Der Stämmige Ork hatte sich noch gerade im letzten Moment identifiziert, denn nur wenige Augenblicke Später hätte ihm Nagi ihre Klinge durch die Brust gestoßen. Ohne groß auf ihn einzugehen drückte Uriko dem Bulligen Kerl einen Mop in die Hand und forderte ihn auf sich an den verschmierten Fußboden zu begeben. Ihm passte es zwar gar nicht so wirklich von einer rumkommandiert zu werden, die kaum mehr als halb so groß war wie er selbst (keine Ahnung wie groß der Ork ist, aber da Uriko ca. nur 1.52m groß ist passt das schon^^), doch mit dem Gedanken an das versprochene All you can eat Menü nahm er es gelassen an.

Während dessen zurück in den Tiefen des Waldes standen sich die Kontrahenten gegenüber. Zwar machte das Bösartige Reptil, welches immer noch auf einem Fleischfetzen herum kaute, keine Anstalten etwas gegen die Ruhestörer zu unternehmen, doch betrachtete sie mit feindlich gesinntem Blick. „was machen wir jetzt mit ihm?“ fragte Uranus etwas besorgt „wir können ihn doch nicht einfach umbringen!“.
Genau da lag auch das Problem, denn egal was auch passierte, Melfice würde nie einen Freund töten. Darum war er auch froh das Uranus dabei war, denn vielleicht gelang es ihr zu Anu durchzudringen, da er schon immer eine schwäche für das Mädel hatte. Vielleicht war noch nicht alles verloren.
„Versiegel doch einfach seine Kräfte, dann sind wir das Problem los“ spottete Xion doch Melfice warf den Vorschlag zurück. Es wäre ihm Theoretisch möglich, doch es war A. viel zu gefährlich in seinem zustand dieser Bestie zu nahe zu kommen, und B. würde er Anu dadurch eines wichtigen Teiles seiner selbst berauben. „Nein, es muss einen anderen Weg geben“.
„Und was wenn er nicht mehr zurück KANN?“ fragte Uranus um so besorgter.
„Dann weiß ich auch nicht weiter, denn ich werde ihn nicht Töten“.
Dann bemerkte Melfice auch Lynia, welche sich im Unterholz verbarg. Er wußte nicht viel über sie, also machte er sich Sorgen das sie entdeckt werden konnte und von dem Beast in Tausend Stücke gerissen wird. Besonders, wo sie nicht bei bewusstsein zu sein schien. Weg konnte Melfice von da oben nicht, sonnst würde die Bestie umso Mißtrauischer. Um sie zu schützen nutzte er einen sehr alten aber wirkungsvollen Trick, für den sein Charkra gerade noch ausreichte. Mit den Händen formte er einige Symbole, den Tiger, den Hasen, das Pferd und den Drachen. „Suna Bunshin!(die Kunst des Sandklones“ rief er worauf hinter sich ein Abbild seiner selbst aus Staub und Sand Bildete. Der Klon war völlig Eingenständig handlungsfähig und machte sich auf zu dem Platz an dem Lynia am Boden lag.
Jetzt konnten sie aller erst mal warten was geschah.