Endlich, jetzt sind es wirklich nicht mehr lange, bis endlich die Formel 1 los geht, bin echt schon gespannt, habe mir morgen auch schon frei genommen.

Wollte mal ein bisschen die neuen Leute vorstellen:

Christian Klien (Jaguar)

Mit dem jungen Österreicher hatte wohl kaum einer gerechnet: Die Bewerber standen Schlange um das Jaguar-Cockpit, doch Klien bekam den Zuschlag. Jedoch nicht ohne eine millionenschwere Mitgift von Hauptsponsor Red Bull im Gepäck. Den Vorwurf des erkauften Arbeitsplatzes musste sich der Vizemeister der Formel-3-Euroserie schon gefallen lassen. Doch bei den "Raubkatzen" glaubt man an das Talent des 20-Jährigen. Bei Testfahrten wusste er bereits zu überzeugen und schon jetzt ist er besser als seine Vorgänger Antonio Pizzonia und Justin Wilson.

Giorgio Pantano (Jordan)

Nick Heidfeld musste lange warten, bis er seinen neuen Teamkollegen begrüßen konnte. Den 25-Jährigen hatte im Endeffekt kaum ein Experte auf der Rechnung gehabt, doch Teamchef Eddie Jordan entschied sich gegen Routinier Jos Verstappen und holte stattdessen den Formel-3000-Vizemeister. 2002 konnte der Italiener bereits Formel-1-Luft schnuppern, als er für BMW-Williams, McLaren-Mercedes und Renault Testfahrten durchführen durfte. Gerüchten zufolge, musste Pantano für sein Cockpit sieben Millionen Euro mitbringen, um die chronisch leeren Kassen der Gelben zu füllen. "Mit unserer Fahrerpaarung haben wir die beste Kombination aus Jugend, Erfahrung und Talent", ist sich der Teamchef sicher.

Gianmaria Bruni (Minardi)

Der 22-jährige Italiener ist nicht nur bei Minardi gelandet, weil er viel Geld mitbringt. Darauf legt Teamchef Paul Stoddart Wert: "Wir haben ihn ausgesucht, weil wir glauben, dass er große Fähigkeiten hinter dem Lenkrad besitzt. Wir sind zuversichtlich, dass er ein Formel-1-Star werden kann." Ähnlicher Ansicht war auch Formel-1-Experte Marc Surer im Sport1-Teamcheck: "Ich halte von Gianmaria Bruni relativ viel. Das könnte ein Fahrer sein, der das Team ein bisschen aus dem Schatten herausreißt." Bruni muss die Experten durch seine Leistung auf der Strecke beeindruckt haben, denn viele Vorschusslorbeeren hat er nicht vorzuweisen. Sei größter Erfolg ist bisher Platz drei in der F-3000-Europameisterschaft 2003.

Zsolt Baumgartner (Minardi)

Der erste Ungar in der Formel-1-Geschichte ist ebenso wie sein Teamkollege Bruni 22 Jahre alt, hat aber schon zwei Rennen mehr Formel-1-Erfahrung. Für Jordan feierte er 2003 ausgerechnet beim Heimrennen in Budapest sein Debüt. In der kurzen Zeit, die er sich zeigen konnte, hinterließ er einen guten Eindruck. In Monza erreichte er sogar als Elfter das Ziel. Teamchef Paul Stoddart hält viel von dem Ungarn, der kurzfristig auf staatliche Unterstützungen in Höhe von vier Millionen Euro verzichten und sein Antrittsgeld anders aufbringen musste: "Wir sind von seinen Fähigkeiten überzeugt."

Ach ja, die Daten stammen von Sport1.de