Mir fällt zu dem Thema "Arc the Lad - Twilight of the Spirits" ein

Das Spiel wird in Kapiteln erzählt und mit jedem neuen Kapitel wechselt die Erzählperspektive. Man spielt abwechselnd zwei verschiedene Partys, die verfeindeten Gruppierungen angehören. Man erlebt die Geschichte, also aus zwei völlig unterschiedlichen Blickwinkeln.
Zwar haben die Charaktere der jeweiligen Partys nicht die geringsten Gewissensbisse, glauben stets das richtige zu tun, und verhalten sich wie ganz normale "Helden" aus anderen Spielen



Aber zumindest der Spieler der das Joypad in der Hand hält, denkt duch diesen Perspektivswechsel viel mehr über die Verteilung von "Gut" und "Böse" nach (denn beide Seiten können nunmal nicht vollkommen im Recht sein, wenn sie genau gegeteilige Ziele verfolgen) und dass eine solche Bewertung ganz entscheident auf den eigenen Standpunkt ankommt und nur ganz selten objektiv beurteilt werden kann.

Das sind zwar nicht genau die Art von Gewissenbissen die Enkidu meinte, aber für so ein Spiel schon recht ungewöhnlich.