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Original geschrieben von Shadow_Ninja
In einer Welt wie dieser, inder man sehen muss wo man bleibt, inder die meisten Menschen nur an sich interessiert sind, halte ich es für fast Lebensnotwendig sich dem Massenegoismus anzuschließen, um selbst nicht enttäuscht zu werden. Das mit der Kaltblütigkeit ist so ne Sache, ich möchte einfach nicht auf alles reagieren.
Das ist 'n sehr zweischneidiges Schwert, denke ich.
Ich weiss schon, wie du das meinst, aber ich glaube nicht, dass der Weg so richtig ist. Ich finde es viel erstrebenswerter, die Mitte zu finden. Wenn man sich zu einem Teil der "Ellenbogengesellschaft" machen lässt, beraubt man sich selbst um ein Stück Lebensqualität, das ist zumindest meine Erfahrung, denn mich hat es damals (so mit 14/15, Pubertät volle Breitseite) kein Stück weitergebracht. Es hat mich eher zurückgeworfen, ich fühlte mich kalt und leer und es hat mich irgendwie traurig gemacht.
Heute bin ich wahnsinnig froh, dass ich diese Phase hinter mir gelassen habe und ich will nicht wissen, was für ein verbitterter Mensch aus mir geworden wäre, wenn ich mich nicht eingekriegt hätte.

Stichwort Kaltblütigkeit... Ich glaub', du siehst das Wort im falschen Zusammenhang. Was du meinst hat nichts mit Kaltblütigkeit zu tun, das würde ich eher als den Wunsch nach Abstumpfung und einer gewissen Gefühlskälte bezeichnen und das bringt nichts. Gefühle sind nichts verkehrtes, man sollte sich nur nicht von ihnen aus der Bahn werfen lassen.