Naja, habs auch gehört, zur Kenntnis genommen und es hat mich kaum berührt... Ja, Herr Hussein könnte tatsächlich als Hitler der Neuzeit in die Geschichte eingehen (man denke an den Gasangriff auf ein Kurdisches Dorf Anfangs 90er) und ja, im Pentagon und im Weissen Haus wird jetzt kräftig masturbiert (immerhin hat man endlich irgendetwas gefunden... wenns schon mit den Massenvernichtungswaffen funktioniert, so kann man wenigstens sagen, dass man ein Terrorregime beseitigt hat. Tja, schön...). Dass sich jetzt viel ändern wird, bezweifle ich jedoch: Die Anschläge des Wiederstandes (und ich nenn es nur zum Teil Terror) stammen wohl kaum alleine von Saddams Leuten, gibt auch noch genug andere Gruppierungen. Tja, dieser Achtungserfolg für Bush, der sich selbst von Gott beauftragt sieht (tja, wahrscheinlich fährt er nach der Regierungszeit in den Himmel auf), wird ihm womöglich noch zu einer zweiten Amtszeit verhelfen... Gott schütze Amerika... Irgendwie muss ich sagen, dass die USA mir zur Zeit von Bill CLinton viel sympathischer 'rüber kam... Ich verachte das Bush-Regime, und das hat überhaupt nichts mir Antiamerikanismus zu tun (ein Wort, dass die US-Amerikaner wahrscheinlich erfunden haben, um sich zu brüskieren.)

Im Übrigen wollte ich schon lange bemerken, dass eine US-Demokratie im Irak keinen Sinn macht (man hasst den Feind aus dem Abendland, wieso soll man wie er regiert werden). Irak gehört zu den islamischen Staaten und die sind vielmehr als die westlichen Staaten immer noch an Traditionen gebunden. Die einzige Lösung scheint für mich eine konstitutionelle Monarchie: Ein König in der Exekutive und ein gewähltes Parlament als Legislative; genug Tradition und Demokratie...