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Lehrling
Grandy musste lediglich einen von Tharands Wachen aus dem Gehege der Widder befreien. Diese Wache saß auf einem Baum im Gehege .Das klang für Grandy im ersten Moment etwas komisch, aber Tharand meinte: " Durch die fortwährende Dunkelheit werden die Tiere agressiv und unberechenbar." Das verstand Grandy natürlich. Es kam eine erneute Schwierigkeit hinzu: Grandy konnte nicht einfach das Gatter öffnen, erklärte im der Hauptmann, nein, denn sonst würden die ganzen Tiere entfliehen. Grandy musste über den Wehrgang zum Gehege der Widder gelagen. Um nicht von den Knochenmännern überrascht zu werden, hatte ihm Tharand Al' Rhun eine Rüstung der Stadtwache mitgegeben. Grandy legte diese auch sogleich an und kletterte das Seil zur Stadtmauer hinauf. Und wie es ihm der Hauptmann auch versprochen hatte, so ließen Grandy die Knochenmänner auch in Frieden ziehen.
Grandy wandte sich in östlicher Richtung die Stadtmauer an den Knochenmännern vorbei entlang. Als unser Held am Gehege angekommen war, befestigte er das über zehn Meter lange Seil, welches Tharand ihm mittgegeben hatte an einer Zinne der Mauer. Er kontrollierte, ob es auch fest genug geschnürt war und kletterte dann hinab zu den Widdern. Vorerst ließen sie Grandy in Ruhe. Er ging zu dem Baum an dem die Wache festhing und meinte, diese solle mit ihm kommen; doch die verängstigte Wache wollte nicht runter von dem Baum, aus Angst die Biester könnten ihn zerfleischen. Grandy wusste zuvorderst nicht, was er machen sollte, denn wenn er ohne die Wache zurückgekommen wäre, hätte das keinen guten Eindruck gemacht. Dann fiel Grandy etwas ein. Er schrie:" Ich habe hier diesen Bogen! Wenn ihr nicht freiwillig da 'runter kommt eröffne ich das Feuer!"
Unter Protest und dem Vorbehalt dies dem Kommandanten zu melden kam die Wache vom Baum herabgestiegen. Doch als die Widder die Wache erblickten, verfielen diese in Raserei und griffen alles an, was sich bewegte. Die Beiden konnten, den Göttern sei Dank, aus dem Gehege entkommen bevor, die Widder sie erwischten. Auf der Stadtmauer entschuldigte sich die Wache für ihr Benehmen und bedankte sich bei Grandy.
Grandy ging zurück zum Wachhaus.
Bei Tharand angekommen legte Grandy die Rüstung ab und übergab sie ihm. Dieser bedankte sich auf's Herzlichste bei Grandy für die Rettung der Stadtwache und gab ihm auch sogleich die Namen der Inhaftierten.
Grandy stieg die Treppen in den muffigen Kerker hinab. Er verlangte von dem Mann, welcher die Gefangenen bewachte mit Burger, dem Würger zu sprechen. Die Wache ließ ihn gewähren.
Grandy wollte von Burger wissen, ob er die Kunst des Schlösser knackens beherrsche. Dieser antwortete mit einem müden Lächeln und einem :"Wo lebst du denn? Natürlich weiß ich wie man Schlösser knackt." Grandy musste aber als Gegenleistung einen Königsberger Tabak für Burger mitbringen, den dieser war es leid immer nur an einem elendiglichen Strohhalm herumzunuckeln. Gesagt, getan. Grandy brachte Burger den Tabak mit und der Unterricht konnte beginnen. Eine halbe Stunde lang erklärte der inhaftierte Burger unserem Helden wie man fast jedes Schloss knacken kann.
Nach diesem Unterricht verließ Grandy das Wachhaus und ging zu dem Haus in dem die Lichter dauernd an und aus gehen.
Er versuchte die Türklinke nach unten zu drücken und aufzumachen. Die Tür war aber verschlossen. Er versuchte sich gleich an seiner neu erworbenen Fähigkeit Schlösser zu knacken und schaffte es sogar das Schloss zu knacken.
Unsere Helden betraten das Haus...
Jetzt seid ihr wieder an der Reihe
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