Hm...interessantes Thema, über das sich zu diskutieren lohnt. Ich persönlich bin mit Final Fantasy sozusagen "großgeworden", soll heißen, dass ich seit der Grundschule Final Fantasy spiele. Zu meinem eigenen Glück hatte ich viele Klassenkameraden, die diese "Leidenschaft" Final Fantasy Games zu spielen teilten. Ob alleine oder mit mehreren, stellt Final Fantasy immer noch eins der unterhaltsamsten Spieleserien der Welt dar. Es macht einfach immer einen riesen Spaß zusammen mit Freunden bei einem Bier oder zwei die schwierigsten Bossfights zu überstehen und unterschiedlichste Taktiken und Strategien auszuprobieren.

Durch Final Fantasy bin alles andere als seelisch vereinsamt oder sozial unnahbar geworden. Final Fantasy stellt für mich eher eine gesunde Abwechslung vom Altag dar, bei dem man in fremden, monumentalen Welten kämpft und die schönsten Geschichten erlebt. Sich über Final Fantasy zu unterhalten, egal ob am Telefon, über ICQ, in der Schule oder sogar auf der Arbeit, ist für mich normal geworden. Wenn es Final Fantasy nicht gäbe, hätte ich weit weniger "Stoff" zum reden/nacheifern.

Und ganz im Ernst: Ich weiß nicht, ob es Menschen gibt, die den ganzen Tag 24/7 mässig vor dem Bildschirm hocken und Final Fantasy zocken. Wenn ja, dann könnte man das sogar soziale Vereinsamung nennen. Aber solange es genügend andere Themen im Leben gibt, ausser Final Fantasy, sehe ich da keine Bedrohung oder ähnliches. Final Fantasy ist ein großartiges Thema zum unterhalten, spielen und mehr. Außerdem gibt es zahlreiche andere Games die ich spiele. Auch Racing Games und Action/Beat 'em Ups gehören in meine Konsole. Ganz so extrem, dass man nichts anderes mehr als Final Fantasy kennt, ist es nicht.

Final Fantasy ist und bleibt eine Spielserie (wenn auch eine süchtig machende), aber mehr auch nicht. Es ist nichts, was ich den ganzen Tag ohne irgendwas anderes machen könnte.