Prima das noch jemand mitmacht!

Bei dem Thema "Spoiler" fiel mir mal wieder auf, dass es doch sehr unterschiedlich wahrgenommen wird, ob bestimmte Informationen bereits zu viel verraten, oder ob sie noch als "Appetitmacher" durchgehen. Ich selbst störe mich nicht daran, schon vor einem Film/Buch/Spiel viel darüber zu wissen (aber natürlich auch nicht alles). Aber da eben nicht jeder so denkt wie ich, werde ich in Zukunft darauf achten, vorsichtiger zu sein.


Shooting Fish



Die englische Redewendung "shooting fish" heißt auf deutsch etwa soviel wie "über das Ohr gehauen" und beschreibt wie die drei Helden dieser Gaunerkomödie ihr Geld verdienen: Als schlitzohrige Kleingängster, denen der Zuschauer nie richtig böse sein kann.

Jez und Dylan sind beide Mitte 20, beides Waisen, aber ansonsten ganz unterschiedliche Typen: Zum einen der wortgewandte Dylan, ein smarter Amerikaner mit beneidenswertem Verkaufstalent, und andererseits der schüchterne Jez, ein liebenswerter Technikfreak mit einem echt bescheuerten Haarschnitt.

Gemeinsam jagen die Freunde ihrem Kindheitstraum nach: Einem herrschaftlichen Landsitz und einer Million auf der Bank. Zielscheibe ihrer ausgebufften Schwindeleien sind dabei die Reichen und Mächtigen Londons, die es wirklich verdient haben, ausgenommen zu werden.

Da tritt die attraktive Georgie in ihr Leben, deren Charme die beiden sofort erlegen. Sie verdreht beiden den Kopf, aber ob sie sich dem Duo wirklich anschließen möchte, oder die beiden nur für ihre eigenen Ziele benutzt, bleibt ungewiss.

Wer schließlich mit wem im Bett geht und wer am Ende das Geld behalten darf, bleibt bis zum Schluss spannend in diesem sehr witzigen und turbulenten Film.

In Deutschland steht der Film oft unter dem Titel "Kleine Fische, großes Geld!" in der Videothek. Laßt euch von dem albernen deutschen Titel nicht abschrecken – Es lohnt sich

4 von 5 Punkten