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von Zareen
So... Jetzt hoffe ich auf plausible Antworten auf meine Fragen!
*gähn* Ich bin eigentlich viel zu müde (und noch anderweitig unfähig) zum Posten, aber ich probier es trotzdem mal.
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von Zareen
Dafür habe ich keine Belege, doch solange mir keiner Belege bringt, dass meine Sorge ungerechtfertigt ist, poche ich darauf, dass dies bei der Kinderfrage bei Homosexuellen beachtet wird.
Na ja, aber du (also jetzt nicht nur du, sondern alle, die mit damit argumentieren) stellst eine Behauptung in den Raum, also musst du diese auch beweisen. Wenn ich jetzt behauptete, Schröder sei eine von Aliens gesteuerte Puppe (dummes Beispiel, ich weiß, aber mir ist jetzt nichts besseres eingefallen), dann würdet ihr ja auch von mir Beweise für diese Behauptung fordern und nicht ich von euch dafür, dass es nicht so ist. (Keine Sorge, ich bin nicht der Meinung, dass Schröder ein Alien ist.)
Was ich sagen will ist, dass derjenige, der etwas behauptet in der Beweispflicht ist. Wie vor Gericht - es muss die Schuld von Kläger bewiesen werden - nicht die Unschuld vom Angeklagten.
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von Zareen
Es geht um die Ehe. Siehe Threadtitel.
Nein, ich habe nur auf die Kinderfrage geantwortet, unabhängig vom Threadtitel. Jeder Thread entwickelt sich ja in eine bestimmte Richtung und man kann nicht jeden Satz nachher mit dem ganzen Thread analogisieren.
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von Zareen
Und ich wollte sagen, dass es mir weniger wichtig ist, dass Homosexuelle ein Recht haben zu Heiraten und Kinder zu haben wie Heteros weniger wichtig ist, als das Wohl der Kinder.
Da gebe ich dir Recht. Wir diskutieren ja auch eher darüber, was genau ein Wohl für die Kinder ist.
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von Zareen
Du drückst es ein wenig anders aus, aber das meinte ich eigentlich auch. Akzeptanz hat sehr viel mit Ansehen zu tun.
Ja, dein vorheriges Zitat klang für mich nur irgendwie so, als ob Homosexuelle kinder adoptierten, um in der Gesellschaft besser angesehen zu werden.
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von Zareen
Kann man das dadurch beschleunigen, wenn homosexuelle Paare problemlos Kinder adoptieren können?
Ich denke ja. Denn dadurch, dass die Leute damit konfrontiert werden, gewöhnen sie sich daran. Also ist es für die kommende Generation schon völlig normal. Ein bisschen einfach gesehen, aber prinzipiell funktioniert es IMO wirklich so.
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von Zareen
Leiden diese Kinder nicht zu sehr darunter?
Was genau meinst du jetzt mit "Leiden"? Leiden unter der fehlenden gesselschaftlichen Tolenranz, also zum Beispiel das Hänseln? Oder warunter leiden diese Kinder deiner Meinung nach?
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von Zareen
Ich sprach nicht von den Kindern allgemein, sondern von denen der Homosexuellen.
Ja klar. Aber ganz konkret; ein Kind von einem Homosexuellen hat doch hauptsächlich Kontakt mit anderen Kindern. Und wenn diese es als "normal" wahrnehmen, dass dieses eine Kind eben nicht Mutter und Vater, sondern Vater und Vater oder Mutter und Mutter hat, dann gibt es doch gar ken Problem.
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von Zareen
Ich meinte damit natürlich nur die (staatliche) Kirche in unserem Umfeld. Werden auch heute in Deutschland, Österreich oder der Schweiz Homosexuelle aus der Kirche ausgeschlossen? Das wäre unerhört. Aber mit sowas habe ich jetzt echt nicht gerechnet.
Ja klar. Laut katholischer Kirche ist Homosexualität eine Sünde. Natürlich ist diese Haltung längst nicht mehr so haltbar und die katholische Kirche toleriert Homosexualität zunehmend. Aber Hochzeiten (Homosexueller) etwa, werden bei beiden christlichen Kirchen längst nicht überall durchgeführt. Und Homosexuelle werden oft auch nicht ins normale Gemeinde-Leben integriert, und letzteres liegt nicht nur an den einzelnen Gemeinden.
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von ZareenKlingt interessant. Wäre nett, wenn du da mal was genaueres davon hättest.
Nee, tut mir leid, ich weiß auc nur das, was ich schon geschriben habe, Ich hab gerade auch mal gegoogelt, aber auch nichts dazu gefunden.
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von Zareen
Natürlich können Vater und Mutter dieselben Tätigkeiten erledigen. Doch sind sie nunmal von verschiedenem Wesen. Das wird deutlich, wenn man auf der Strasse versucht Männer von Frauen zu unterscheiden: es ist kinderleicht.
Also ich unterscheide Männer und Frauen eigentlich nur am Aussehen und das ist ja körperlich und disen Aspekt finde ich bei der Erziehung irrelevant.
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von Zareen
Die Frage, die sich mir nun stellt ist: kann ein Kind mit homosexuellen Eltern nicht eine gestörte Beziehung zu einem oder sogar zu beiden Geschlechtern haben, da er vor allem mit einem konfrontiert wird?
Na ja, aber die Eltern sind ja nicht die einzigen Menschen, mit denen ein Kind Kontakt hat und IMO wird ein Kind in sehr starkem maße vor allem durch unbewusste Reize geprägt - also nicht nur durch die Eltern, sondern durch Nachbarn, Freunde der Eltern, andere kinder, Lehrer usw.

und ich denke, dass die Unterschiede zwischen Mann und Frau einfach nciht so pauschal da sind. Jeder Mensch ist IMO in so vielem anders - das Geschlecht spielt dabei (wieder nur IMO) nur eine kleine Rolle.
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von Zareen
Ähnliches gilt wohl für alleinerziehende Eltern, doch nicht im selben Mass, da sich dort ja die Eltern noch für's andere Geschlecht interessieren.
Also der Aspekt der sexuellen Neigung als solcher ist IMO unwichtig. Wenn der Alleinerziehende nun einen Partner/eine Partnerin hat, und dieser nicht mit erzieht (deshalb ja auch alleinerziehnd ), dann hat der Partner/die Partnerin ja auch nicht diesen Einfluss auf das Kind. Also ist es egal, ob der Alleinerziehende nun heterosexuell ist oder nicht.