Vom Prinzip her muss ich sagen, dass die Entscheidung bzw. die Idee, eine gemeinsame Währung zu schaffen, doch gut war. Das erspart einem zumindest die lästige Geldwechselei und die noch lästigere Umrechnerei im Urlaub.

Befürchtungen oder Erwartungen hatte ich eigentlich keine, ich halte nicht viel von Panikmache und lasse die Dinge gern erst mal auf mich zukommen. Denn imho kann man sich nur dann wirklich eine Meinung dazu bilden.

Allerdings sind die Preise unter aller Sau, ums mal milde auszudrücken. Es gibt immer noch genügend Produkte, bei denen damals der Preis blieb und nur das Währungszeichen hintendran geändert wurde.
Mir platzt auch heute noch jedesmal die Hutschnur, wenn ich an der Tankstelle stehe und mein Auto volltanken muss. Ich meine, das kanns doch irgendwo nicht sein. Das Gehalt wurde halbiert und die Preise haben sich zum größten Teil verdoppelt. Zu DM-Zeiten hatte ich am Ende des Monats noch genügend übrig, das ich mir auf die Seite legen konnte, um mir einmal im Jahr einen schönen langen Urlaub zu gönnen. Heute reicht das Geld grade mal so zum Leben und das wars. Und da wundert sich die Industrie noch, wieso die Kaufkraft ausbleibt?

Ehrlich gesagt, ich rechne immer noch in DM um, das ist irgendwie zur Angewohnheit geworden

Ich denke mal, dass sich in den nächsten Jahren wohl noch ein paar Staaten dem Euro anschließen werden. Einen "Rückschritt" zur DM wird es imho wohl nicht geben, das würden unsere Politiker wohl nicht tolerieren.

Nun, ich denke es wäre schon vorteilhaft für ein einheitliches Europa auch eine einheiltiche Währung zu haben. So würde man immerhin mal in Sachen Währung auf einen Nenner kommen.