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Hybrid-Darstellung

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  1. #1
    Zitat Zitat von 108 Sterne Beitrag anzeigen
    Also wirklich, FF XII bietet die oberflächlichste Simpel-Story überhaupt; eine klassische Rebellion gegen ein böses Imperium. Ach ja, und im Hintergrund walten die bösen Obscuria (so hießen sie doch?).

    Nebenfiguren werden eingeführt und ehe man sie richtig kennenlernt getötet (Reddas, die Richterin); was natürlich jede Emotion dabei so ziemlich ausschließt.
    Und doch steckt hinter den kurzen Auftritten mehr Glaubwürdigkeit und Aussagekraft, als es bei den meisten FFX Charakteren über das ganze Spiel hinweg der Fall ist. Das liegt zum einen an dem gesteigertem "Realismus" im Bezug auf das Charakterdesign in FF12 und zum anderen an den wirklich um Längen besseren Dialogen als in FF10. Ich konnte mir bei Draces aufrichtigem, mutigen Verhalten sofort etwas darunter vorstellen und war definitiv traurig, dass sie, als so ziemlich einzige Person, die für ihren Verdacht einstand, durch solch eine List hingerichtet wurde.

    Zitat Zitat
    Für meine Begriffe hat jeder, der der Story von FF XII etwas abgewinnen kann, einfach viel übrig für Standard-Clicheé-Fantasy.
    Spira hingegen ist eine wirklich fantasievoll-lebendige Welt, einzigartig in ihrer Art. Die Hintergrundgeschichte ist sehr komplex (ich bezweifle, das alle sie überhaupt verstanden haben) und Die Geschichten der Charaktere wunderbar verbunden. Gerade die Dialoge sind um Längen besser als in Teil XII; in FF X lernt man die Charaktere wirklich lieben (oder hassen).
    Ich denke wenn in diesem Vergleich ein Spiel das Klischee bedient, dann eher FF 10. Die Charaktere haben alle die üblichen stereotypen Verhaltensmuster, während sich das bei FF12 in Grenzen hält und sie weitestgehend "natürlich" wirken. Dass Spira lebendig ist....naja, ich finde Spira schön, sommerlich und 2002 war die Welt für mich auch noch so ziemlich die netteste aller Final Fantasy Welten. Aber gegen die Vielfalt und Lebendigkeit von Ivalice (oder besser gesagt, so wie es dargestellt wird) ist Spira ja fast schon minimalistisch. Der Hintergrund von Ivalice ist auch viel komplexer, als man annimmt. Die Herrschaft Raithwalls, der Aufstand der Esper gegen die Occuria, Einträge in der Bestiary über fast jeden Ort und diverse Mythen und Gerüchte....Hintergrund hat Ivalice schon genug. ^^

    Dass FF12 den Ruf besitzt, eine laue Story zu haben, kann ich leider nicht so ganz verstehen. Ich mochte die realistischere Herangehensweise eigentlich ziemlich gern. ;_;

    Das hört sich jetzt alles so ziemlich nach einer Hasstirade gegen FF10 an, aber so ist das natürlich nicht gemeint. Streiten will ich ja natürlich auch gar nicht, ich will dich nur manipulieren!
    (bei allem übrigens immer ein großes IMO dabei denken )


    Hm, jetzt müll ich den Thread hier wieder mit meiner FF12-Defense-Force-Haltung zu.
    Man möge es mir verzeihen.

  2. #2
    Ich "hasse" auch FF XII nicht; es sind tatsächlich nur Story und Charaktere, die mich enttäuscht haben. Die relativ freie Erforschung weiter Landschaften hat mir schon sehr gut gefallen; und selbst das KS, dem ich vorher kritisch gegenüber stand, hat mich aufgrund der tollen Gambits überzeugt; so kann man Partymitglieder wirklich dem CPU überlassen, ohne sich über miese KI zu ärgern.
    Aber für mich hat es sich halt irgendwie überhaupt nicht nach Final Fantasy angefühlt....ich bin von der Handlung nicht gerührt worden. Bei FF X musste ich noch Tränen vergießen.

    Aber damit solls das auch gewesen sein; FF X ist ja hier eigentlich das Thema.

    Hab gerade bei GameFAQs genauer über die Verbindung zwischen FF X und FF VII nachgelesen; demnach ist FF X eine Art Prequel zu Final Fantasy VII, auch wenn das nicht 100%ig logisch erscheint.

    In FF X-2 und Last Mission wurden also mehrfache Andeutungen gemacht; der junge Shinra hat die Idee, den Farplane mit den Überresten von Vegnagun als Energiequelle zu nutzen. Er erforscht das, finanziert von Rin, scheitert aber (wie er es auch selbst erwartet hat). Nachdem er den Grundstein gelegt hat, werden seine Nachfolger / Nachfahren 1000 Jahre später erfolgreich sein und mittels Raumschiffen die FF VII-Welt erreichen....und dort die Shinra-Company mit ihren Mako-Reaktoren usw aufbauen.

    Schön und gut, wirkt aber ziemlich erzwungen auf mich; wenn SE wirklich auf die Idee kommt, das offiziell umzusetzen....au weia.

    Außerdem: In FF VII ist die Mako-Energie noch relativ jung, ich weiß gar nicht genau wie alt....vielleicht 20 Jahre?
    Dann ist es aber merkwürdig, das erstens nie die Rede von Außerirdischen ist. Und in FF VII findet zudem der allererste Flug ins Weltall statt, von daher kann vorher nur schlecht schon ein Schiff gelandet sein. Shinra kommt mit Raumschiffen, muß aber danach noch Millionen Gil in die Entwicklung der Raumfahrt stecken?

    Klingt nach einer Schnapsidee, die einzig und allein dazu dient, FF VII und FF X weiter auszuschlachten
    Geändert von 108 Sterne (23.06.2008 um 10:49 Uhr)

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