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Original geschrieben von Schattenläufer
Die Person, die man liebt, hat viele negative Eigenschaften, wegen denen man sie nicht leiden kann... dennoch fühlt man sich zu ihr hingezogen und kann wirklich sagen, dass man sie liebt, auch wenn man sie wie gesagt eigentlich nicht mag...
Könnte sein wobei ich mehr zu dem Satz „was sich streitet das liebt sich“ (oder so ähnlich) tendiere.
Vor 4 Jahren trat eine Frau in mein Leben die mich überhaupt nicht leiden konnte und ich Sie auch nicht. Immer nörgelte Sie an mir herum und warf mir sachen an den Kopf. Eigentlich sollte es mich nicht stören meine Schwester hat mir Tag täglich die selben Vorwürfe gemacht, aber trotzdem ärgerte es mich das Sie dachte ich wäre ein Egoist. Also versuchte ich immer so gut wie möglich vor ihr aus zu sehen und nicht mehr von ihr runtergeputzt zu werden.
Mir ist es erst später aufgefallen, aber im grunde wollte ich gut vor ihr da stehen, wollte das Sie nicht denkt das ich ein Verlierer bin, weil ich in Sie Verliebt war (und dabei habe ich Sie und ihre art doch so gehasst?!).

Und ihr, wie Sie mir vor kurzem gestand ging es nicht anders. Sie hasste mich, aber nur weil sie Eifersüchtig war.

Später als wir unsere Missverständnisse aus dem weg geräumt hatten und unserer eigene Wege gingen, merkte ich wie sehr Sie mir fehlte, wie sehr sie und ihre Streitereien mir fehlten. Und jetzt nach 4 Jahren sind wir ein Paar und sehr glücklich.


Vielleicht ist es einfach diese Situation, wir verlieben uns in eine Person, aber wollen es nicht zugeben. Deshalb machen wir sie schlecht, streiten mit ihr, aber wollen trotz allem nicht als Verlierer vor ihr stehen. Manchmal geht die liebe seltsame Wege.