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Original geschrieben von lord_of_the_matrix
KI wird halt immer besser, da reichts bald wenn man nur noch einen Helden hat...
KI ist eigentlich ein sehr gutes Stichwort. Oder vielleicht sollte man es etwas abwandeln, in KC wie künstlicher Charakter. Einige werden sich nun vielleicht fragen wie das gemeint ist, schließlich geht es doch in einem RPG hauptsächlich um Charaktere. Nun, ich will auf Charaktere mit eigenem Willen hinaus. Gehen wir nun einmal davon aus, man steuert in einem RPG nur noch einen einzigen Helden direkt. Wie wäre es denn, wenn die Charaktere sehr sensitiv auf alles reagieren was man tut/sagt oder vielleicht auch nicht macht. Daraus könnten sich Sympathien, Antipathien und vielleicht auch noch ganz andere Reaktionen ableiten. So könnte ein Charakter auch einfach die Truppe verlassen weil er sich dort nicht wohl fühlt oder mit deren Handlungen nicht einverstanden ist. Vielleicht wird er gar zum Verräter ?
Worauf ich hinaus will ist eine gewisse Dynamik. Allerdings müssten Charaktere dafür ersten sehr gut ausgearbeitet sein, damit man ihre Beweggründe auch nachvollziehen kann. Ein flacher 0815 Typ würde da sicherlich nicht mehr ankommen. Zweitens muss bei aller Dynamik trotzdem noch ein roter Handlungsstrang nachvollziehbar sein. Ich will ja schließlich ein RPG spielen und nicht die Sims.

Allerdings stelle ich mir so etwas für die Hersteller als extrem kompliziert vor. Stellt euch mal Final Fantasy VII vor (ich wähle dieses Beispiel weil die meisten wohl das Spiel kennen) wenn Cloud es sich zum Beispiel mit Aeris verscherzt hätte und diese abgehauen wäre. Dann hätte man mit der Story ziemlich auf dem Schlauch gestanden. Mhhhh, könnte man daraus vielleicht ableiten daß sehr gut ausgearbeitete, eigenwillige Charaktere vielleicht die Handlung eines RPG's schlechter machen ? Alle Situationen in einem klassischen RPG sind ja gestellt, dadurch bedingt daß die Charaktere sich eben nach dem vorgegebenem Script verhalten. Das würde ja dann alles wegbrechen...