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  1. #1
    Das RPGH ist in der gewohnten Qualität
    Nun FFX ist zumindest meiner Meinung nach einer der besseren Teile der Serie. Die Grafik ist wohl über jeden Zweifel erhaben, das Gameplay hat einige sinnvolle Erneuerungen erfahren die aber wegen des relativ niedrig gehaltenen Schwierigkeitgrad keinen taktischeren Touch in die Kämpfe gebracht haben wie eigentlich vorgesehen. An der Story gab es eigentlich auch nichts auszusetzen.

    Negativ sind mir ausser dem Schwierigkeitsgrad der Wegfall der Weltkarte und einige Charas aufgefallen. Leider hat es Square seit Teil 6 und 7 nicht mehr hinbekommen mehr als nur 1 oder 2 interessante Partycharaktere zu erschaffen. In Teil 10 war IMO Auron das einzige Highlight.

    Der Sound hat mir aber wieder sehr gut gefallen auch wenn Uematsu diesmal nicht alleine gearbeitet hat. Ich kann eigentlich nicht nachvollziehen das der Soundtrack von einigen kritisiert wurde es waren genug Highlights dabei.

  2. #2
    Zitat Zitat
    Original geschrieben von Gogeta-X
    Meine persönliche aussage zu FFX-2

    Story.............1/5
    Grafik............3/5
    Gameplay......3/5
    Sound...........1/5

    Bin mal gespannt wie deine Bewertung greifen wird.
    auf jeden fall dann doch etwas besser -_^
    Zitat Zitat
    Original geschrieben von Midou Ban
    du schreibst, das Logo zeigt Yuna, wie sie SIN bekämpft. Für mich war das irgendwie immer die Besegnung der Seelen auf Kilika, auch wenns IMO etwas früh im Spiel kam (was bei früheren Logos nich der Fall war.
    eigentlich kann ich dem nur zustimmen. obwohl ich finde, dass man abgesehen von yuna nicht so eindeutig erkennen kann, was das zu ihrer rechten darstellen soll. ich habe das nur geschrieben, weil es einer der großen macher, ich glaube sogar es war kitase selbst, in einem interview gesagt hat (welches damals auch auf squarenet stand) ...


    und ich halte seymour auch nicht für einen besonders guten antagonisten. wo es doch schon sin und die kirche von yevon gibt, die die aufmerksamkeit des spielers zur story auf sich ziehen, wirkt er imho ein wenig fehl am platze, obwohl ich sein design gemocht habe. kuja z.b. fand ich einfach besser, weil er wie kefka oder sephi noch ein richtiger bösewicht war. aber seymour wirkt auf mich eher wie ein "du bekommst das und das zum bekämpfen ... und den hier noch oben drauf", nichts halbes und nichts ganzes.
    BD BFM BoF BoFII BoFIII BoFIV BoFV DQ DQII ES FF FFII FFIII FFIV FFV FFVI FFVII FFVIII FFIX FFX FFXI FFMQ FFTA2 GS G GII GIII GX HMC
    IoG JC KH LAL LO SG SD SD2 SD3 SD4 LoM SSD SDDS HoM SB SO SO2 SO3 S SII T ToP ToD ToE ToF VS WA WA2 WA3 WA4 XG XSI XSII

  3. #3
    Zitat Zitat
    Original geschrieben von Enkidu
    und ich halte seymour auch nicht für einen besonders guten antagonisten. wo es doch schon sin und die kirche von yevon gibt, die die aufmerksamkeit des spielers zur story auf sich ziehen, wirkt er imho ein wenig fehl am platze, obwohl ich sein design gemocht habe. kuja z.b. fand ich einfach besser, weil er wie kefka oder sephi noch ein richtiger bösewicht war. aber seymour wirkt auf mich eher wie ein "du bekommst das und das zum bekämpfen ... und den hier noch oben drauf", nichts halbes und nichts ganzes.
    IMHO reicht Seymor auch nicht an solche Gegner wie Kefka oder Kuja heran. Aber ihn als einen Sandsack abzustempeln als währe er nur dazu da damit man ihn verkloppen kann finde ich etwas übereilt.

    Immerhin ist die Truppe dem Jevon Orden erst auf die Schliche gekommen, nach dem sie erfuhren dass Seymor seinen Father umgebracht hat und ihn dafür töteten was sie zu den Feinden des Jevon Ordens gemacht hat. Das wiederum hat die Hälfte des Spiels ausgemacht und hat offenbart was die wirkliche Natur von Jevon und Sin ist. Wenn wir uns vorstellen dass Sejmor niemals aufgetaucht währe dass hätte es sein können dass Yuna ihren Kampf mit Sin auf die traditionelle Weise beendet hätte. Und das währe nicht gut. Oder?

    Ausserdem hat Sejmor im Lauffe der Handlung einige sehr tiefgreiffenden Gedanken ausgesprochen, auch wenn diese fehlerhaft sind

  4. #4

    Leon der Pofi Gast
    seymore ist zwar nicht so ausgefeilt wie kefka oder seppel, aber ich würde auch sagen "nur zum draufschlagen" ist einfach nur quatsch und ich hatte nie so ein gefühl das es so wäre.

    von den charaktären her hat mir yuna,auron, riku und wakka gefallen. lulu, kihmari waren mit zuwieder. mit tidus kann man sich schon anfreunden, aber irgendwie ist er mir zu dumm und ich hatte immer das gefühl das er sich in den pausen irgendwas hinter die birne pfeift

  5. #5
    Sehr gutes RPGH!
    Ich persönlich finde FF X nicht schlecht, aber man hat das sehr gute Potential der Story nicht zu 100% genutzt. Wie erwähnt, gibt es zwischen den einzelen Tempel immer nur das Gerede von Sin und das die Menschen immer gegen es kämpfen werden. Ich denke, es hätte der Story nicht schlecht getan, wenn man einige Szenen besser presäntiert hätte. Z.B.: Tidus findet heraus, dass er und sein Zarnakand nur Träume sind. Man hatte so das Gefühl als ob es ihm egal sei. Ich hätte hier eine lange dramatische Sequenz erwartet.
    Oder wenn im Laufe des Spiels spielbare Rückblicke mit Jeckt und Co. gekommen wären (wie seinerzeit in FF VII), dann wäre es viel besser.
    Außerdemm hätte eine große Stadt nicht geschadet. Wo zum Teufel sind Städte wie Midgar oder Esthar hingekommen?
    Dafür hat Sqaure mehr als genug Sidequests reingestopft.
    "LONG LIVE THE NEW FLESH"

  6. #6
    Sehr schönes RPGH!
    Es ist imo wirklich erstaunlich wie weit die Meinungen zu dem Spiel auseinandergehen. Aber dass es jemand so schlecht finden kann, wie manche, die hier geschrieben haben, hätt ich nicht gedacht. Mir hat FF-X viel Spass gemacht und viele hier oft genannte Kritikpunkte haben mich eher wenig bis gar nicht gestört.
    Die Charaktere fand ich grösstenteils in Ordnung. Auron, Wakka, Kimahri, Lulu und Rikku haben mir wirklich gut gefallen, der Rest ging so.
    Das Kampfsystem fand ich vom Prinzip her genial, nur mochte ichs nicht, dass man alle Charas im Kampf dabei hatte und nach Belieben zwischen ihnen hin und her schalten konnte. Ich möchte mir aus einer Gruppe von unterschiedlichen Charas die raussuchen, die mir am besten gefallen, und diese dann auch ausschliesslich im Kampf einsetzen(FF-VI).
    Die Story war imo auch okay und die Präsentation war super.
    Natürlich gabs auch ein paar Dinge, die mir nicht gefallen haben:
    -das Sphärobrett war ansich genial, nur fand ichs unnnötig, dass jeder Charakter alles erlernen konnte.
    -Kimahri hat mir zwar von seiner Persönlichkeit und seinem Erscheinen her sehr gut gefallen, nur war er leider vollkommen nutzlos für das Spiel. Er war schwächer als Auron und Wakka und seine Techniken und Ekstase-Attacken waren einfach nur völlig unbrauchbar.
    -Die extreme Linearität hat mir auch nicht sonderlich gefallen, aber das Fehlen der Weltkarte fand ich weniger tragisch.
    -Aber das Schlimmste am ganzen Spiel waren imo die unsäglich schlechten und unfair schweren Minigames(ausser Blitzball). Die haben mir stellenweise wirklich den Spass verdorben.
    Ansonsten hätt ich noch auf die optionalen Megagegner verzichten können. Ultima- und Omegaweapon und die Bosse der Monsterfarm waren ja okay, aber die schwarzen Bestias oder der Richter waren imo schon arg übertrieben. Da fehlt mir also wirklich die Zeit und die Geduld, um mich dermassen aufzuleveln, nur um einen gegner zu besiegen, der für das Spiel vollkommen unwichtig ist. Da waren die optionalen Bosse in den älteren Teilen motivierender.

    Alles in allem aber ein super Spiel, auch wenn ich die Idee mit dem direkten Nachfolger nicht gut finde, da ich die Story von FF-X für beendet hielt, und ich es wirklich für einen Traditionsbruch seitens Square halte!

  7. #7
    Hi,
    Sehr schöne Abhandlung über FF X. Keine Ahnung, obs schon wer geschrieben hat, und ich will auch nicht klugscheissen (ok, das zweite war gelogen ), aber ein kleiner Fehler ist mir aufgefallen.
    Zitat Zitat
    Mit der im Wasser gegen Sin kämpfenden Yuna ist auch der Bezug zum Logomotiv gegeben.
    Ich dachte eigentlich, dass sie da grade die von Sin getöteten Menschen "sendet" und nicht gegen Sin kämpft. Seid aber bitte nicht allzu streng mit mir, wenns verkehrt ist, sonst muss ich weinen .
    Jedenfalls noch ein gutes neues Jahr (wenns soweit ist) tu efribadi.
    Man hat einen Standpunkt solange, bis man einen anderen hat!!

  8. #8

    Pik Gast
    Ich hab mal wieder Lust was zu schreiben und inzwischen kann ich auch was dazu schreiben

    Das Review gefällt mir ganz gut, bis auf eine Sache, die ich später anspreche.
    Das Spiel hat mir alles in allem wirklich gut gefallen. Die Story war interessant, vorallem die Verbindung mit Jekkt und dem immer fortwährendem Kreislauf mit der finalen Beschwörung. Dennoch fand ich sie etwas zu ereignislos. Prinzipiell wurde dem Spieler gleich zu Anfang der gesamte Verlauf vor die Füße geworfen, ohne großartige Wendungen und Überraschungen. Ich hätte es mehr gemocht, wenn man Stück für Stück erfahren hätte, was alles passiert und was es für Hintergründe gibt. Zwar war das teilweise vorhanden (Zanarkand ist nur ein Traum der Asthra), aber generell war ein fortwährender Erkenntnisfluß absolut nicht gegeben. Die Art wie die Geschichte "erzählt" wurde gefiel mir hingegen sehr gut. Die ab und zu auftretende Unterbrechung mit einem zwischenzeitlichen Fazit von Tidus für den Fortgang der Reise fand ich recht gelungen.
    Die Linearität fand ich grausam. Das ist ein wirklich großes Übel. Gibt es eigentlich einen bekannten Grund, warum die Weltkarte wegrationalisiert wurde? Ich hasse es zwar ebenfalls, wenn ich nicht weiß, wo ich als nächstes hingehen muß, aber wenn ich überhaupt nicht die Möglichkeit habe dem Weg etwas auszuweichen ist das weitaus unangenehmer. Eine wirklich Schwachsinnige Idee von Seiten Squaresofts.

    Zitat Zitat von RPGH
    Im Vorfeld machten sich einige Fans Sorgen, dass durch den Sprung in die dritte Dimension das typische Spielgefühl verloren gehen würde, was durch die Feststellung der Kamera verhindert wurde. Diese "verfolgt" die Spielfigur ständig, was auf der anderen Seite natürlich den Nachteil hat, dass man den Blickwinkel nicht selbst verändern kann.
    Naja, genau genommen spielt Final Fantasy seit dem siebten Teil in der dritten Dimension, nur mit dem angesprochenem Unterschied, daß ab Teil X der Großteil echtzeitgerendert ist, von daher kann ich solche Bedenken bzw. Gedanken um sowas kaum nachvollziehen. Aber wo im Spiel ist die Kamera denn fest? ^^ In Teil VII bis IX war sie wirklich fest. Alle Bilder Räume/Orte waren durch einen einzigen Blickwinkel definiert. In FF X geht die Kamera jedoch mit Tidus größtenteils mit, was für mich anfangs doch eine kleine Umgewöhnung war. Lediglich die "Schiene" auf der die Kamera lief war fest ^^
    Insgesamt kann ich aber für mich sagen, daß sich die Grafik in allen Aspekten nur verbessert hat.

    Zitat Zitat von RPGH
    Die FMVs sind natürlich wieder mit dabei und faszinierender als jemals zuvor.
    Hiermit wären wir bei meinem ersten Kritikpunkt ^^
    Bis auf das obligatorische Anfangs- und Endvideo, den "Überfall" auf Bevelle und die Besegnung in Killika hatte ich den Eindruck, daß man sich kaum Gedanken darüber gemacht hat, wo man die FMV's einsetzt. Sie wurden weder genutzt um Personen vorzustellen wie in FF VIII noch um besondere Orte hervorzuheben, sondern drehten sind nicht selten um völlig banale Dinge, was ich ziemlich bedauernswert fand.

    Das Kampfsystem gefällt mir ebenfalls, was vor allem daran liegt, daß ich schnelle Kampfsystem mag. Lediglich das CTB war mir ein Dorn im Auge. Nicht nur, daß dadurch die Pausefunktion gespaart wurde, die zwar unnötig ist, ich aber trotzdem gehabt hätte, sondern das Spiel wurde dadurch ein erhebliches Stück leichter. Gut, man konnte seine Aktionen besser planen und abpassen, aber der Schwierigkeitsabfall steht dazu meiner Meinung nach in keinem Verhältnis.
    Zitat Zitat von RPGH
    All diese Eigenschaften verleihen dem Gameplay von Final Fantasy X deutlich taktischere Aspekte, obgleich sie den Schwierigkeitsgrad nicht merklich erhöhen und es ein ungewöhnlich einfaches Spiel bleibt.
    Mal so gesagt: Man kann es wich wirklich einfach machen. Das Spiel war mein erstes Spiel, in dem ich nicht zwischendurch gelevelt habe, sondern ich bin mehr oder weniger "durchgerannt" und dafür empfinde ich die Schwierigkeitsgrad als angemessen. Ich habe öfters den Game Over Screen Gesehen, als sonswo und habe sogar das erste mal die Bestia aktiv benutzt (und das Bestiasystem ist auch einer der Punkte, den ich im Vergleich zu den früheren Teilen wirklich gut umgesetzt finde). Sicherlich konnte man mit der richtigen Taktik auch beim durchrennen jeden Gegner schlagen, aber da ich einer derjenigen bin, die hauptsächlich mit der Waffe zuschlagen war etwas Nachdenken doch einmal angebracht, da man so oft nicht weiterkam, sofern man nicht trainierte. Ein Knackpunkt bei der Beurteilung des Schwierigkeitsgrades bildet sicherlich der Punkt, an dem der Stärkewert der Charaktere nicht mehr halbwegs linear steigt, sondern exponentiell. Wenn man den überschritten hat ist der Endkampf zugegebernermaßen ein Kinderspiel, doch um den zu erreichen ist Training, was nicht zum Weiterkommen notwendig ist, erforderlich, von daher sind die, die Trainieren selbst schuld, wenn sie sich dem Kampf damit versauen. Das gleiche gilt für die beispielsweise von Gama angesprochene Sprengung der HP und Angriffsgrenze. Wenn man so eine Rüstung/Waffe haben will muß man es schon drauf anlegen, denn die "Zutaten" fallen einem nicht gerade in den Schoß. Und ich bezweifle, daß es einem in den Sinn kommt im normalen Spielverlauf sich soetwas zu besorgen.

    In musikalischer Hinsicht stimme ich mit deiner Meinung weitgehend überein. Zwar passt alles gut zum Spiel, aber für ein Außerhalb des Spiels ist der OST wirklich nicht gedacht. Mein Lieblingsstück war übrigens "Someday the dream will end" ^^

    Zitat Zitat von RPGH
    Die PAL Version kann mit einer Übersetzung, die zwar näher am Original sein soll als die US Fassung, dafür aber viele wichtige Final Fantasy bzw. Final Fantasy X Eigennamen einfach verändert und eben nicht mit der englischen Sprachausgabe übereinstimmt
    Genau DAS sehe ich als positiv und nicht als negativ, womit ich auch zu dem oben angesprochenem Kritikpunkt an deinem RPGH komme. Englische "Spielfachbegriffe" klingen in deutschen Texten einfach nur dämlich und unpassend. Sowas kann die ganze Atmosphäre zerstören, deshalb finde ich die Eindeutschung der Begriffe wie Sphere -> Sphäro, Faith -> Asthra, Farplane -> Abysum usw. einfach notwendig und gut. Zugegeben Asthra, Abysum und wie sie alle heißen sind keine typisch deutschen Wörter, klingen im Kontext aber sehr viel besser als offensichtlich englische Begriffe.

    Zitat Zitat von RPGH
    sowie dicken, schwarzen Balken und 17% Speedslowdown als Folge einer praktisch nicht vorhandenen Anpassung
    Die alte Leier
    Den Geschwindigkeitsverlust zu bemängeln finde ich übertrieben, denn der fällt nur auf, wenn man einen Vergleich hat und man kann sehr gut damit leben, vor allem wenn man das im Verhältnis zum Vorgänger FF IX betrachtet. Die PAL-Balken sind Gewöhnungssache, auch wenn ein Vollbild sicherlich ansprechender wäre.
    Ich will hier nicht die PAL Anpassung verteidigen, doch das es hilf nichts die ganze Sache wieder und wieder durchzukauen. SE interessiert es sicher kaum, daß sich Europäer in Foren über die Anpassung beschweren und auch keine Importe werden daran etwas ändern. Vielleicht würden sie umdenke, wenn sie monatlich mehrere tausend Beschwerdemails bekommen, aber generell wird immer nur gemeckert als gehandelt (was aber nicht zwangsläufig auf dich bezogen ist, falls du das denkst ^_-)

    Fazit: Mir gefällt's

  9. #9
    Mein Dank geht an Pik für die Aktualisierung dieses Themas!
    (Hätte mich sonst nie getraut es aus der Versenkung zu holen)
    Ich habe FFX auch eben erst durchgespielt und bin schlichtweg begeistert davon!

    Was mich anfangs ziemlich gestört hat, war diese eigenwillige Kameraführung, sodass man Tidus manchmal nur von ferne, dann wieder unvermittelt nah von vorn oder von hinten gesehen hat. Ohne die eingeblendete Karte wäre ich so manches Mal rettungslos verloren gewesen, allerdings habe ich mich im Spielverlauf daran gewöhnt und finde es inzwischen ganz normal.

    Die Grafik und die Musik sind so schön, dass sie mich bis in meine Träume begleitet haben (und das meine ich als Kompliment). Wenn es auch keine abgeschlossenen, kommerztauglichen Musikstücke sind, so haben sie auf jeden Fall geholfen, die Atmosphäre von Spira zu beleben und das in einem Ausmaß, welches die wunderschöne Grafik noch übertrifft. Die Filmszenen waren so beeindruckend, dass ich sie mir noch mal extra aufgenommen habe, um FFX als Spielfilm genießen zu können. Ich hatte übrigens schon den Eindruck, dass sich die Handlung so nach und nach entwickelt hat und die einzelnen Charaktere wurden im Spielverlauf auch vorgestellt. Mir gefällt dieses allmähliche Kennen lernen besser, als eine Einführung zu Spielbeginn. Was die PAL Umsetzung betrifft, so stört mich das Pixelige, die Balken und der ev. verlangsamte Spielverlauf nicht wirklich, kann natürlich daran liegen, dass ich nicht durch Besseres verwöhnt bin.

    Das Kampfsystem samt Sphärobrett fand ich einfach zu verstehen, aber auch kompliziert genug, um im Verlauf des Spiels neue Varianten und Taktiken zu entdecken. Und dass alles schön langsam der Reihe nach abläuft finde ich ganz besonders vorteilhaft, da ich wenn ich will, jeden Spielzug planen kann (und auch mitten unterm Kampf einmal den Sessel verlassen kann ohne dass die Spiel- Welt untergeht).
    Wenn das Spiel auch für Profis zu leicht ist, ist es doch für Anfänger und Gelegenheitszocker schwierig genug, aber nicht zu schwierig, um die Lust zu verlieren. Das ist eher ein Vorteil als ein Nachteil, denn dann können es alle spielen und künstlich schwieriger machen, indem man nach eigenen Regeln spielt ist ja durchaus drinnen.
    Ab dem Erwerb des Luftschiffs hat das Spiel ja noch einmal eine nicht unbeträchtliche Erweiterung erhalten und mit den zahlreichen Nebenquests, vor allem mit Blitzball und der Monsterfarm, bin ich nach Beendigung des eigentlichen Spiels noch immer beschäftigt.
    Ich bin schon ziemlich neugierig auf FFX-2, welches ja ziemlich verrissen wurde.
    Von FFX bin ich jedenfalls wirklich überzeugt, das Spiel hat mich zu einem Final Fantasy Fan werden lassen, sodass ich es mir nicht nehmen lasse, die anderen Teile auch zu spielen.

  10. #10

    Pik Gast
    Zitat Zitat von Tigerlily
    Mein Dank geht an Pik für die Aktualisierung dieses Themas!
    (Hätte mich sonst nie getraut es aus der Versenkung zu holen)
    Keine Ursache . Schade ist nur, daß sich nur selten Diskussionspartner finden, wenn man erst so spät reinschreibt.

    Zitat Zitat
    und die einzelnen Charaktere wurden im Spielverlauf auch vorgestellt. Mir gefällt dieses allmähliche Kennen lernen besser, als eine Einführung zu Spielbeginn.
    Genau das war bei FF X im Gegensatz zu den Vorgängern das eigentliche Gegenteil. In den ersten 10 Minuten hat man wirkliche alle Charaktere einmal getroffen, woraufhin ich wieder dazu komme, daß einem alles gleich am Anfang vor die Füße geworfen wird.
    Wenn du das schon als almählich betrachtest, warte ab, bis du die anderen Teile spielst ^^

    Zitat Zitat
    Was die PAL Umsetzung betrifft, so stört mich das Pixelige, die Balken und der ev. verlangsamte Spielverlauf nicht wirklich, kann natürlich daran liegen, dass ich nicht durch Besseres verwöhnt bin.
    Wo ist da was pixelig? ^^
    Höchstens ein paar unsauber gerenderte Kanten, was Schrägen etwas übertrieben als Treppen erscheinen läßt, aber sonst.


    Wie so oft hab ich noch ein paar Dinge vergessen. Die Idee von Blitzball als Minispiel finde ich großartig. Das Spiel macht echt Spaß, aber der enorme Nachteil ist, daß es viel zu früh extrem leicht wird. Ich meine wenn man spätetstens nach der zweiten Saison ausnahmslos jedes Spiel ohne Mühe gewinnt macht sowas echt keinen Spaß mehr.
    Die anderen Nebenquests bieten auch reichlich Abwechslung, auch wenn ich den Aufwand für komplette Solariswaffen für ziemlich übertrieben halte.

    Seymor als einer Antagonisten war auch nicht die Erfüllung. Man sollte meinen, daß nach einem Solchen mit auffällig femininen Seiten in FF IX wieder jemand kommt, den man ernster nehmen kann, stattdessen wieder setwas fabriziert und auch noch mit relativ vielen Parallelen. Was mir noch negativ dazu aufiel war die überhaupt nicht vorhandene Präsens. Er tauchte immer wieder auf, immer stärker, aber man erfuhr nie, warum er plötzlich stärker war, noch sonst irgendetwas. Ziemlich flach und Charakterlos. Da hätte es besser gepasst, wenn man desöfteren gegen Sin hätte kämpfen müssen oder irgendwas in der Art.

  11. #11
    Zitat Zitat
    Zitat von Pik :
    Die Idee von Blitzball als Minispiel finde ich großartig. Das Spiel macht echt Spaß, aber der enorme Nachteil ist, daß es viel zu früh extrem leicht wird. Ich meine wenn man spätetstens nach der zweiten Saison ausnahmslos jedes Spiel ohne Mühe gewinnt macht sowas echt keinen Spaß mehr.
    Da kann ich nur zustimmen. Aber auch abgesehen von dem niedrigen Schwierigkeitsgrad kann man es schnell leid werden. Das Spiel bietet auf Dauer gesehen nur wenig Abwechs-lung und das monotone Hintergrundgedudel nervt. (Gott sei dank habe ich ja noch meine Stereoanlage ) Ich Trottel habe mich als gezwungen gesehen sage und schreibe 170 Spiele zu absolvieren, weil ich glaubte das sei der einzige Weg um an Fortuna-Sphäroiden
    heranzukommen. Pro Liga ein Fortuna-Sphäroid und immer wieder Neustart. 30 Spielstunden habe ich dafür verschwendet >_<! Als ich dann nach langer Zeit mal wieder gegen eine Wabbelmasse kämpfte und am Kampfende 2 Fortuna-Sphäroiden bekam, war das schon ein harter Schlag für mich !
    Ich bin zutiefst beschämt .

    Zitat Zitat
    Die anderen Nebenquests bieten auch reichlich Abwechslung, auch wenn ich den Aufwand für komplette Solariswaffen für ziemlich übertrieben halte.
    Naja für Auron, Wakka und Yuna war es ja ein Kinderspiel und ansonsten waren die Auf-gaben gut zumutbar. Man wurde auf jeden Fall reichlich entschädigt, wenn man mal mein völlig unnötiges Mammutprojekt zum Erreichen eines hohen Glückswertes betrachtet.

    Die Ziege--
    die Ziege hat Hörner zur Bestoßigung der Bebockigung.
    die Ziege hat Augen zur Beguckigung der Beweltigung.
    die Ziege hat ein Maul zu Beeinnahmigung der Befressigung.
    die Ziege hat Zähne zur Bekauigung der Befressigung.
    die Ziege hat ein Fell zur Bedeckigung der Beleibigung.
    die Ziege hat Füße zur Betrampeligung der Beerdigung.
    die Ziege hat einen Euter zur Besammeligung der
    Bemilchigung.
    die Ziege hat einen Sterz zur Bedeckigung der Belochigung.

  12. #12
    Zitat Zitat von Pik

    Genau das war bei FF X im Gegensatz zu den Vorgängern das eigentliche Gegenteil. In den ersten 10 Minuten hat man wirkliche alle Charaktere einmal getroffen, woraufhin ich wieder dazu komme, daß einem alles gleich am Anfang vor die Füße geworfen wird.
    Wenn du das schon als almählich betrachtest, warte ab, bis du die anderen Teile spielst^^ .
    Eben darum (und nach dem Durchlesen derselbigen RPGHs) habe ich mir gleich FF7-9 besorgt. Naja, getroffen und kennengelernt sind ja zwei Paar Schuhe. Der Auron ist gleich wieder verschwunden und wer Rikku ist hat man ja auch erst später erfahren.

    Zitat Zitat von Pik
    Wo ist da was pixelig? ^^
    Höchstens ein paar unsauber gerenderte Kanten, was Schrägen etwas übertrieben als Treppen erscheinen läßt, aber sonst.
    Na gut, dann unsaubere Kanten, mich störts eh nicht, aber in anderen Posts habe ich immer wieder gelesen, wie furchtbar schlecht die PAL Umsetzung ist. Würde mich glatt einmal interessieren, wie das ganze im amerikanischen System aussieht. Ist aber aussichtslos, weil ich kaum jemanden kenne der überhaupt eine PS2 hat, Rollenspielfan kenne ich nur einen und der Rest ist sowieso Schweigen.
    Ich war immerhin so zufrieden, dass ich mir die ganze Geschichte als Film aufgenommen habe (das ist Engagement, gelle!)


    Zitat Zitat von Pik
    Wie so oft hab ich noch ein paar Dinge vergessen. Die Idee von Blitzball als Minispiel finde ich großartig. Das Spiel macht echt Spaß, aber der enorme Nachteil ist, daß es viel zu früh extrem leicht wird. Ich meine wenn man spätetstens nach der zweiten Saison ausnahmslos jedes Spiel ohne Mühe gewinnt macht sowas echt keinen Spaß mehr.
    Die anderen Nebenquests bieten auch reichlich Abwechslung, auch wenn ich den Aufwand für komplette Solariswaffen für ziemlich übertrieben halte.
    Blitzball macht viel Spaß, das stimmt, wobei die Herausforderung weniger im Gewinnen von Turnieren liegt, sondern eher im Erlernen der Abilities, das ist teilweise sauschwer!
    Die Minispiele hatten es ganz schön in sich, mein Verhalten bei den Blitzen in der Donnersteppe artete schon in eine Art psychologischer Selbstanalyse aus (Streßbekämpfung etc.), danach war ich aber ziemlich stolz. Das einzige was mich beinahe scheitern ließ war das Chocoborennen, bis ich auf die glorreiche Idee kam das Junggemüse mit Jump and Run Erfahrung drauf anzusetzen, die hattens dann in einer halben Stunde, wo ich mich zuvor drei Tage mit abgeplagt habe.

    Zitat Zitat von Pik
    Seymor als einer Antagonisten war auch nicht die Erfüllung. Man sollte meinen, daß nach einem Solchen mit auffällig femininen Seiten in FF IX wieder jemand kommt, den man ernster nehmen kann, stattdessen wieder setwas fabriziert und auch noch mit relativ vielen Parallelen. Was mir noch negativ dazu aufiel war die überhaupt nicht vorhandene Präsens. Er tauchte immer wieder auf, immer stärker, aber man erfuhr nie, warum er plötzlich stärker war, noch sonst irgendetwas. Ziemlich flach und Charakterlos. Da hätte es besser gepasst, wenn man desöfteren gegen Sin hätte kämpfen müssen oder irgendwas in der Art.
    Der Seymour war irgendwie ein Kasperl im Kindertheater, der steht auch immer wieder auf, wenn er niedergeprügelt wird.
    Das ist schade, denn da hätte man sicher mehr draus machen oder wie du schon sagtest, ihn gleich ganz durch SIN ersetzen können.
    Andererseits fand ich es ganz sympathisch, dass man das Spiel ohne nennenswertes Aufleveln durchspielen und die wirklich harten Gegner in Nebenquests erledigen kann.

  13. #13
    Zitat Zitat von Pik
    Ich hab mal wieder Lust was zu schreiben und inzwischen kann ich auch was dazu schreiben
    Teehee, fast genau ein Jahr her, seit das letzte Mal etwas reingeschrieben wurde.
    Zitat Zitat
    Die Story war interessant, vorallem die Verbindung mit Jekkt und dem immer fortwährendem Kreislauf mit der finalen Beschwörung. Dennoch fand ich sie etwas zu ereignislos. Prinzipiell wurde dem Spieler gleich zu Anfang der gesamte Verlauf vor die Füße geworfen, ohne großartige Wendungen und Überraschungen. Ich hätte es mehr gemocht, wenn man Stück für Stück erfahren hätte, was alles passiert und was es für Hintergründe gibt. Zwar war das teilweise vorhanden (Zanarkand ist nur ein Traum der Asthra), aber generell war ein fortwährender Erkenntnisfluß absolut nicht gegeben. Die Art wie die Geschichte "erzählt" wurde gefiel mir hingegen sehr gut. Die ab und zu auftretende Unterbrechung mit einem zwischenzeitlichen Fazit von Tidus für den Fortgang der Reise fand ich recht gelungen.
    Da stimme ich im Großen und Ganzen zu. Die Geschichte hat mir eigentlich sehr gut gefallen und Tidus' rückblickende Kommentare waren damals echt neuartig und frisch. Die Story hatte auch ein paar sehr schön eingestreute Enthüllungen und Wendungen. So fällt einem oft erst beim zweiten Durchspielen auf, dass schon sehr früh Seymours wahren Pläne angedeutet werden, er möchte ja schließlich selbst Sin sein. Diese Intrige, die Zweckhochzeit usw. war sehr gut mit dem Rest der Story und der ganzen Spielwelt verknüpft, diese Pilgerfahrt an sich usw..
    Es war weniger die Story was mich gestört hat, als viel mehr der Aufbau der Spielwelt, die ja untrennbar mit der Geschichte in Verbindung steht. Wie du es schon sagtest, viel passiert ist eigentlich nicht. Man hätte das viel weiter ausschmücken können mit Ereignissen, die dann ggf. auch in weiteren Locations stattgefunden hätten. Man nehme nur mal Bevelle - ich finde heute noch, dass der größte Schnitzer des Spiels war, dass die angeblich größte Stadt der Welt nicht besucht werden kann (und dass man sich nichtmal für X-2 die Mühe gemacht hat, die Stadt wirklich einzubauen, womit wenigstens etwas großes und neues geboten worden wäre, ist noch die Höhe) ... denn ich habe da so eine Theorie, dass in insgesamt guten Rollenspielen jede neue Location auch etwas an Story hinzufügt. Und zwar ganz automatisch. Ist doch logisch, selbst wenn es dann nur ein "Und die Party kam hier vorbei" ist. Aber ich habe nicht umsonst "insgesamt gute Rollenspiele" geschrieben, da in diesen die Chance genutzt wird, mehr als eine Station auf der Durchreise daraus zu machen. Wenn es sich um eine Stadt handelt, dann hat man das in FFIX wunderbar gelöst: Auch wenn der Ort scheinbar keine große Bedeutung hatte (z.B. Kondeya Pata), so vertieften sich mit den ATEs, die darin stattfanden, doch stark die Charaktere und ihre Persönlichkeiten, man konnte alles besser nachvollziehen, auch wenn oder gerade weil es sich nicht um große Storywendungen handelte, sondern nur um kleine Alltagsdinge, scheinbar unwichtige Aktionen, die einem die Figuren aber näher bringen können als alles andere. Da hat FFX imho etwas zu wenig getan, und mehr bzw. größere Städte hätten viel dazu beitragen können. Insgesamt wäre ich ja schon damit zufrieden gewesen, hätte man einerseits Bevelle richtig eingebaut und andererseits Mt. Gagazet zu einer richtigen Stadt ausgebaut. FFX wäre damit für mich definitiv ein besseres Spiel gewesen.
    Das soll natürlich nicht heißen, ich hätte es nicht gemocht, aber es kam mir stellenweise doch arg gekürzt oder gerafft vor, es war nicht mehr diese großartige Geschichte, in der es um alles geht und bei der man am Ende das Gefühl hat, Jahre mit der Party verbracht zu haben. Es war eine kleine Geschichte, die sich auf das Wesentliche konzentriert.
    Sehr klasse fand ich die Stelle, an der man die Erzählung einholt, wieder bei der kleinen Gruppe am Lagerfeuer vor Zanarkand angekommen ist, nun aber die Niedergeschlagenheit versteht, weil sie zu wissen glauben, was Yuna erwartet, und man letztenendes auch die ganzen Ereignisse kennt, die dazwischen lagen. Ebenso gut gemacht war es meiner Meinung nach, dass es danach noch weiterging, in Zanarkand nicht einfach alles endet - wäre ja auch zu einfach gewesen. Sondern dass dort die größte Storywendung überhaupt kommt und Wesentliches über den storytragenden Charakter Auron verraten wird.
    Zitat Zitat
    Die Linearität fand ich grausam. Das ist ein wirklich großes Übel. Gibt es eigentlich einen bekannten Grund, warum die Weltkarte wegrationalisiert wurde? Ich hasse es zwar ebenfalls, wenn ich nicht weiß, wo ich als nächstes hingehen muß, aber wenn ich überhaupt nicht die Möglichkeit habe dem Weg etwas auszuweichen ist das weitaus unangenehmer. Eine wirklich Schwachsinnige Idee von Seiten Squaresofts.
    Afair wollte man damit das Thema der Reise unterstreichen, die Pilgerfahrt verdeutlichen, die ja auch nicht zig Umwege nimmt, um ans Ziel zu kommen. Bestimmt hat es auch eine Rolle gespielt, dass man FFX realistisch gestalten wollte und eine symbolisch gemeinte Weltkarte, auf der godzillagroße Figuren die Party repräsentierend herumlaufen nicht in dieses Konzept passte. Generell war es wohl einfach ein Versuch, etwas anders zu machen. Ich bin auch der Ansicht, dass es eine durchweg schlechte Idee war, allerdings kann ich mir FFX heute anders auch nicht mehr vorstellen, da das gesamte Spiel tatsächlich auf diese geradlinigkeit abgestimmt ist.
    Ich muss auch dazu sagen, dass ich nicht unbedingt eine Weltkarte brauche. Der Grundgedanke in FFX, diese wegzulassen, ist eigentlich gar nicht os schlecht. Es wurde nur nicht für ausreichenden Ersatz gesorgt. Es hätte schließlich auch in die Richtung von Seiken Densetsu gehen können, dass man sich ein bisschen verloren vorkommen darf in einer riesigen Welt, wo der Überblick fehlt. Wenn es verschiedene Wege, mehrere Ein- und Ausgänge überall und Verknüpfungen und Abkürzungen gegeben hätte, wär mir die alte Weltkarte ziemlich egal gewesen. Immerhin ist diese ja bei den Rollenspielen auch nur entstanden, weil die technischen Möglichkeiten fehlten. Nicht umsonst gibt es jetzt immer weniger RPGs mit dem, was wir allgemeinhin und von damals her noch als (begehbare) "Weltkarte" verstehen - auch in FFXI und XII nicht, denn dort ist es auch ohne Weltkarte in etwa so geordnet, wie ich es oben beschrieben habe. An die Stelle treten nun weite und miteinander verbundene Ebenen, die einem auch ein realistischeres Bild der Spielwelt vermitteln. Dafür war FFX aber noch zu "schlank" und bis zu einem gewissen Grad auch zu experimentell ...
    Zitat Zitat
    Naja, genau genommen spielt Final Fantasy seit dem siebten Teil in der dritten Dimension, nur mit dem angesprochenem Unterschied, daß ab Teil X der Großteil echtzeitgerendert ist, von daher kann ich solche Bedenken bzw. Gedanken um sowas kaum nachvollziehen. Aber wo im Spiel ist die Kamera denn fest? ^^ In Teil VII bis IX war sie wirklich fest. Alle Bilder Räume/Orte waren durch einen einzigen Blickwinkel definiert. In FF X geht die Kamera jedoch mit Tidus größtenteils mit, was für mich anfangs doch eine kleine Umgewöhnung war. Lediglich die "Schiene" auf der die Kamera lief war fest ^^
    Es dürfte klar sein, wie ich das gemeint habe. Diese Bedenken habe ich damals in einigen englischsprachigen Foren bzw. Previews gelesen, ansonsten ist mir klar, dass in dem Review einige Unstimmigkeiten sind, ich habe sowieso vor, noch einige RPGHs zu überarbeiten (auch wenn man im Forum nichts davon sehen wird, vielleicht werden sie demnächst anderswo neu veröffentlicht).
    Zitat Zitat
    Bis auf das obligatorische Anfangs- und Endvideo, den "Überfall" auf Bevelle und die Besegnung in Killika hatte ich den Eindruck, daß man sich kaum Gedanken darüber gemacht hat, wo man die FMV's einsetzt. Sie wurden weder genutzt um Personen vorzustellen wie in FF VIII noch um besondere Orte hervorzuheben, sondern drehten sind nicht selten um völlig banale Dinge, was ich ziemlich bedauernswert fand.
    Die von dir genannten Ausnahmen machen doch schon einen Großteil der FMVs aus und stellen wichtige Punkte der Geschichte dar. Auch darüber hinaus muss ich widersprechen: Die FMVs, oft sehr kurze, wurden sowohl genutzt, um Charaktere vorzustellen (Kimhari und Lulu auf Besaid oder als Rikku wieder zur Gruppe stößt, kurz vor Guadosalam, auch Seymour hat ein paar sehr treffende Sequenzen abbekommen), als auch um Orte hervorzuheben, wie etwa die Ruinen von Zanarkand am Ende von Mt. Gagazet, die Einfahrt nach Luca usw..
    Generell wollte ich mit dem Satz aber nur sagen, dass sie technisch noch einmal einen draufgesetzt haben und alles bisher Dagewesene auf dem Gebiet übertreffen.
    Zitat Zitat
    Ein Knackpunkt bei der Beurteilung des Schwierigkeitsgrades bildet sicherlich der Punkt, an dem der Stärkewert der Charaktere nicht mehr halbwegs linear steigt, sondern exponentiell. Wenn man den überschritten hat ist der Endkampf zugegebernermaßen ein Kinderspiel, doch um den zu erreichen ist Training, was nicht zum Weiterkommen notwendig ist, erforderlich, von daher sind die, die Trainieren selbst schuld, wenn sie sich dem Kampf damit versauen.
    Ich level grundsätzlich nie bewusst, es sei denn irgendetwas ist so schwer, dass ich anders nicht weiterkommen würde, aber das passiert selten. Das einzige, was ich tue, ist nicht durchzurennen und Kämpfen möglichst aus dem Weg zu gehen, sondern die Kämpfe auch zu bestreiten, die mir das Spiel gibt, vielleicht auch ab und zu mal ein oder zwei extra. Also auf keinen Fall zu viel und nichtmal überdurchschnittlich. Bei FFX aber reichte das aus, um es mit jedem Gegner und Boss locker aufzunehmen und alles und jeden platt zu machen (wenn man mal von den Supergegnern absieht, aber die gehören ja sowieso nicht zum normalen Spielverlauf). Und ich habe keine Zeit damit verbracht, mir tolle Waffen zusammenzubasteln, die mich unbesiegbar machen, oder meine Aeons in absolute Killermaschinen zu verwandeln (das machte das Spiel ganz von selbst: Jede normale Attacke von Anima verursachte grundsätzlich 99999 HP Schaden, und das ohne dass ich ihn irgendwann mal verbessert hätte). Ich glaube, ich habe das Spiel in etwa so gespielt, wie es, wenn auch kein Anfänger, der durchschnittliche Rollenspieler spielen würde. Als ich am Ende ankam haben die letzten Bosse glaube ich zwei oder drei Schläge ausgehalten >_>
    Dabei prangere ich mit dem meiner Meinung nach geringen Schwierigkeitsgrad das Problem hauptsächlich in einer viel kleineren Dimension an. Mich hat es enorm gestört, dass jedes Monster einem bestimmten Typ entsprach, der der Waffe von einem bestimmten Charakter oder einem Zauber zugeordnet werden konnte. Wenn man nun einen gewissen Vorteil davon hätte, man durch das Kombinieren im Kopf a la "Aha, ein gepanzertes Viech, hol ich mir Auron dazu" oder "Aha, ein fliegendes Viech, hol ich mir Wakka dazu" ein paar HP Schaden mehr verursacht hätte, das wäre mehr als genug gewesen. Tatsächlich aber musste man nur den richtigen Charakter nehmen und kein Monster hat mehr als zwei oder sogar nur einen normalen Angriff ausgehalten, während die anderen Charaktere im Vergleich kaum Schaden verursacht haben. Für wie blöd hält mich Squaresoft? Als ob irgendein Spieler, wenn es nicht grade sein erstes RPG ist und er das Tutorial übersehen hat, nicht in der Lage wäre, gleich auf den ersten Blick zu sehen, was zu tun ist. Und der Schlüssel zum Erfolg ist mir schlicht zu simpel. Ein anderes Beispiel wäre, dass jeder Maschinengegner nur einmal von Rikku beklaut werden muss und daraufhin kampflos auseinanderfällt.
    Das neue CTB hat so viele Möglichkeiten eröffnet, wie man das Spiel wesentlich strategischer hätte gestalten können, und vergeudet wird die imho sinnvolle Neuerung mit so einem zwei-Schläge-tot-Prinzip. Dabei hätte man nicht viel mehr machen müssen, als den Gegnern mehr HP zu geben und den Vorteil durch die richtige Waffe nicht so extrem und offensichtlich zu handhaben.
    Zitat Zitat
    Genau DAS sehe ich als positiv und nicht als negativ, womit ich auch zu dem oben angesprochenem Kritikpunkt an deinem RPGH komme. Englische "Spielfachbegriffe" klingen in deutschen Texten einfach nur dämlich und unpassend. Sowas kann die ganze Atmosphäre zerstören, deshalb finde ich die Eindeutschung der Begriffe wie Sphere -> Sphäro, Faith -> Asthra, Farplane -> Abysum usw. einfach notwendig und gut. Zugegeben Asthra, Abysum und wie sie alle heißen sind keine typisch deutschen Wörter, klingen im Kontext aber sehr viel besser als offensichtlich englische Begriffe.
    Dass ich etwas gegen den imho komplett bescheuerten Begriff "Bestia" habe ist ja allgemein bekannt, aber imho geht es einfach zu weit, wenn man sich jetzt für jede Kleinigkeit in den deutschen Versionen neue Namen einfallen lässt, obwohl es schon tradierte Begriffe durch die deutschen Versionen von FFVII und VIII gegeben hat. Beispiel Holy -> Sanctus, wobei ich das noch nicht so schlimm finde. Aber aus dem altbekannten Job Summoner ein "Medium" zu machen ...
    Ist eben Ansichtssache, ich fand es schlimm.
    Zitat Zitat
    Den Geschwindigkeitsverlust zu bemängeln finde ich übertrieben, denn der fällt nur auf, wenn man einen Vergleich hat und man kann sehr gut damit leben, vor allem wenn man das im Verhältnis zum Vorgänger FF IX betrachtet. Die PAL-Balken sind Gewöhnungssache, auch wenn ein Vollbild sicherlich ansprechender wäre.
    Ich will hier nicht die PAL Anpassung verteidigen, doch das es hilf nichts die ganze Sache wieder und wieder durchzukauen. SE interessiert es sicher kaum, daß sich Europäer in Foren über die Anpassung beschweren und auch keine Importe werden daran etwas ändern. Vielleicht würden sie umdenke, wenn sie monatlich mehrere tausend Beschwerdemails bekommen, aber generell wird immer nur gemeckert als gehandelt (was aber nicht zwangsläufig auf dich bezogen ist, falls du das denkst ^_-)
    Warum sollte ich das nicht kritisieren? Immerhin haben die Leute zumindest ein Recht darauf, zu erfahren, dass die Spieler anderswo bessere Produkte bekommen und Europäer meistens regelrecht mit solchen Billigversionen hereingelegt werden, für die sie auch noch mehr bezahlen müssen als irgendwo sonst auf der Welt.
    Sicher gewöhnt man sich daran, wenn man nichts anderes kennt, aber ich besitze die International Version, imho die beste Fassung des Spiels, und war Vollbild und angemessene Geschwindigkeit beim ersten Durchspielen gewöhnt. Das machte sich schon extrem bemerkbar, als ich dann mal über einen längeren Zeitraum die PAL gespielt habe. Vor allem das ekelhaft gequetschte Bild >_<
    Zitat Zitat von Tigerlily
    Ich hatte übrigens schon den Eindruck, dass sich die Handlung so nach und nach entwickelt hat und die einzelnen Charaktere wurden im Spielverlauf auch vorgestellt. Mir gefällt dieses allmähliche Kennen lernen besser, als eine Einführung zu Spielbeginn.
    Wie gesagt, das mit den Charakteren fand ich ja auch gut, insbesondere als Auron dann wieder auftauchte und man für eine Weile gar nichts mehr verstand ^^ Aber ich meinte eher die Hintergrundgeschichte mit dem, was mir in der Umsetzung nicht so sehr gefallen hat. In FFVII zum Beispiel genial gelöst - durch das ganze Spiel hindurch immer wieder Anspielungen, Andeutungen, mysteriöse Stimmen usw., sodass am Ende bzw. im späteren Spielverlauf, wenn dann alle Fäden zusammenlaufen, alles wirklich einen Sinn ergibt, einen die Enthüllungen teilweise echt umhauen können (zumindest ich fand das mit meinen damals 11 Jahren unheimlich faszinierend ^^). So viel hat man in FFX davon nicht gemerkt. Alles, was es hier gab, war Bahamut, das Kind ganz am Anfang in Zanarkand, und die eigentliche Hintergrundgeschichte mit dem Krieg gegen Bevelle erklärt dieser alte Erzähler, dessen Namen ich vergessen habe, auch nur dann, wenn man ihn an einer bestimmten Stelle darauf anspricht. Was da gesagt wurde, man erfährt, wie der erste Sin entstanden ist, wie es zu der Hymne der Fayth kam usw., ist imho viel zu wichtig, als dass man es außerhalb des normalen Spielverlaufs einbauen sollte, also dass es möglich ist, die Infos zu verpassen. Genauso verhält es sich mit der Wahrheit über Seymours Mutter, was wichtig für das Verständnis von Seymours Intentionen ist: alles nur Teil eines Sidequests.
    Zitat Zitat von Tifa85
    da kann ich nur zustimmen. dadurch wirkt das ganze auch weniger realistischer. außerdem hat mir das rumfliegen mit dem schiff in den früheren teilen viel spass gemacht und deshalb freu ich mich schon auf ff12 weil es dort auf jeden fall wieder eine welltkarte geben wird und fliegende schiffe
    Ja, ist es nicht seltsam, dass die Spielwelt mit einer so - sehen wir der Wahrheit ins Gesicht - eigentlich völlig bescheuert wirkenden Weltkarte, in der Städte auf einmal ein einziges Haus und eine Gruppe von Menschen plötzlich ein gigantischer Riese sind, im Grunde viel realistischer wirkt? Paradox ... aber in der Tat kann man sich so die Zusammenhänge zumindest viel besser vorstellen. Jedoch weiß ich nicht so recht, ob deine Vorstellung von FFXII wirklich so ausfallen wird. Soweit ich weiß gibt es auch dort keine Weltkarte (wenn auch wie gesagt anders geregelt als in FFX) und wie es mit den durchaus vorhandenen Luftschiffen aussieht, bleibt abzuwarten.
    Zitat Zitat von Tigerlily
    Eben darum (und nach dem Durchlesen derselbigen RPGHs) habe ich mir gleich FF7-9 besorgt.
    Oh, das ehrt mich sehr!
    Dabei sind die alten Dinger voll von Rechtschreibfehlern und einigen anderen Aussagen, die ich gerne noch nachträglich verändern möchte. Aber insgesamt können sie einem wohl schon einen gewissen Überblick geben.
    Zitat Zitat
    Der Seymour war irgendwie ein Kasperl im Kindertheater, der steht auch immer wieder auf, wenn er niedergeprügelt wird.
    Das ist schade, denn da hätte man sicher mehr draus machen oder wie du schon sagtest, ihn gleich ganz durch SIN ersetzen können.
    Naja, ich halte Seymour auch für keinen sonderlich guten Antagonisten, denn er spielt eine imho viel zu unbedeutende Rolle bzw. ist die Figur durchaus von Bedeutung, taucht im Spiel aber nicht so auf als wäre das der Fall. Das ist es, was mich so sehr gestört hat. Beispielsweise auf dem Mt. Gagazet, wo er sich der Party in den Weg stellt und man nur denkt "Ach ja richtig, den Seymour gabs ja auch mal irgendwann ...". Hätte man ihn komplett durch Sin ersetzt, hätte meiner Meinung nach irgendetwas gefehlt, denn er brauchte ja Yuna und die Hochzeit, um dann in Zanarkand Sin werden zu können. Ohne Seymour würden wichtige Teile der Geschichte völlig unter den Tisch fallen. Aber so wie es ist bin ich auch nicht glücklich damit. Es wäre schön gewesen, hätte man die Figur weiter ausgebaut und mehr über ihn und seine Mutter (Anima) erfahren.
    BD BFM BoF BoFII BoFIII BoFIV BoFV DQ DQII ES FF FFII FFIII FFIV FFV FFVI FFVII FFVIII FFIX FFX FFXI FFMQ FFTA2 GS G GII GIII GX HMC
    IoG JC KH LAL LO SG SD SD2 SD3 SD4 LoM SSD SDDS HoM SB SO SO2 SO3 S SII T ToP ToD ToE ToF VS WA WA2 WA3 WA4 XG XSI XSII

  14. #14

    Pik Gast
    Zitat Zitat von Tigerlily
    Na gut, dann unsaubere Kanten, mich störts eh nicht, aber in anderen Posts habe ich immer wieder gelesen, wie furchtbar schlecht die PAL Umsetzung ist. Würde mich glatt einmal interessieren, wie das ganze im amerikanischen System aussieht.
    Lediglich Vollbild und ein wenig schneller. Mer is'ses nicht.
    Zitat Zitat von Tigerlily
    Ich war immerhin so zufrieden, dass ich mir die ganze Geschichte als Film aufgenommen habe (das ist Engagement, gelle!)
    Inwiefern "aufgenommen"?

    Zitat Zitat von Enkidu
    Da stimme ich im Großen und Ganzen zu.
    Ich fühle mich geehrt *g*
    Zitat Zitat von Enkidu
    Man hätte das viel weiter ausschmücken können mit Ereignissen, die dann ggf. auch in weiteren Locations stattgefunden hätten. Man nehme nur mal Bevelle - ich finde heute noch, dass der größte Schnitzer des Spiels war, dass die angeblich größte Stadt der Welt nicht besucht werden kann
    Dabei fällt mir auf, daß sich die Städte ausnahmslos ziemlich im Rahmen halten. Zwar wurde Zanarkand storybedingt als Metropole zerstört, doch daß sämtliche der warscheinlich massenhaft vorhandenen Einwohner dabei ums Leben gekommen sind bezweifle ich. In den Dörfern leben jedoch Verhältnismäßig wenig Menschen. Das komplette Szenario wirkt ziemlich leer, was zwar Atmosphäre schaffen kann, aber in solchem Übermaß imo eher zerstörend und schlichtweg langweilig wirkt.

    Zitat Zitat
    Insgesamt wäre ich ja schon damit zufrieden gewesen, hätte man einerseits Bevelle richtig eingebaut und andererseits Mt. Gagazet zu einer richtigen Stadt ausgebaut. FFX wäre damit für mich definitiv ein besseres Spiel gewesen.
    Mit Bevelle stimme ich zu, aber Mt. Gagazet fand ich schon passend. Zwar wäre es naheliegend eine Stadt nah einer zerstörten Stadt aufzubauen, doch als heiliger Berg, der das Tor zu einem riesigen Mahnmal darstellt, geht die Darstellung in Ordnung. Da hätte man eher noch das Heim der Al Bhed als einzig bekannten Zufluchtsort und ein paar Orte, an denen viel Wasser existiert (oder gerade nicht wegen der Nähe zu Sin) ausbauen können.

    Zitat Zitat
    Sehr klasse fand ich die Stelle, an der man die Erzählung einholt, wieder bei der kleinen Gruppe am Lagerfeuer vor Zanarkand angekommen ist, nun aber die Niedergeschlagenheit versteht, weil sie zu wissen glauben, was Yuna erwartet, und man letztenendes auch die ganzen Ereignisse kennt, die dazwischen lagen.
    Jepp. Auch die "Übergabe des Spielgeschehens": "Bis hierhin habe ich (Tidus) erzählt, nun bring die Sache zu Ende".
    Zitat Zitat
    Ebenso gut gemacht war es meiner Meinung nach, dass es danach noch weiterging, in Zanarkand nicht einfach alles endet - wäre ja auch zu einfach gewesen. Sondern dass dort die größte Storywendung überhaupt kommt und Wesentliches über den storytragenden Charakter Auron verraten wird.
    Eine der wenigen Überraschungen, von denen es viel zu wenige gab. Beispielsweise waren die Funde von Jekkts/Braskas/Aurons Späroiden keine schlechte Idee, aber man erhielt immer nur die Bestätigung, daß es nichts anderes war. Man konnte nie eine große Veränderung der Umgebung oder etwas anderem von der damaligen Reise zur aktuellen feststellen, was eigentlich schade ist. Ich mag zwar keine Veränderungen, aber wenn es um Erinnerungen geht, was die Sphäroiden schließlich waren, sind diese imo dringend erforderlich um lohnend zu sein.
    Zitat Zitat
    vielleicht werden sie demnächst anderswo neu veröffentlicht
    Ich bitte in dem Fall um Benachrichtigung, falls es keine Umstände macht ^^
    Zitat Zitat
    Generell wollte ich mit dem Satz aber nur sagen, dass sie technisch noch einmal einen draufgesetzt haben und alles bisher Dagewesene auf dem Gebiet übertreffen.
    Wobei ich sagen muß, daß mir die Gesichter in dem Echtzeitsequenzen sogar besser gedallen als in den FMV's. Allen voran Tidus und Rikku, aber gut das ist Geschmackssache und daß die FMV's an sich klasse waren darin sind wir uns wohl einig.

    Zitat Zitat
    Ich level grundsätzlich nie bewusst, es sei denn irgendetwas ist so schwer, dass ich anders nicht weiterkommen würde, aber das passiert selten. Das einzige, was ich tue, ist nicht durchzurennen und Kämpfen möglichst aus dem Weg zu gehen, sondern die Kämpfe auch zu bestreiten, die mir das Spiel gibt, vielleicht auch ab und zu mal ein oder zwei extra. Also auf keinen Fall zu viel und nichtmal überdurchschnittlich. Bei FFX aber reichte das aus, um es mit jedem Gegner und Boss locker aufzunehmen und alles und jeden platt zu machen (wenn man mal von den Supergegnern absieht, aber die gehören ja sowieso nicht zum normalen Spielverlauf). Und ich habe keine Zeit damit verbracht, mir tolle Waffen zusammenzubasteln, die mich unbesiegbar machen, oder meine Aeons in absolute Killermaschinen zu verwandeln (das machte das Spiel ganz von selbst: Jede normale Attacke von Anima verursachte grundsätzlich 99999 HP Schaden, und das ohne dass ich ihn irgendwann mal verbessert hätte). Ich glaube, ich habe das Spiel in etwa so gespielt, wie es, wenn auch kein Anfänger, der durchschnittliche Rollenspieler spielen würde. Als ich am Ende ankam haben die letzten Bosse glaube ich zwei oder drei Schläge ausgehalten >_>
    Hmm, in dem Sinne bin ich auch nicht durchgerannt, sondern folgte dem Spielverlauf in gefordertem Tempo, dennoch war ich gezwungen zwei/drei Level draufzulegen, bevor ich Jekkt besiegen konnte und das war auch noch vor dem angesprochenem Steilanstieg des Angriffswertes, wenn auch nicht viel davor. Das wurde doch etwas schlecht gelöst, denn diese Grenze liegt wirklich in einem so engen Toleranzbereich und dann auch noch kurz vor Ende de Spiels, daß es dann wirklich sehr leicht werden kann, wenn man nicht aufpasst. Nun ja, so leicht wie X-2 fand ich es dann doch nicht.

    Zitat Zitat
    Dabei prangere ich mit dem meiner Meinung nach geringen Schwierigkeitsgrad das Problem hauptsächlich in einer viel kleineren Dimension an. Mich hat es enorm gestört, dass jedes Monster einem bestimmten Typ entsprach, der der Waffe von einem bestimmten Charakter oder einem Zauber zugeordnet werden konnte. Wenn man nun einen gewissen Vorteil davon hätte, man durch das Kombinieren im Kopf a la "Aha, ein gepanzertes Viech, hol ich mir Auron dazu" oder "Aha, ein fliegendes Viech, hol ich mir Wakka dazu" ein paar HP Schaden mehr verursacht hätte, das wäre mehr als genug gewesen. Tatsächlich aber musste man nur den richtigen Charakter nehmen und kein Monster hat mehr als zwei oder sogar nur einen normalen Angriff ausgehalten, während die anderen Charaktere im Vergleich kaum Schaden verursacht haben. Für wie blöd hält mich Squaresoft? Als ob irgendein Spieler, wenn es nicht grade sein erstes RPG ist und er das Tutorial übersehen hat, nicht in der Lage wäre, gleich auf den ersten Blick zu sehen, was zu tun ist. Und der Schlüssel zum Erfolg ist mir schlicht zu simpel. Ein anderes Beispiel wäre, dass jeder Maschinengegner nur einmal von Rikku beklaut werden muss und daraufhin kampflos auseinanderfällt.
    Vielleicht war es auch neben der Fortsetzung der Reihe auch als weiterer Einstigspunkt für potentielle Serienliebhaber gedacht und wurde deshalb nicht gerade schwierig gestaltet. In Verbindung mit dem Konsolenwechsel war das sicherlich eine Überlegung und die Warscheinlichkeit Serienbegleiter zu verlieren ist imo relativ gering, da hat es Square schonmal in kauf genommen das ein oder andere Kopfschütteln bei Stammspielern zu riskieren. Beispielsweise gab es auch nur vier Elemente.

    Zitat Zitat von Squall2k
    Mit dem grundsätzlichen Gameplay war ich ebenfalls sehr zufrieden. Das die WOrldmap abgeschafft wurde find ich super...wärn jetzt noch die Zufallskämpfe abgeschafft worden wären, wär ich absolut zufrieden gewesen
    Was hast du gegen Zufallskämpfe? Ich finde Echtzeitkämpfe in RPGs grausam, wenn dann alle Leute um den Gegner rumstehen und im gleichmäßigen Takt immer wieder mit der gleichen Bewegung auf ihn einschlagen. Sicherlich ist sowas besser zu lösen, doch bisher ist mir sowas noch nicht zu Augen gekommen, zumindest nicht, wenn man normal angreift.
    Geändert von Pik (15.06.2005 um 20:04 Uhr)

  15. #15
    Zitat Zitat von Pik
    In den Dörfern leben jedoch Verhältnismäßig wenig Menschen. Das komplette Szenario wirkt ziemlich leer, was zwar Atmosphäre schaffen kann, aber in solchem Übermaß imo eher zerstörend und schlichtweg langweilig wirkt.
    Das wird ja storymäßig begründet. Sin sucht ja regelmäßig alles heim, was von den Menschen gebaut wird, zerstört die Städte usw.. In Spira zu Zeiten Sins hätte ich nun auch nicht gerade eine Großfamilie begründet. Trotzdem hat es mir auch nicht so sehr gefallen. Es wirkte ein wenig wie eine Ausrede dafür, dass es im Spiel nur vier winzige Städte gibt. Wie schon öfters gesagt kam mir die Welt von FFX eher so vor wie ein kleines Land, ein Inselreich sozusagen, nie aber tatsächlich wie eine SpielWELT - ganz im Gegensatz zu allen Vorgängern. Ein großes Manko imho, da irgendwie nicht so sehr die Illusion geschaffen wurde und man in das Spiel abtauchen konnte. Möglich war das sicher, aber wie gesagt meiner Ansicht nach ganz anders als sonst.
    Zitat Zitat
    Mit Bevelle stimme ich zu, aber Mt. Gagazet fand ich schon passend. Zwar wäre es naheliegend eine Stadt nah einer zerstörten Stadt aufzubauen, doch als heiliger Berg, der das Tor zu einem riesigen Mahnmal darstellt, geht die Darstellung in Ordnung.
    Dieser Rolle entspricht es vielleicht, aber es war im Spiel die Rede vom Berg der Ronso oder so etwas in der Art. Ich hatte mir gedacht, dass da noch so etwas wie ein Dorf oder zumindest ein größeres Lager ist, doch nichts dergleichen. Ich hätte es zumindest einfach logisch gefunden, dass der Ronso Tribe genau wie die Guado eine Heimat hat. Gagazet sollte das ja auch zum Teil sein, doch ich war enttäuscht, dass es keinerlei Anzeichen dafür gab, dass da wirklich jemand lebt, wenn man mal von den herumstehenden Ronso und den paar Säulen absieht.
    Zitat Zitat
    Beispielsweise gab es auch nur vier Elemente.
    Oh ja! Das war auch so eine Sache. FFX ist in einigen dieser Bereiche unheimlich minimalistisch. So konnte man es zwar besser überblicken, aber früher hatte es immer etwas für sich, dass es für jede Kleinigkeit ein Element und zum Teil entsprechende seltene Zauber oder Angriffe gab, z.b. Dunkel, Holy, Wasser und so ^^
    Glücklicherweise wurde diese Richtung aus X in der Serie ja nicht beibehalten.


    Ansonsten @ Pik & Mogfelix: Passt auf, wen ihr zitiert, der Rest war nicht von mir -_^

  16. #16
    Zitat Zitat von Pik
    Inwiefern "aufgenommen"?
    Ähm, ich war so verrückt, das ganze Spiel nochmal von vorn zu spielen und dabei meine PS2 an meinen DVD Festplattenrecorder zu stöpseln.
    Zuerst wollte ich mir nur die Schlüsselszenen aufnehmen, fand das dann aber unbefriedigend, sodass ich buchstäblich das ganze Spiel samt allen kleinen und großen Szenen aufgenommen habe. Kämpfe allerdings nur rudimentär, wie z.B. das Erscheinen der Bestias und ein paar besondrs schöne Extasen.
    Es kamen satte 12 Stunden dabei raus, alles auf DVD gebrannt und einer Freundin zur Weiterbearbeitung am Computer übergeben, die macht jetzt einen schönen Film draus, da die Schnittführung des DVD Recorders zu übel ist, um es wirklich schön hinzukriegen.

    Für das ganze Teil habe ich fast ein Monat gebraucht, wobei ich einfach durchgerannt bin, weil ich beim ersten Mal spielen so schlau war mir regelmäßig Speicherstände anzulegen, sodass ich weder Items suchen noch leveln musste.

    Bin übrigens jetzt noch temporär mit diesem Spiel beschäftigt, nämlich beim Stats maxen. Die schwarzen Äons, die mich vor einiger Zeit noch gnadenlos platt gemacht haben, sind mittlerweilen nur mehr eine lässige Herausforderung
    Das mühsamste an dem Ganzen ist allerdings, dass so selten Rüstungen mit Schleife und vier Slots (ev. noch HP Expander wär erwünscht) abfallen und wenn, dann immer wieder die gleichen, ich habe schon 2 mal Feldherrnreif, Standartenband und Schutzgardist. Für Tidus habe ich eine mit drei Schächten und die Mädels sind bisher leer ausgegangen. Trotzdem machts Riesenspaß, wenn ich auch nur mehr so einmal die Woche die CD einwerfe und nicht wie vorher fast täglich!

  17. #17
    Dann schreib ich auch mal was zu FF X.
    Zuerst aber nochmal ein gropsses Lob an Enkidu. Das RPGH, ist wie die anderen RPGHs eine fantastische Rezension. Besonders gefällt mir die Objektivität ( ) und die Idee mit den Leitmotiven.

    zur Story muss ich sagen, dass sie mir sehr gut gefallen hat. Bis die Erzählweise zur Gegenwart wechselt, war die Story wirklich unvorhersehbar und die Vater-Sohn Geschichte hat mich auch mehr oder weniger überzeugt. Danach wusste man leider schon wies ausgeht...

    Das Charadesign war so wie in allen FF-Teilen. Als Charadesigner mag ich Nomura auch sehr. (Als Zeichner ist Amano aber immer noch oberste Spitzenklasse, da reicht kein Nomura ran). Über den Sinn von Turnschuhen im Wasser kann man genauso streiten wie über den Sinn von 3 Gürteln. Scahde fand ich, dass die eigentlichen Charactere zu wenig ausgereizt wurden....ich find Wakka hätte nacher noch ein wenig lustiger seien können...

    Mit dem grundsätzlichen Gameplay war ich ebenfalls sehr zufrieden. Das die WOrldmap abgeschafft wurde find ich super...wärn jetzt noch die Zufallskämpfe abgeschafft worden wären, wär ich absolut zufrieden gewesen

    Jetzt mach ich mich zwar schlussendlich wieder sehr unbeliebt aber die Musik fand ich in FFX ziemlich bescheiden. Gerade Suteki da Ne empfand ich etwas zu...ähem...hoch. Das klang stellenweise irgendwie als würde man ne Katze durchn Fleischwolf drehen...nicht dass ich sowas jemals gemacht habe...ich würde sowas nie machen...

  18. #18
    Zitat Zitat von Pik
    Was hast du gegen Zufallskämpfe? Ich finde Echtzeitkämpfe in RPGs grausam, wenn dann alle Leute um den Gegner rumstehen und im gleichmäßigen Takt immer wieder mit der gleichen Bewegung auf ihn einschlagen. Sicherlich ist sowas besser zu lösen, doch bisher ist mir sowas noch nicht zu Augen gekommen, zumindest nicht, wenn man normal angreift.
    Ich denke Final Fantasy XII bietet eine gute Lösung für das Problem. Dort tauchen die Gegner in Echtzeit auf dem Bildschirm auf. Diesen kann man durch geschicktes Verhalten aus dem Weg gehen. Entdecken sie einen doch leiten sie einen rundenbasierten Kampf ein nach alter Final Fantasy-Tradition ein. Schade finde ich, dass es dort keine Siegesfanfare am Ende des Kampfes gibt.
    Zitat Zitat von Enkidu
    Mit dem grundsätzlichen Gameplay war ich ebenfalls sehr zufrieden. Das die WOrldmap abgeschafft wurde find ich super...wärn jetzt noch die Zufallskämpfe abgeschafft worden wären, wär ich absolut zufrieden gewesen.
    Allerdings wurde die Weltkarte durch sehr lineare Areale ersetzt. Es ist meist nur ein langer Pfad mit wenigen oder gar keinen Verzweigungen. Ich habe mal aus Spaß ganz Spira von Süd nach Nord zu Fuß überquert. Dabei wurde doch deutlich wie klein und einfach Spira aufgebaut ist. Der einzige Ort, der viel zu bieten hatte war die Stille Ebene. Bei Final Fantasy IV - XI gab es doch auf der Weltkarte eine Menge zu erkunden (versteckte Orte und Inseln wie zum Beispiel Höhlen hinterm Wasserfall, die Unterwasserwelt in FF VII, die Forschungsinsel in FF VIII..., das nur um ein paar Beispiele zu nennen). Dort konnte man beim Erkunden der Welt sehr viel mehr Zeit investieren und hatte auch seine Freude dabei. Bei Final Fantasy X waren solche geheimen Orte nur sehr spärlich. Klar, der Speicherplatz war sehr begrenzt. Eine zweite Spiel-DVD für etwas größere und komplexere Orte und auch noch Vollbildformat und 60 Hz-Modus hätte sich doch bestimmt gelohnt, oder?

    Die Ziege--
    die Ziege hat Hörner zur Bestoßigung der Bebockigung.
    die Ziege hat Augen zur Beguckigung der Beweltigung.
    die Ziege hat ein Maul zu Beeinnahmigung der Befressigung.
    die Ziege hat Zähne zur Bekauigung der Befressigung.
    die Ziege hat ein Fell zur Bedeckigung der Beleibigung.
    die Ziege hat Füße zur Betrampeligung der Beerdigung.
    die Ziege hat einen Euter zur Besammeligung der
    Bemilchigung.
    die Ziege hat einen Sterz zur Bedeckigung der Belochigung.

  19. #19
    was die rüstungen angeht kann ich dir vielleicht weiter helfen denk an b.Yjonbo missbrauche ihn besiege ihn einfach 4-mal verlasse die hölle und ach das ganze nochmal bis du die perfekten rüstungen für deine charas hast: bei mir musste ich stolze 70 mal oder mehr weis nicht genau besiegen danach habe ich den richter herausgefordert und durch das ständige käpfen gegen ihn bin ich sehr stark ....
    fazit:jeder ach so schwarze lebewesen hat seine guten seiten hehe

  20. #20
    um noch mal was zu ffX loszuwerden...

    Ich spiele seit dem 7. Teil Final Fantasy und darum dachte ich es gehört dazu das sich jedesmal etwas radikal änderet. Also hab ich wie immer gespannt auf Teil 10 gewartet und mich überraschen lassen. Und es hat mich auch nicht gestört. Da hier schon viele Punkte ganannt wurden die gut oder vllt auch schlecht an dem Spiel sind will ich diese nicht wiederholen. Für mich ist es so, dass jedes Final Fantasy einzigartig ist und so hat auch, von FF6-X2(vllt auch noch eins, aber 2-5 hab ich noch nicht durch, 3 ncoh gar nicht),jedes FF seine eigenen positiven Erinnerugen daran hinterlassen. Wenn ich heute z.B. FF 7-9 einlege kommen mir diese zu beginn so langsam vor, dass ich denke wie ich das jemals gut spielen konnte, aber auch das legt sich mit der Zeit. Imo hat jeder Teil seine Stärken und Schwächen. Ich kann keinen Teil nennen der mir am besten gefällt (außer FF7 vllt, weil es das erste ist das ich gespielt habe ).

    Naja, hoffa mal das ist verständlich, kann meine Gedanken einfach nicht ausdrücken

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