Argh. Jetzt hab ich aus Versehen den Explorer geschlossen und meinen kompletten Beitrag somit wieder gelöscht. Und das wo ich fast fertig war.

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Original geschrieben von aurelius
Das ist ja genauso, als wenn man die Kontrolle über die Zeit hätte. Man stelle sich vor, man reiste in die Vergangenheit, zum Beispiel 50 jahre zurück. Dort könnte man dann ja die ganze Welt verändern mit all den technischen Dingen, die den menschen damals noch unekannt waren, etwa den desktop-Comptern oder so. Aber was wäre, wenn man dann wieder in die "normale" Zeit zurückreiste. Gäbe es dann zwei Welten, eine ohne die Beeinflussung und die die andere mit? Und in welcher würde der Zeitreisende leben? In beiden? Aber wie, was ist dann der Original-Zeitreisende, und würde sich das in der unbeeinflussten Gegenwart nicht immer wiederholen? Würde der Zeitreisende in der unbeinflussten Zeit Gegenwart nicht immer wieder in die Vergangenheit reisen, also eine Zeitschleife erschaffen? Und der Zeitreisende in der beeinflussten Zeit, der wieder in der Gegenwart ist, ist er nicht einfach ein billiges Abbild, eine schlechte Kopie des Original-Zeitreisenden, aber die Kopie, die als einzige leben kann, da sie nicht in die Vergangenheit reisen muss, da das ja schon vor 50 jahren passsiert ist? Ich finde es sehr schwierig, denn das ist ja genau das mit den Paralleluniversen, nur ein bisschen praktischer angegangen.
Nun ja. Ich würde da an die Theorie von FF8 denken. Allerdings würde das meinem nicht vorhandenen Schicksalglauben widersprechen ^^.
Also, dass wenn man in die Vergangehit reist, man nur etwas Notwendiges beeinflusst. Heißt, dass man dann dort nur etwas beeinflusst, was beeinflusst hätte werden müssen, damit sich die Gegenwart so entwickelt wie sie ist. Man hätte somit nur eine andere Veränderung hervorgerufen, wenn man nicht in die Vergangenheit gereist wäre. Wobei da interessant wäre, was wäre dann passiert? So etwas wie ein Filmriß und plötzlich ist man in einer anderen Realität?
Leider wird dadurch auch vorausgesetzt, dass es so etwas wie ein Schicksal (oder etwas ähnluiches) geben muss, da von dem Augenblick an, da man in der Vergangenheit auftaucht, die Zukunft von dir aus der Vergangenheit gesehen, bereits feststeht.

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Original geschrieben von aurelius

What isn't remembered, never happened...
Who isn't remembered, never existed.


Machst du das gleiche? Wir können ja mal austauschen.
Gerne
Obiger Spruch befindet sich übrigens auch in meiner Sammlung ^^
Wobei ich befürchte, dass ein Teil meiner Sammlung für dich absolut wertlos ist, da ich anfangs auch ein paar ironische/lustige Sprüche ala: Du bist übern Berg. Von jetzt an geht es nur noch bergab reingeschrieben habe.
Warum ich das gemacht habe, weiß ich gar nicht mehr . Naja. aber ich lass sie trotzdem drin. Vielleicht hab ich irgendwann mal Verwendung dafür.
Aber der Großteil besteht aus "guten" Sprüchen

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Original geschrieben von aurelius
[B]
Jetzt habe ich es verstanden.
Gut, im Prinzip ist es ja nur eine Definitionsfrage, was ist Zufall und was ist Schicksal. Ich denke, es ist sehr schwer, Zufall oder Schicksal zu definieren, klar, jeder kennt es und jeder weiß, was damit gemeint ist, aber ein Außerirdischer, der nichts von alledem weiß und nie über so etwas nachgedacht hat, ich glaube nicht, dass er die Definition verstehen würde, ich glaube auch nicht, dass man es ihm erklären könnte, ich denke, dass es einfach ein Gefühl ist, man muss ein Gefühl für "Schicksal" und "Zufall" bekommen, man muss das Wort selbst mit Inhalt füllen, mit Dingen, die man damit assoziiert. Und die Arbeit kann einem kein anderer Mensch und auch kein Lexikon abnehmen. Diese klare Definition ist zwar einleuchtend für mich, aber wohl nur, weil ich weiß, was Zufall oder Schicksal ist. Jedenfalls auf einer niedrigen Ebene.
Da kann ich dir nur zustimmen. Allerdings ist es ziemlich oft nur eine Defintionsfrage. Wenn man etwas anders definiert, interpretiert und versteht man es unter Umständen auch anders.