Ich glaube eher der Grundgedanke der Philosophie ist es alles zu hinterfragen, ob das positiv oder negativ sein soll, ist wiederum Thema der Philosophie. Außerdem kannst du kaum abschätzen, was für einen Menschen belanglos und was nicht ist.
Aber wir können ja über den Sinn der Philosophie philosophieren.

Und ich glaube sehr wohl, dass Unglücklichkeit für Lebewesen sehr wichtig ist. Einerseits als etwas abschrenkendes, was es zu vermeiden gibt, andererseits kann es auch als Reinigung der Seele dienen; wie man dieses andererseits interpretiert, darf man sich selbst aussuchen.

Ob man nur einmal lebt, hast du bereits selbst infrage gestellt; deswegen ist deine Aussage ebenso hinfällig. Wir wissen nicht, was danach ist, also wissen wir auch nicht, ob wir nur einmal leben. Zuerst sollte man aber überhaupt wissen, was dieses unsere menschliche Leben überhaupt ist, um darüber urteilen zu können, ob man es nur einmal erleben kann. Aber einen Grundsatz kann man glaube ich aufstellen, dass man das Leben in dieser Form (ich meine damit, dieses Leben, was man gerade führt) nur einmal erlebt, was in der Geschichte der Menschheit bis jetzt noch nicht widerlegt wurde, jedenfalls wurde es noch nie beobachtet. Deswegen meine ich, sollte man dieses Leben so nutzen, dass man am Ende des Lebens sagen kann, dass es einem gefällt hat und man nur wenig bereut.
Wenn du eine eigene philosophische Grundrichtung skizzieren willst, reichen deine zwei Grundgesetze nicht aus, obwohl darüber könnte man auch wieder philosophieren.