Ich hab im Thread "Was war bevor ihr geboren wurdet???" schonmal Stellung zu dieser Problematik genommen. Ich glaube, dass das Leben sowie der Tod einem ewigen Kreislauf unterliegen. Und zwar für jeden individuell.

Wenn ich mich mal selbst zitieren dürfte:

Zitat Zitat
Darüber hab ich mir auch schon den Kopf zerbrochen. Interessanterweise beschäftigt sich das Christentum zwar mit einem Leben nach dem Tod, allerdings nicht mit einem Leben davor. Zitat meines Reli Lehrers: "Damit hat sich das Christentum bisher noch nicht beschäftigt".

Ich persönlich würde einfach mal aus dem Gefühl heraus sagen, dass das "Leben vor dem Leben" und das "Leben nach dem Leben" identisch sind. Ich kann es nicht genau begründen, aber vor der Geburt sowie nach dem sterben hat das Leben keine existenzielle / materielle Grundlage (mehr). Ist schwer zu erklären, aber wenn man davon ausgeht, dass man vor der Geburt Tod ist sowie nach dem Leben Tod ist, schlußfolgere ich daraus, dass das Ende gleichzeitig ein Anfang ist. Der Tod sozusagen als Folge des Lebens und gleichzeitig als Vorstufe oder gar Grundlage zur Geburt ... Öhm, hat irgendwer eigentlich verstanden was ich meine?

Aber was genau man während des Zustandes "Tod" erlebt, ist - glaube ich - nicht so ohne weiteres herleit- und begründbar ...
Das klingt für mich irgendwie am logischsten.

Bestrafungen im nächsten Leben für das letzte Leben ist IMO totaler Blödsinn. Das würde voraussetzen, dass man an einen Gott oder etwas ähnliches glaubt (und zwar FEST glaubt). Die wenigsten Menschen tun das wirklich, auch wenn sie es nicht gerne zugeben ... Denke ich zumindest ...