In Gedanken über die Vergangenheit schwelgend, glitt Melfice immer weiter in das Reich der Träume ab, mit anderen Worten; er war eingeschlafen. Es war wohltuend ein wenig Ruhe zu finden, denn die Sorgen waren für einen Moment vergessen. Keinesfalls lag er platt auf dem Schreibtisch, nein, er schlief einfach im Sitzen. Den Ellbogen auf dem Tisch und mit der Hand den Kopf Stützend.
Neugierig schlich Uriko um den Ruhenden herum und überlegte einen Moment, wie weiter. Sie entschloss ihm seinen Hut wegzunehmen um zu sehen, warum immer ein Schatten auf Melfice Augen liegt. Nicht einmal sie konnte jemals wirklich die Dunkelheit aufdecken. Vorsichtig zog sie den Schwarzen Hut ein Stück nach oben und lugte schon mal darunter. Noch war der Schatten sehr dicht und sie musste schon sehr nah kommen um etwas zu erkennen, da sie sich nicht traute weiter zu gehen. Urikos Nasenspitze berührte schon fast die des schlafenden. Sie bemerkte, das Melfice Gesicht fast normal aussah, nur eine Narbe lies davon ab, die kurz über der Augenbraue begann und über der Wange Endete. Plötzlich schlug Melfice die Augen auf worauf Uriko sich erschrak und mit ihrem Gesicht gegen das seine Prallte. Doch für einen Sekundenbruchteil hatte sie „Es“ gesehen. Das Linke Auge war fast völlig Normal und erstrahlte nur in ungewöhnlichem Blau, das andere jedoch war Rot wie das Feuer und hatte keine Iris. Nur drei schwarze Punktähnliche Dinger bildeten eine art Zirkel um den Platz wo die Iris sein sollte (man beachte das Bild in meiner Signatur, denn so sieht es aus). Einen Moment genoss Melfice die unfreiwillige Berührung aber Uriko schoss fast wie ein Pfeil nach hinten in einem Purzelbaum Rückwerts über den Schreibtisch hinaus, um dann unsanft auf dem Boden zu landen. Dagegen blieb Melfice sehr gelassen. „Behalt das bitte für dich, ja?“
„Wa...was ist das?“ Stotterte Uriko.
„Nur ein weiteres meiner Geheimnisse...das Sharingan“
„Und wozu ist das gut?“ Diesmal klang sie schon fast interessiert.
„Darüber kann und sollte ich nicht viel sagen, nur das ich mehr damit tun kann als nur sehen. Beenden wir das damit und gehen zurück nach unten, es wartet noch viel Arbeit auf uns alle“
Mit diesen Worten erhob sich Melfice und ging mit Uriko im Schlepptau herab zu den anderen.
Inzwischen waren auch die etwas ahnungslosen Restbestände der Belegschaft eingetroffen, welche weder wussten wer die ganzen Fremden waren, noch warum hier alle am Putzen und Reparieren waren. (inzwischen ist es 15:30 Uhr und fast Zeit zu eröffnen)





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