Irgendwie komme ich mir etwas merkwürdig vor, wenn ich hier die Bücher durchgehe, die viele Leute lesen. Die meisten würde ich wohl im Regal ignorieren.
Ich picke mal ein paar meiner Lieblingsbücher heraus. Die meisten davon wurden mir von guten Freunden empfohlen, und einige davon habe ich auch mit einer netten Widmung im Regal stehen. Naja, mein engerer Freundeskreis funktioniert so, dass man sich Bücher die einen zu größeren Überlegungen angeregt haben, an die engste Bekanntschaft weiter reicht.
* Don Juan oder die Liebe zur Geometrie, Max Frisch
Die klassische Don Juan-Story, bei der die gesamte Motivation gegen eine höhere Liebe - nämlich der Geometrie - ausgetauscht wurde. Ein kluger Kerl, der durch äußere Umstände dazu gezwungen wird, das Leben eines Verführers zu spielen, nur weil er eigentlich seiner Geometrie näher kommen möchte, und sich seiner Versprochenen verweigerte. Ein Buch dessen Ende man wohl kaum in Traurigkeit überbieten kann.
Don Juan oder die Liebe zur Geometrie
* John Barleycorn, Jack London (dt. König Alkohol)
Ein autobiographisches Werk in einer Rahmenstory, die mehr als nur im Hintergrund verschwindet. Obwohl es nur darum geht, warum er das Frauenwahlrecht bevorzugt, erzählt er frei aus seinem Leben als Pirat, Schriftsteller, Goldsucher, in ewiger Begleitung mit seinem guten Freund John.
* Into Thin Air, (Dt. In eisige Höhen) John Krakauer
John Krakauer war eher zufällig beim großen Everest-Unglück 1996 dabei. Da dieses Ereignis für meine Gedankenwelt recht prägend war, und meine Definition von Abenteuer und Leben erst so richtig definiert hat, war diese Reportage eigentlich eine Muss-Lektüre. Wohl gemerkt geht es in einem Großteil des Buches über den Verlauf von Hochtouren ansich.
* Wind, Sand und Sterne, Antoine de Saint-Exupéry
Wer den kleinen Prinzen kennt und mag wird hier unter Anderem auch lesen können, woher die Idee zu diesem Werk kam. Wind Sand und Sterne ist ebenfalls ein autobiographisches Werk, bei dem Antoine de Saint-Exupéry über sein Leben als Pilot, in einer Zeit als Fliegen noch gefährlich war, erzählt und etwas philosophisch dabei abschweift.
Natürlich dürfen Hesse und Zweig auf der Liste auch nicht fehlen. Darum werfe ich mal "Steppenwolf", "Narzis und Goldmund", sowie "Augen des ewigen Bruders" in den Raum.







Zitieren