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Original geschrieben von Lachrymology
Dabei wollte ich doch so gerne den Zauberberg noch lesen.
der tod in venedig ist viel interessanter, ehrlich. der satz beginnt auf sagen wir seite 35 und endet auf seite 37.
am ende hat man nichts verstanden und findet bei der besprechung mit leidensgenossen heraus, dass man den inhalt des beispielsweise ersten kapitels, da kaum vorhanden, in einem satz zusammenfassen kann (ich meine einen normalen satz, keinen thomas mann satz). und wer alle tod-metaphern findet bekommt 100 gummipunkte! ich frage mich, ob alle novellen so sind oder ich nur von dieser traumatisiert wurde.

sorry für den OT, aber das musste mal gesagt werden. den literatur nobelpreis hat er für seine sprachgewalt mit sicherheit verdient, aber zu lebzeiten hätte sich so ein künstler imho mal mit interessanteren themen als buddenbrooks beschäftigen können.