Da sich meine Literaturkenntnisse im letzten Jahr doch sehr ausgeweitet haben, bin ich gezwungen hier noch einige Titel in den Raum zu werfen:
Ganz obenan steht bei mir Nietzsches "Also Sprach Zarathustra", jeder Satz eine Wahrheit die ganze Bücher füllen könnte. Dazu wunderschön geschrieben. Einfach atemberaubend. Da gibt es für mich bis jetzt nichts faszinierenderes und auch kein anderes Buch, dass mir so viel Kraft und Gedanken vermittelt hätte. Trotzdem muss man Nietzsche mit viel Vorsicht genießen, aber das macht auch einen Teil seines Reizes aus.
An Goethes "Faust I" kommt man als literaturinteressierter nicht vorbei, auch ein Werk, dass man wieder und wieder lesen und genießen kann. Ich bin aber auch sehr von "Die Leiden des jungen Werthers" angetan, wenn dieses auch thematisch beschränkter als Faust I ist. Faust II verstehe ich leider nicht. Oder nicht so weit, dass ich dem Buch viel abgewinnen könnte, aber auch das wird noch kommen, irgendwann.
Hoffmanns "Der Sandmann" ist ebenfalls einer meiner Favoriten, ungeheuer spannende Erzählung über das Thema Angst. Einfach packend.
Andere Bücher die ebenfalls großartig und weit über dem Durchschnitt liegen, sind imo "Das Bildnis des Dorian Gray" von Wilde, "Anatol" von Schnitzler, "Der Tod des Iwan Iljitsch" von Tolstoi, "1984" von Orwell, "Schöne Neue Welt" von Huxley, "Die Physiker" von Dürrenmatt und "Narziß und Goldmund" von Hesse. Den Nennungen von "Siddhartha" und Kafkas "Schloß" aus dem vorherigen Post bleibe ich ebenfalls treu - tolle Bücher.





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