Dafür, dass mein letzter Post hier schon fast 5 Jahre her ist, ist er gar nicht mal soo pervers inaktuell wie ich befürchtet hatte.![]()
Aber gut, ich lese auch nicht soo viel.
Brave New World (Huxley) und dann erstmal ganz lange nichts.
Danach wird es aber ungleich schwieriger.
Der Steppenwolf (Hesse), was vor allem bemerkenswert ist, weil ich das Buch in großen Teilen unglaublich langweilig geschrieben finde. Bis zum Zittern bewegt hat es mich trotzdem.
Good Omens (Pratchett & Gaiman) ist einfach mal Prattchet und Gaiman in Reinform, mit den Stärken von beiden, und dann nochmal potenziert.
Romeo & Juliet (Shakespeare) ist Kitsch in einem positiven Sinne, wie er vielleicht vor 400 Jahren mal ursprünglich gemeint war - bevor ihn irgendwelche ausdrucksunfähigen oder emotionslosen AutorInnen aufgegriffen haben.
Welcome to the NHK! (Takimoto) ist ein lebendiges, menschliches Buch, wie ich selten zuvor eins gelesen habe.
Dann wieder ein kleiner Stopp abwärts in die dritte Liga.
Anansi Boys (Gaiman) ist einfach nur mein Humor.
The Nihilesthete (Kalich) ist auf einer so persönlichen Ebene geschrieben, dass es als Horror durchgeht, ohne ein einziges Element dieses Genres anzuschneiden.
Die Schatzinsel (Stevenson) ist PIRATEN!
Libertys Crusade (Starcraft) und Bruderkrieg (Magic the Gathering), beide von Jeff Grubb, sind zwei Auftragsbücher, die die entsprechenden Welten extremst atmosphärisch einfangen. Der Mann hats wirklich drauf, auch wenn mir da viele widersprechen. Pages of Pain (von Denning) im Planescape-Setting geht in eine ähnliche Richtung.
Der Hobbit (Tolkien) wird gern unterschätzt, ist er doch nicht halb so Pathos-beladen und hinkend geschrieben wie der große Bruder.
Und natürlich unzählige andere, an die ich gerade nicht denke.![]()








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