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Danke. Ich persönlich bin meist zu faul um Quellen herauszusuchen.

Übrigens auch gut zu wissen, dass hinsichtlich der Thematik Pille - Quartalkosten etwas getan wird/werden soll, finde das nämlich eine der größten Frechheiten, die die ganze Reform mit sich bringt.


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Es ist wohl eher eine Frage der Apothekendichte in Deutschland. Die sieht wohl im Europavergleich gar nicht unähnlich der des Einzelhandels.

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Erstaunlich, wie viele Apotheken auf ein kleines Kaff kommen!.(Bei mir alleine 3 Apotheken auf meiner Hauptstraße und das vielleicht 100 m entfernt. Das ist doch verrückt)
Da kann ich dir nur beipflichten, bei mir ist es das Selbe. Ich habe alleine in Saarbrücken (und ich nehme nur mal zentral Saarbrücken, umliegende Dörfer oder Stadtteile nicht) mindestens 15 verschiedene Apotheken gesehen, die Aesculap hier und eine Querstraße weiter die nächste.

Weshalb das so ist..hm. Klar, als ich letztens vom Arzt kam war ich froh, dass es nicht all zu weit bis zur nächsten Apotheke war (ca. 150 m), jedoch hätte ich mich auch nicht beschwert, wenn ich ein wenig weiter hätte laufen müssen. Von mir aus das zehnfache der Strecke, dafür aber ein zehntel des Preises für die Medikamente..Gott ich könnte mir nach einem Monat Laufschuhe von dem gesparten Geld kaufen.

Ansonsten hast du richtig erkannt, dass Apotheken einfach tradition haben und seit Jahrmillionen bestehen und unkaputtbar sind..fast.
(Ich will gar nicht wissen, wieviel Umsatz die alleine an Pullmoll, Em-Eukal und Aspirin machen)

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Kaum ein Gewerbe ist so verbissen auf Existenz und Kontinuität wie die Apotheken ...
Kaum ein anderes Gewerbe hat es auch so einfach wie die Apotheken gehabt. Es gibt immer Kranke, überall und sie können sich nicht sagen "das ist mir zu teuer, das kaufe ich nicht (wie beispielsweise bei einem überteuerten Fernseher) - sie MÜSSEN kaufen, ob sie wollen oder nicht.
Und es ist nur logisch, wie auch verständlich, dass sie jetzt keine Einsparungen in Kauf nehmen wollen und stattdessen selbst die Preise in unheimliche Höhen treiben. Wer gibt schon freiwillig aus uneigennützigem Zweck einen hohen Lebensstandard auf, auch wenn die Alternative nur ein Bisschen schlechter ist? ...tjo.

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Es werden Änderungen vorgenommen werden müssen, und die werden kommen; wenn man nicht Bodyguards für Gesundheitminister etc bezahlen will...... .
À propos: Am besten finde ich ja immer noch, dass die liebe Frau Schmidt selbst Privatpatientin ist (wie könnte es auch anders sein) und von den ganzen Dingen kaum Schaden nimmt, wie 99% aller Politiker auch.


Zwei Klassen, die eine die überlebt und die eine die stirbt.... .
Wie es in Amerika bereits Gang und Gäbe ist.

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wie schleife ich mir auf der Heimwerkerfräse mein eigenes Brillengestell...
Lol...traurig aber wahr, wie alles an der Sache.

Nunja, ich hoffe mir im Leben einen so hohen Standard erarbeiten zu können, dass ich mich irgendwann privat versichern lassen kann und mich nicht mehr von dem Scheiß beeinträchtigen lassen muss...ansonsten hoffe ich, dass da bald eine überdachte Änderung reinkommt.

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Original geschrieben von Waya
Stimmt schon, aber viele ernste Krankheiten werden den "normalen" Besuchen erkannt!
Die Leute rennen schließlich nicht in jede Vorsoge-Untersuchung, sondern wenn dann nur in welche, wo die Gefahr einer Erkrankung hoch ist. Doch wie viele ernste Krankheiten äußern sich durch Erkältungssyntomen, oder sonstigen. Doch deswegen gehen die wenigsten zum Arzt. Wenn sie es doch tun, so können entsprechende Maßnahmen unternommen werden. Durch die Praxisgebühr gehen aber wahrscheinlich weniger Leute wegen solcher "kleinen Krankheiten" zum Arzt und mögliche ernste werden erst gar nicht erkannt....
Und ich denke genau deswegen werden jetzt vermehrt Leute zur Vorsorgeuntersuchung gehen. Ist auch nur logisch -> Vorsorge kostet keine Gebühr und man kann so dennoch etwas für seine Gesundheit tun, wenn man schon nicht wegen kleineren Wehwehchen zum Arzt möchte/kann.