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Original geschrieben von vio81
Das Problem mit dem introvertiert sein hatte ich auch eine Zeitlang - ich hab mich regelrecht abgekapselt und war ein schrecklich abweisender Bolzen *brr* wenn ich daran zurück denke ist mir das sowas von peinlich
Aber ich habe durch Glück, so nenn ich es, und schicksal den weg zurück gefunden, und das im kleinen sogar nocheinmal.
Aber im Internet habe ich einige Leute kennengelernt, die ich als echte freunde bezeichne und von denen ich auch einige im April treffen werde und unbedingt will. Grundsätzlich ausschließen würde ich das Internet nicht, vor allem für eher introvertierte Menschen sehe ich hier das "große Los" das nicht einfach zu greifen ist, aber zumindest nicht unerreichbar


Der Vorteil am Internet ist wirklich das du zu den Leuten finden kannst die gut zu dir passen, ihr zieht euch praktisch mit euren Beiträgen und Interessen an wie zwei Magnetbolzen Dafür bin ich in dem I-Net auch ewig dankbar, denn sonst hätte ich nie so gute Freunde gefunden, davon hab ich in Real nämlich nur zwei


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Es ist ein reines Gedankenkonstrukt, aber wenn man sich wirklich in diese Lage versetzt, dann sieht man die dinge anders, hab ich zumindest fertgestellt. Klar ist dass keiner meiner Freunde jemals in so eine Lage kommen wird, da zweifle ich wohl genauso wie du dran, aber für mich ist es sehr wichtig, die Personen für mich einteilen zu können, selbst zu hinterfragen wie ich zu ihnen stehe.
Naja, es gibt die Gruppe von Leuten die einfach etwas oberflächlich denken und so sind sie auch wirklich immer so wie sie sind, und da steckt nicht irgend ein Geheimnis dahinter, denn sie kennen ja selbst nichts anderes. Deprimiert, oder irgendwie in unsere Lage werden solche Menschen schon deshalb nicht kommen, weil der Großteil gar nicht so auf sein Umfeld achtet, in dem er lebt und so denkt man auch gar nicht daran das man etwas falsches sagen könnte, tun könnte, oder andere Mitschüler gar ignoriert. Und dann gibt es noch die Gruppe von Leuten die IMO einfach eine verdammt gute Maske aufsetzten, dabei sind sie in Wahrheit ganz anders.

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Imo keine Chance. Kein Mensch ist stark genug, ausnahmen mag es geben, die von der Regel abweichen, aber allein auf sich gestellt hat man keine Zukunft. Ist mir gestern wieder klar geworden, als ich mich in die Rolle Kefkas versetzt habe und versucht habe zu verstehen, wie er den Hass auf die Menschheit entwickeln konnte.
Ich will auch selbst nicht so stark sein, dass ich ohne auf andere Menschen angewiesen zu sein alles selber erreichen kann. Ich hätte eher vor mir angst, (wieder ) zu einem unnahbaren Klotz zu werden, und das ist das letzte was ich mir wünsche.

Die Stärke liegt (nach einigen Umdenkprozessen für mich) darin, seine Schwäche zu erkennen und anzunehmen.

wie immer meine sicht der dinge ^^ [/B]
Da muss ich dir recht geben. Ich bin ebenfalls der Meinung das man alleine nur wenig bewirken, ändern oder gar überstehen kann. Die Gemeinschaft ist stark, und ob nun "gut" oder "schlecht" Niemand ist gerne allein. Dazu wurden wir Menschen wohl kaum geboren um allein bis uns das Alter einholt in einem Schaukelstuhl vor dem Kaminfeuer zu sitzen, bis die Blicke trübe werden. Ich denke gerade im Alter kann ich die Sorge von manchen älteren Menschen sehr gut verstehen. Ich möchte auch nie allein sein. Egal was kommt