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Auserwählter
Um diese Frage zu klhren, sollte man ersteinmal die "Sterbenen" einteilen.
Zum einen gibt es die alten Menschen zum anderen die Menschen, dehnen es aufgrund einer Krankheit nicht sehr gut geht.
Sollte man alte Menschen dazu "zwingen" weiter zu leben, wenn sie es doch nicht wollen? Haben sie wirklich ihr Leben gelebt?
Wie kann man das jetzt, als Außenstehende, beurteilen? Bei uns dauert es noch seine Zeit, bis dieser Punkt in unseren Leben erreicht ist. Wie können wir daher auch nur ein Hauch von einer Ahnung haben, was in einen Menschen in eben dieser Situation vorgeht? Man kann es nur erahnen. Das "alles schon erlebt und gesehen haben" ist nicht wörtlich zu nehmen. Der Mensch hat für sich schon alles gesehen und erlebt was er wollte, hat seine Ziele und Träume vielleicht so weit es ging erfüllt und ist mit seinen Leben zufrieden. Warum sollte er nicht den Tod herbeisehen dürfen, wenn er doch alles erreicht hat und die Zukunft meist seinen Nachkommen überläßt? Für die Verwanten ist dieses Denken meist nicht nachvollziehbar, da sie einen geliebten Menshcne verlieren würden, und sie selbst Leid erfahren würden. Ich finde, das dies ein etwas egoistisches Denken ist. Doch das Wissen, dass ein Mensch in "Ruhe und Frieden" gestorben ist, kann den Verbliebenen auch helfen mit dem Schmerz besser umzugehen.
Serbende, die aufgrund eines Unfalls oder einer Krankheit der Meinung sind, sie sind bereit zu sterben, kann ich nicht recht glauben. Ich würde eher sagen, sie geben sich auf, überlassen alles seinen Lauf und mit dem Vorwand dass sie ja schon alles erlebt und gesehen haben, suchen sie sich eine Ausrede dafür, dass sie sich aufgeben, nicht mehr an eine Heilung glauben. Sie wollen vielleicht leben, sind aber zu schwach dazu, daran zu glauben. Diese Leute müssen in ihren Glauben an ein weiterleben bestärkt werden.
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