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Original geschrieben von aurelius
(und noch anderweitig unfähig)
Wie denn noch? :P

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Was ich sagen will ist, dass derjenige, der etwas behauptet in der Beweispflicht ist. Wie vor Gericht - es muss die Schuld von Kläger bewiesen werden - nicht die Unschuld vom Angeklagten.
Ich weiss nicht, ob hier dieser Gerichtsvergleich passend ist. Es geht ja nicht darum etwas zu verurteilen, sondern die bestmögliche Lösung zu finden - im Idealfall gemeinsam. Nun ist doch gegen ein wenig Teamwork nichts auszusetzen. Jemand wirft Probleme auf, die er aber selbst nicht lösen kann und fordert andere dazu auf ihm zu helfen.
Ich bin weiterhin der Meinung, dass ich von Dingen spreche, die beachtet werden müssen. Natürlich sollte man auch beachten, dass Schröder evtl. von Gehirnschnecken heimgesucht wurde, doch sollte es einem nicht allzu schwer fallen, diese These als sehr unplausibel darzustellen (und so dem verwirrten Geist helfen, der sich sowas ausdenkt).

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Ich denke ja. Denn dadurch, dass die Leute damit konfrontiert werden, gewöhnen sie sich daran. Also ist es für die kommende Generation schon völlig normal. Ein bisschen einfach gesehen, aber prinzipiell funktioniert es IMO wirklich so.
Ok, das kann gut so sein. Wobei es sich wahrscheinlich erst mal genau in die entgegengesetzte Richtung entwickeln wird, wenn alle Schwulenhasser sich aufbäumen.

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Was genau meinst du jetzt mit "Leiden"? Leiden unter der fehlenden gesselschaftlichen Tolenranz, also zum Beispiel das Hänseln? Oder warunter leiden diese Kinder deiner Meinung nach?
Es ist doch ganz einfach: Kinder Homosexueller sind anders als andere Kinder, ihre Eltern sind seltsam, verhalten sich vielleicht sogar seltsam. Und Kinder können extrem grausam sein darin alles was anders aber nicht stärker ist zu quälen.
Das andere wäre der Aspekt der Erziehung, der für mich noch immer nicht ganz geklärt ist. Doch denke ich, dass hier die kleinere Gefährdung für die Kinder ist.

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Ja klar. Aber ganz konkret; ein Kind von einem Homosexuellen hat doch hauptsächlich Kontakt mit anderen Kindern. Und wenn diese es als "normal" wahrnehmen, dass dieses eine Kind eben nicht Mutter und Vater, sondern Vater und Vater oder Mutter und Mutter hat, dann gibt es doch gar ken Problem.
Zumindest in dieser Hinsicht nicht, da hast du recht. Doch sind wir heute ganz sicher noch nicht so weit.
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Ja klar. Laut katholischer Kirche ist Homosexualität eine Sünde. Natürlich ist diese Haltung längst nicht mehr so haltbar und die katholische Kirche toleriert Homosexualität zunehmend. Aber Hochzeiten (Homosexueller) etwa, werden bei beiden christlichen Kirchen längst nicht überall durchgeführt. Und Homosexuelle werden oft auch nicht ins normale Gemeinde-Leben integriert, und letzteres liegt nicht nur an den einzelnen Gemeinden.
Hmm... Also das mit der Heirat ist klar. Ich sprach ja nur davon, dass Homosexuelle jemanden des anderen Geschlechts heiraten können (kirchlich). Ob aber ein Homosexueller, der sich nicht selbst aus dem Gemeindeleben ausschliesst, davon ausgeschlossen wird, weiss ich nicht und hätte ich nur in wenigen extremen Gemeinden erwartet. Aber leider können Christen was Homosexuelle betrifft ziemlich fanatisch sein.

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Also ich unterscheide Männer und Frauen eigentlich nur am Aussehen und das ist ja körperlich und disen Aspekt finde ich bei der Erziehung irrelevant.
Dass es dir so vorkommt, als würden sich die Geschlechter nur vom Körperlichen unterscheiden muss nicht heissen, dass es auch wirklich so ist. Wenn ich jetzt ein wenig mehr über die Wirkung von Hormone auf das Verhalten wüsste, könnte ich dich bestimmt widerlegen (ja, ich weiss, nicht sehr tolles Argument). Aber würdest du behaupten, dass das Verhalten völlig unabhängig von physischen Einflüssen allein vom Verstand abhängt?
Eine andere Frage wäre natürlich noch, wie sehr die Unterschiede (falls vorhanden) die Erziehung beeinflussen.

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Na ja, aber die Eltern sind ja nicht die einzigen Menschen, mit denen ein Kind Kontakt hat und IMO wird ein Kind in sehr starkem maße vor allem durch unbewusste Reize geprägt - also nicht nur durch die Eltern, sondern durch Nachbarn, Freunde der Eltern, andere kinder, Lehrer usw.
Eltern spielen imo die grösste Rolle in der Entwicklung. Die Eltern sind die Menschen, an die man in seiner Kindheit unweigerlich gebunden ist. Andere Personen spielen auch eine Rolle, aber eine geringere.

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und ich denke, dass die Unterschiede zwischen Mann und Frau einfach nciht so pauschal da sind. Jeder Mensch ist IMO in so vielem anders - das Geschlecht spielt dabei (wieder nur IMO) nur eine kleine Rolle.
Nein. Man kann das Geschlecht nicht gleich behandeln wie eine Charaktereigenschaft oder Ähnliches. Durch das Geschlecht wird die Strukur vorgegeben, auf welcher alles aufbaut. Mann und Frau können sich gar nicht gleich entwickeln, weil sie anders empfinden, anders verarbeiten und sich anders äussern.
Wieder bleibt noch zu fragen, wie sehr das in diesem Thema eine Rolle spielt.

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Also der Aspekt der sexuellen Neigung als solcher ist IMO unwichtig. Wenn der Alleinerziehende nun einen Partner/eine Partnerin hat, und dieser nicht mit erzieht (deshalb ja auch alleinerziehnd ), dann hat der Partner/die Partnerin ja auch nicht diesen Einfluss auf das Kind. Also ist es egal, ob der Alleinerziehende nun heterosexuell ist oder nicht.
Nur wenn du mir eingestehst, dass die Erziehenden eine viel wichtigere Rolle spielen als andere Menschen *bäh* .
Aber ein kleiner Unterschied ist es dennoch, denn wenn der einzige Elternteil weniger auf das eigene Geschlecht fixiert ist, hat dies auch einen Einfluss auf das Kind. Aber klar ist es immer noch ein grosser Unterschied zu einem zweigeschlechtlichen Elternpaar.

Gute Nacht.