das Thema nicht. Mir erscheint es sehr fern, so fern dass ich mich einfach nicht dafür interessieren kann. Ich habe noch nie eine Robbe gesehen, geschweige denn getötet oder zugesehen, wie jemand eine Robbe getötet hat. Anstatt mich also auf ein Thema zu konzentrieren, mit welchem ich mich überhaupt nicht identifizieren kann, mache ich mir lieber Gedanken über das Leid, welches um mich herum geschieht oder für das ich mitverantwortlich bin. Wenn sich jeder nur um das kümmern würde, was einen selbst in diesem Bezug angeht, dann wäre die Gesamtsituation sicherlich besser, von ein paar gefühlslosen Personen mal abgesehen. Aber sich mit dem Leid von Tieren zu beschäftigen, gegen das man selbst sowieso nichts tut, lässt einen möglicherweise blind werden für das, was einem direkt vor Augen liegt. Vielleicht machen sich diejenigen, die für das Schlachten der Robben verantwortlich sind einfach keine Gedanken darüber, was sie tun, sondern tun es einfach, während sie sich darüber aufregen, dass in der dritten Welt Menschen Hunger leiden oder so etwas in der Art. Solch eine Doppelmoral oder Ausnutzung einer Profilisierungsmöglichkeit finde ich schlicht scheiße. Jeder sollte sich in erster Linie an "die eigene Nase fassen", bevor sie andere Dinge verurteilen, imo...